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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Dienstag, 28.04.2015
Bibelstelle: Johannes 14, 6
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: "Feinde"



Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, Vers 6



Bei uns gibt es viele "Feinde". Ich denke dabei nicht an wirkliche Feinde, die
Leib und Leben bedrohen, sondern an die unzähligen verbalen "Namensfeinde", zu einem der solchen man sofort erklärt wird, wenn man auf Unterschiede, Widersprüche und Gegensätze hinweist oder in einer Sache anderer Meinung ist.

Und so gibt es kaum einen Begriff, an den man nicht das Wort "Feind"
anhängen könnte. Am bekanntesten sind die "Frauenfeinde" und die "Fremdenfeinde". Dass es keine "Männerfeinde" und "Deutschenfeinde" gibt,
zeigt allerdings, dass das mit den "Feinden" eine etwas einseitige und mehr
ideologisch-polemische Sache ist.

Natürlich ist auch der ein "Feind" der behauptet, dass Jesus Christus der
einzige Weg zu Gott ist. Der ist dann ein "Friedensfeind", weil er dem friedlichen Miteinander der Religionen im Wege steht.

Und dass, wer sich zu Jesus Christus, als dem einzigen Weg zu Gott, bekennt, tatsächlich ein "Feind" ist, jedenfalls aus der Sicht der Welt, wird von Jesus selbst bestätigt.

Deshalb ist scharf zwischen dem Frieden mit Gott und dem Frieden, den die Welt meint, zu unterscheiden.

Das durchaus berechtigte Bedürfnis nach einem friedlichen Zusammenleben, das auch ein christliches Anliegen ist, kann zu einer Harmoniesucht entarten, bei dem alle Unterschiede und Gegensätze negiert und glattbügelt werden. Wodurch diese allerdings nicht verschwinden, sondern unterschwellig weiter vorhanden sind und dadurch, "in der Mitte der Gesellschaft" - wie es "so schön" heißt - wirksam bleiben.

Wer nicht treu zu Gott und seinem Wort steht und letzteres seinen
humanen Wunschvorstellungen entsprechend "anpasst", wird früher oder
später vom rechten Weg abkommen, sich dem Widergöttlichen anpassen und
irgendwann mit der Wirklichkeit in Konflikt geraten.

Und weil das oftmals ganz unmerklich und in bester Absicht seinen Anfang nimmt, gilt es wachsam zu bleiben.

Und wachsam bleiben wir nur dann, wenn wir uns ausschließlich an Jesus Christus, als dem einzigen Weg zu Gott, orientieren und allen Versuchungen, verschiedene Religionen zu harmonsieren - "weil doch alle an 'denselben Gott' glauben" - eine entschiedene Absage erteilen. Auch dann, wenn die "Harmonisierung-Angebote" noch so verlockend und scheinbar einleuchtend daherkommen.

Wir Christen nennen uns deshalb, und das aus gutem Grund, Christen, weil wir an Jesus Christus, als unseren Herrn, Heiland und Erlöser glauben und nicht pauschal und undifferenziert "an einen Gott". In letzterem Fall würden wir uns nämlich nicht als Christen, sondern "nur" als "Gottgläubige" bezeichnen.

Dass Jesus Christus DER Weg zu Gott ist - und damit alle anderen Religionen, trotz imposanter Glaubensgebäude, Sackgassen sind - sollten wir uns gerade jetzt, nachdem wir des Opfertodes Jesu und seiner Auferstehung gedacht haben, besonders bewusst machen.


Jörgen Bauer



 

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