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29.05. Gottes Wort ist die Wahrheit

28.05. Wen wunderts?

27.05. Das Ende bedenken!

26.05. Nur für eigene Schuld einstehen

25.05. Gottesfurchrt und Menschenfurcht

24.05. "Heiteres Beruferaten"

23.05. Wer hätte das gedacht?

22.05. Wie gut ein Freund Gottes zu sein!
 

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Freitag, 29.05.2015
Bibelstelle: 1. Petrus 1, 24
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Gottes Wort ist die Wahrheit



Denn alles Fleisch ist wie Gras und all seine Herrlichkeit
wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die
Blume abgefallen; aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit.
Das ist das Wort, welches unter euch verkündigt ist.

1. Petrus 1, Vers 24


Das Wort, das unter uns verkündet ist, ist das Evangelium von
Jesus Christus, das nur im Zusammenhang mit dem Alten Testa-
ment verstanden werden kann.

Den Emmausjüngern hat Jesus das gesamte Alte Testament aus-
ausgelegt und aufgezeigt, was in den Schriften von ihm gesagt ist.
Dabei rügte er die Emmausjünger, weil sie nicht von selbst darauf
gekommen sind.

Ich gebe zu, auch nicht von selbst darauf gekommen zu sein. Wenn
man aber davon weiß, erkennt man plötzlich zahllose versteckte
Hinweise auf Jesus, die man bislang nicht recht einordnen konnte,
aber den inneren Zusammenhang der gersamten Bibel aufzeigen.
Die ganze Bibel bestätigt sich damit als Gottes Wort, das in Ewigkeit
bleibt.

Soviel zur Einleitung, weil immer wieder der Versuch unternommen
wird, die Bibel als ein Märchen- und Mythenbuch hinzustellen. Auch
wenn die EKD in diese Richtung tendiert, erhebt sie doch keine Ein-
wände dagegen, wenn man das anders sieht und dem Wort Gottes
glaubt.

Man darf seine Ansicht dabei nur nicht absolut setzen, das heißt
soviel, wie nicht wirklich daran glauben. Dabei beruft man sich gerne
auf "wissenschaftliche Erkenntnisse".

Auch wenn ich kein Wissenschaftler bin, habe ich mich doch von
frühester Jugend an für die Wissenschaft interessiert, was sicher
auch daran liegt, dass ich in der DDR zur Schule gegangen bin, wo
man ein besonderes Faible für die Wissenschaft hatte, die eine
Art Ersatzreligion war, die davon ausging, dass alle Dinge so be-
schaffen sein müssen, dass man sie verstehen kann.

Auch hierzulande gibt es ein hohes Maß an Wissenschaftsgläubig-
keit. Und die Aussage, “das ist wissenschaftlich erwiesen” duldet
keinen Widerspruch, sondern wird als absolut wahr angesehen.
Andernfalls könnte man uns nicht das Märchen vom CO2 bedingten
Klimawandel und Gendermainstreaming auftischen.

Nun ist es aber so, dass die Wissenschaft, von der ich nach wie vor
sehr viel halte, mit dem Krückstock eines Blinden vergleichbar ist,
der versucht, mit diesem etwas über seine Umwelt zu erfahren.

Aufgrund unserer begrenzten Sinnesleistungen, die uns ein Abbild
der Welt vermitteln, das weit von der eigentlichen, für uns unerreich-
baren Wirklichkeit entfernt ist und dem Umstand, dass der Mensch
des Denken nicht erfunden hat und auch hier eine eindeutige Grenze
hat, über die er nicht hinausdenken kann, ist Bescheidenheit
angesagt.

Was wir haben sind Theorien, die Modelle der unerreichbaren Wirklich-
keit sind. Theorien sind sehr brauchbar, dürfen aber nie für die eigent-
liche Wirklichkeit gehalten werden.

Für die großen Physiker, wie z.B. Max Planck und Werner Heisenberg,
bestand kein Zweifel daran, dass im Kosmos eine unser Begreifen
unendlich übersteigende Intelligenz am Wirken ist. Heute würden die
beiden Nobelpreisträger mit dieser Aussage vermutlich anecken, weil
der Glaube an Gott bzw. einen Intelligenten Designer als ein Schritt
zurück ins Mittelalter diffamiert würde, was zeigt, dass Einstein mit
seiner Aussage, von der Unendlichkeit des Kosmos und der menschli-
chen Dummheit, wobei er sich beim Kosmos nicht sicher ist, richtig lag.

Da wir tatsächlich nichts wirklich wissen und die Dinge immer rätsel-
hafter werden - es wurde im angelsächsischen Raum schon gefragt,
ob Forschung überhaupt noch was bringt (darüber wurde in “Bild
der Wissenschaft” berichtet) muss man letztlich mit allem rechnen.

Besonders gut hat mir ein Satz über den genialen Albert Einstein ge-
fallen, der da lautet, dass das Verdienst Albert Einsteins darin besteht,
dass er nicht danach fragte, wie die Dinge unserem logischen Verstand
nach zu sein hätten, sondern wir sie wirklich sind, weil die Wirklichkeit
und unser logischen Verstand nicht übereinstimmen müssen, was sich
dann auch als richtig erwiesen hat.

Mit dieser Grundhaltung gehe ich auch an die Bibel heran, wohl wissend,
dass hier manches bildhaft ist und ich manches nicht verstehe. Die Frage
ist dann aber nicht, wo die Bibel irrt, sondern wo ich mich irre.

Seit ich so an die Bibel herangehe, geht mir ein Licht nach dem ande-
ren auf. Die Bibel ist Gottes Wort und die Wahrheit, die sich immer wie-
der bestätigt. Weil das Welt- und Menschenbild der Bibel sehr realistisch
ist, hatte ich während meiner Berufstätigkeit auch gleich mehrere Bibeln
in meinem Schreibtisch. Und auch jetzt liegt die Bibel bei mir ständig auf
dem Tisch.

Ich muss deshalb immer etwas schmunzeln, wenn biblische Aussagen
als Märchen bezeichnet werden oder wenn gesagt wird, dass es keinen
Gott gibt. Wer so etwas sagt, redet über Dinge, die er nicht wissen kann.

Bei allen "wissenschaftlichen Argumenten" mit denen biblische Aus-
sagen in Zweifel gezogen werden, müssen wir uns immer wieder
klarmachen, wie dünn das Eis ist, auf dem die Weltklugen stehen.
Auch sie sind letztlich Glaubende, die es nicht wirklich wissen können,
auch wenn sie den Anschein erwecken.

Auch deshalb gibt es für uns keinen Grund, vom Wort der Schrift
abzuweichen.


Jörgen Bauer





 

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