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27.07. Unser Verstand ist nicht das Maß aller Dinge

26.07. Spüren wir den Frieden mit Gott?

25.07. Devote "Festgrüße"

24.07. Mit welchem Gott gegen Pegida?

23.07. Wo beginnen wir zu erkennen?

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Dienstag, 28.07.2015
Bibelstelle: Jesaja 55, 8.9
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Gott ist größer als wir es sind



So viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höheer
als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Jesaja 55, Verse 8 und 9




"...ich glaube aber, als Mensch mit Verstand und Vernunft den geistigen Gehalt der beiden Testamente vorurteilsfrei bewerten zu können..."

Das ist eine ganz typische menschliche Aussage, die mir bezüglich der
Charakterisierung des Alten und Neuen Testaments zuging. Der Schreiber ist
der Auffassung, dass der Gott des Alten Testaments nicht derselbe ist, wie
der des Neuen Testaments.

Tatsächlich ist es aber immer derselbe Gott und das Neue Testament kann
ohne das Alte nicht verstanden werden und umgekehrt.

Menschen neigen dazu ihren Verstand und ihre Vernuft zum Maßstab zu machen und sich dabei auch gern einmal über das Wort Gottes zu stellen,
anstatt unter ihm zu bleiben. Und dann stellt man fest, dass diese oder
jene Aussage so nicht stimmen kann, falsch, verkehrt, überholt usw. ist.

Wenn wir uns auf diesen Weg begeben, lehnen wir uns gegen Gott auf und entfernen uns mehr und mehr von ihm. Das ist der Weg den die Theologen
zur Zeit bei uns gehen, weshalb sie den Leuten auch nichts mehr zu sagen
haben.

Wie in ideaSpektrum vom 22. Juli 2015 zu lesen ist, stieg die Zahl der
Kirchenaustritte im Bereich der EKD im Vergleich zum Vorjahr um 50% und
wird einer Hochrechnung zufolge bis Jahresende bei 265.000 Austritten
liegen.

Zulauf haben Gemeinden in denen man bibeltreu unter dem Wort Gottes
bleibt, weil die Menschen Gottes Wort hören wollen, das in die Ewigkeit weist und kein zeitbedingtes Menschenwort.

Vieles was in der Bibel steht bleibt auch mir unverständlich. Manches ist auch
bildhaft. Aber es ist vom heiligen Geist inspiriertes, verbindliches Wort
Gottes ohne Fehler und Irrtümer, an das sich Gott selbst gebunden hat,
Wenn mir hier etwas unsinnig erscheint ist die Frage deshalb nicht die, wo die Bibel irrt, sondern wo ich mich irre.

Die Bibel ist ein einmaliges Wunderwerk, von unterschiedlichen Autoren zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben und doch ergänzen sich die Aussagen, weshalb sich die Bibel selbst auslegt.

Weil Gottes Gedanken und Wege ganz erheblich höher als unsere sind, gereicht es uns zum Segen, wenn wir Ehrfurcht vor seinem Wort haben und uns demütig von ihm leiten lassen.

Das widerstrebt aber unserer menschlichen Natur, die sich nur sehr ungern unterordnet. Deshalb können wir Gott nur um die Fülle seines Heiligen
Geistes bitten, der uns das Richtige erkennen und tun lässt und in alle Wahrheit leitet.


Jörgen Bauer


 

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