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30.05. Von der Torheit des Unglaubens

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28.05. Wen wunderts?

27.05. Das Ende bedenken!

26.05. Nur für eigene Schuld einstehen

25.05. Gottesfurchrt und Menschenfurcht

24.05. "Heiteres Beruferaten"

23.05. Wer hätte das gedacht?
 

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Samstag, 30.05.2015
Bibelstelle: Psalm 14, 1
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Von der Torheit des Unglaubens



Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.«
Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel;

Psalm 14, Vers 1



Nachdem in den letzten Andachten vom Zweifel am Glauben und Diffamierung lesen war, dazu passend etwas, was schon längere Zeit zurückliegt-

Es ging um einen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten über den in einer großen und an sich seriösen deutschen Zeitung folgendes zu lesen war:

„Er engagiere sich in christlich-evangelikalen Kreisen und unterstütze ‚pro Christ’ wo ‚rigide’ christliche Auffassungen vertreten werden“.

Und wie ein Leser schrieb, „glaubt er möglicherweise dass Gott die Welt geschaffen hat, wo man doch bereits in der Schule lerne, dass alles durch Zufall entstanden ist“. „Ein Menschenfänger dieser Art gehöre nicht an die Spitze eines Staates“, so eine weitere Lesermeinung.

Mir fiel hierzu sofort der obige Psalmvers ein, der sich angesichts derartiger Kommentare neuerlich glänzend bestätigte.

Es geht hier nicht um die Frage, wer von den beiden damals ernsthaft in Frage kommenden Kandidaten der „Bessere“ war, sondern darum, dass ein engagierter Christ, der sich nicht als Neutrum darstellt, sondern ein gewisse Ausrichtung hat, manchen Leuten gerade deshalb als „ungeeignet“ erscheint.

Was macht ihn denn „ungeeignet“?

Das lässt sich mit wenigen Sätzen beantworten:

Er glaubt an Gott mit der Folge, dass er um seine Gebote weiß und sich möglicherweise an diesen ausrichtet womit er genau das tut, was der von Gott abgefallenen Welt zutiefst zuwider ist. Damit wäre er tatsächlich nicht geeignet einem aus Gottesleugnern und Atheisten bestehenden Staat vorzustehen, die Ihresgleichen an ihrer Spitze sehen wollen.

Aber besteht denn unser Land nur aus Gottesleugnern und Atheisten?

Das ganz gewiss nicht! Noch sind wir nicht im Abgrund angelangt. Noch ließe sich manches zurechtrücken und aufhalten. Es ist deshalb ein Lichtblick und Hoffnungsschimmer, wenn es auch in höchsten Staatsämtern Menschen mit christlicher Ausrichtung gibt.

Wobei klar ist, dass ein Bundespräsident für alle Bürger da sein muss und keine bestimmte Partei oder religiöse Ausrichtung bevorzugen darf. Aber darum geht es nicht.

Was sich hier zeigt ist der Mensch der Gesetzlosigkeit, der sein eigener Herr sein und selbst bestimmen will, was jeweils gut oder böse, richtig oder falsch ist, sofern er zwischen diesen Gegensätzen überhaupt noch Unterschiede erkennen kann.

Eine solche Grundhaltung führt immer in eine Abwärtsspirale! Denn ohne Gott geht es zielsicher in den Abgrund! Denn wer keinen festen Grund hat, steht auf schlüpfrigem Grund bei dem er klare Linien und Konzepte vermissen
lässt und heute so und morgen anders sagt.

Der heutige Vers sagt es dann auch in der für das Wort Gottes üblichen Schärfe und Klarheit: Sie taugen nichts; ihr Treiben ist ein Gräuel;

Aber Vorsicht: Der Kontext, in dem dieser Vers steht, richtet sich nicht an die „Unfrommen, die eine Zurechtweisung nötig haben“. Der Psalm 14 hält allen Lesern, und damit auch uns, gleichermaßen den Spiegel vor und sagt, dass alle abgewichen und allesamt verdorben sind.

Genau dasselbe lesen wir auch im Neuen Testament, in Römer 3, 10 ff., unter der Überschrift, „Die Schuld aller vor Gott“.

Der heutige Vers ist damit auch eine Anfrage an uns ob wir Gott ernst nehmen oder uns so verhalten, als wenn es IHN nicht gäbe, was auf das Gleiche hinausliefe, wie die Aussage „es ist kein Gott“.

Diese Frage müssen wir uns täglich immer wieder neu stellen und dabei immer wieder neu auf Gott und sein Wort ausrichten lassen.

Nur wenn wir das tun, sind wir auf einem guten Weg und können Salz und Licht für die Welt sein und unseren Teil dazu beitragen, dass unser Volk und Land nicht im Abgrund landen.


Jörgen Bauer



 

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