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30.07. Kraft die aus der Stille kommt

29.07. Gottes Gebote sind Leben

28.07. Gott ist größer als wir es sind

27.07. Unser Verstand ist nicht das Maß aller Dinge

26.07. Spüren wir den Frieden mit Gott?

25.07. Devote "Festgrüße"

24.07. Mit welchem Gott gegen Pegida?

23.07. Wo beginnen wir zu erkennen?
 

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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Donnerstag, 30.07.2015
Bibelstelle: Jesaja 30, 12
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Kraft die aus der Stille kommt



Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein. Aber ihr wollt nicht.

Jesaja 30, Vers 15


Aber was wollten sie dann? Sie wollten die Sache selbst in die Hand nehmen und erlitten dabei schrecklichen Schiffbruch.

Es ging auch damals um eine Situation, wie wir sie bis heute kennen. Es gab
politische Verwicklungen, Bedrohungen und Probleme und man setzte auf
trügerische Sicherheiten.

Wie sicher sind wohl die Bündnisse und Garantien, die heute eingegangen und gegeben werden?

Was taugen all die Versprechungen und Sonntagsreden, mit denen wir uns so gerne ruhig stellen lassen? Aus Erfahrung wissen wir doch, was davon zu halten ist! Sie gelten nichts mehr, wenn es gilt! Die Beispiele, die man dafür
anführen könnte, sind endlos!

Das Wort Gottes sagt uns, von was wirkliche und nachhaltige Hilfe zu erwarten ist:

Von der Umkehr von falschen Wegen und von der Hinwendung zu Gott. Und davon ist unser Volk und Land unendlich weit entfernt, weshalb es nicht
verwundern sollte, wenn auch wir, so wie damals Israel, über kurz oder lang voll auflaufen würden.

Nun können wir selbst nur wenig ändern, wenn es um politische Entscheidungen und gesellschaftliche Prozesse geht, zumal wir, wegen der vielen gezündeten Nebelkerzen, nicht erkennen können, wer oder was wirklich dahintersteckt und wer die öffentliche Meinung, im jeweils beabsichtigten Sinn, beeinflusst.

Wo wir aber etwas ändern und beeinflussen können, ist in unserem Leben
und in unserem persönlichen Umfeld. Hier müssen wir nicht in einen unüberlegten blinden Aktionismus verfallen und alles glauben, was uns weisgemacht werden soll, sondern können stattdessen immer wieder zu Gott umkehren, stille vor IHM werden und auf IHN hoffen. Und diese Hoffnung
macht nicht zuschanden, wie die Schrift sagt.

Und je mehr das tun, um so größer ist der Rückkopplungseffekt in die
Gesellschaft hinein.

Gott sagt uns zu, dass daraus die Stärke erwächst, mit der wir im Alltag bestehen können. Wollen wir es deshalb immer wieder mit Gott wagen!


Jörgen Bauer




 

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