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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Montag, 31.08.2015
Bibelstelle: 1. Samuel 8, 22
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Israel will einen König



Der HERR aber sprach zu Samuel: Gehorche ihrer Stimme und mache ihnen einen König.

1. Samuel 8, Vers 22



Samuel hatte seine Söhne zu Richtern eingesetzt, die in Israel als solche eine
Zeitlang das Volk führten. Leider waren die Söhne "etwas korrupt", weshalb das Volk nach einem König verlangte, weil das für das Volk angeblich "besser" war. Zudem wollte man den Heidenvölkern hier in nichts nachstehen, die ebenfalls Könige hatten.

Im Auftrag Gottes, der eigentlich Israels König ist, machte Samuel das Volk
darauf aufmerksam, dass die Hofhaltung eines König, samt dessen Rechten und Privilegien, für das Volk eine erhebliche Belastung darstellt.

Trotzdem wollte man einen König, und Gott erfüllte diesen Wunsch, wobei ER das Volk wissen ließ, dass ER das Volk nicht erhören wird, wenn es später unter der Last des Königtums schreien wird.

Gott lässt uns unseren Willen - aber ER lässt uns die Folgen unseres Willens tragen, und wie aus der Bibel bekannt ist, war die Königszeit keine gute Zeit, die letztlich zur Teilung Israels in ein Nord- und ein Südreich, in die
Verschleppung von Teilen des Volkes nach Assyrien und in die babylonische Gefangenschaft führte.

Man könnte jetzt fragen, ob Samuel, ohne Gott zu fragen, eigenmächtig gehandelt hat, als er seine Söhne als Richter einsetzte und damit die Misere mitverursacht hat.

Ich bin hier aber an dem Fakt hängengeblieben, dass sich das Volk Israel die
Heidenvölker zum Vorbild genommen hatte und deshalb einen König haben wollte. Man meinte "nicht vollwertig" zu sein, wenn man "nur Gott" zum König
hatte. Es ging also darum in der Welt etwas zu gelten.

Ich muss hier an Bibelschulen und hier insbesondere an eine bekannte
Freie Theologische Hochschule (FTH) denken, die bis dahin treu zum Wort Gottes stand, aber darunter litt, dass sie wissenschaftlich nicht anerkannt und damit in der Welt nicht als "vollwertig" galt. "Nur" an Gott zu glauben und IHM zu vertrauen, gilt ohnehin vielen als "defizitär".

Dem "Defizit" wurde in der FTH dadurch abgeholfen, dass man sich zum "wissenschaftlichen Arbeiten" (bzw. dem, was man darunter versteht) verpflichtete, was damit verbunden ist, dass man auch "moderne" Dozenten und Professoren beschäftigen muss, die Dinge vertreten, die nicht auf der biblischen Linie liegen.

Man meint, dass die bibeltreue Ausrichtung der Hochschule dadurch keinen Schaden nimmt.

Wenn man sich da nicht täuscht! Die Dinge fangen immer ganz harmlos und grundsätzlich tolerierbar an, um sich dann mehr und mehr zu verselbständigen, bis sie, so wie in der "Kirche", eine unumkehrbare Eigendynamik entwickelt haben.

Zwar kann Gott auch hier immer wieder zurechtbringen - aber man hat sich eine Hypothek aufgeladen, die nicht unter dem Segen Gottes steht und dämpft damit den Geist Gottes.

Dazu kommt es, wenn man Menschen gefallen will und diesen mehr gehorcht als Gott.

Deshalb, meidet den ersten Schritt in die falsche Richtung!


Jörgen Bauer




 

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