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Evangeliumsnetz - Andachten

Datum: Samstag, 05.09.2015
Bibelstelle: Jesaja 44, 24.25
Autor: Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)
Organisation: Evangeliumsnetz e.V., Oraniendamm 70, 13469 Berlin (http://www.evangelium.de/)
Thema: Nur Bibelleser wissen mehr!



So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleibe bereitet hat: Ich bin der HERR, der alles schafft, der den Himmel ausbreitet allein und die Erde festmacht ohne Gehilfen; der die Zeichen der Wahrsager zunichte macht und die Weissager zu Narren; der die Weisen zurücktreibt und ihre Kunst zur Torheit macht; der das Wort seiner Knechte wahr macht und den Ratschluß vollführt, den seine Boten verkündigt haben.

Jesaja 44, Verse 24 bis 25



Bei diesen Versen ist man geneigt an okkult angehauchte Wahrsagerei, wie
Kartenlegen, Astrologie usw. zu denken. Dies alles ist auch gemeint. Aber ich
denke, dass dies noch nicht alles ist, denn neben dieser Grauzone gibt es
auch die große Schar der als seriös geltenden Experten, die mit ihren
Prognosen aufwarten und für (Un)Sicherheit sorgen.

Da gibt es die Wirtschaftweisen und Finanzexperten, die Experten und Spezialisten für Klima und Energie, die Zukunftsforscher und was es da
so mehr gibt. Allen ist gemeinsam, dass sie sich bislang immer ganz gewaltig
geirrt haben.

Damit tut man den Experten nicht unrecht, denn um diese Behauptung zu
beweisen, muss man nur auf das zurückgreifen, was die Experten vor 50
Jahren hinsichtlich des heutigen Zustandes unserer Welt gesagt haben. Dabei wird man feststellen, dass nichts, so wie vorhergesagt, eingetroffen ist.

Vor 50 Jahren hätte man sich das, was es heute gibt, überhaupt nicht
vorstellen können. Es gab weder Computer, noch Mobiltelefone, oder Faxgeräte. Wer davon gesprochen hätte, wäre für verrückt erklart worden.
Gleiches galt, von bescheidenen Anfängen abgesehen, für die Raumfahrt und die "gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen" mitsamt den derzeitigen "politisch korrekten Meinungen".

Ganz genau das Gleiche gilt, wenn wir danach fragen, was die Experten
vor 100 Jahren, zu der Zeit von vor 50 Jahren gesagt haben, und so immer weiter zurück. Und ganz genauso wird es auch in Zukunft sein.

Nur der Wandel ist beständig, und was einmal war kommt niemals wieder. Das
jeweilige spezifische Lebensgefühl einer Zeit, wiederholt sich nicht. Wir haben
allenfalls das Alte, in neuer Verpackung, die dann als "etwas völlig Neues"
wahrgenommen wird.

Es ist so, wie es die heutigen Verse bezeugen: Gott macht die Expertisen der
Experten zur Torheit und die Experten zu Narren.

Gott verweist hier darauf, dass allein ER es ist, der alles schafft und in Händen
hat und ER dazu keine Menschen und schon gar keine Experten braucht.

Deswegen sollen menschliche Experten, die kurzfristig richtig liegen können,
nicht als überflüssig angesehen werden, denn sie geben eine bestimmte
Orientierung vor, aufgrund derer Entscheidungen getroffen werden. Und da eine falsche Entscheidung immer noch besser ist, als gar keine Entscheidung, haben Experten ihre Berechtigung.

Die heutigen Verse haben allerdings eine erstaunliche Wende:

Während die Schlussfolgerungen menschlicher Weisheit zur Torheit erklärt werden, ist das, was Gottes Boten verkünden, von Bedeutung, weil Gott das tut, was seine Boten zuvor verkündet haben.

Wenn wir als Christen Gottes Wort weitersagen, dann sind wir auch Boten.
Aber können wir deshalb konkret voraussagen, was zukünftig geschehen wird?

Das können wir natürlich nicht und sollten es auch nicht versuchen. Trotzdem gibt uns Gottes Wort einen bestimmten Rahmen vor, an dem wir erkennen
können, was nicht dem Willen Gottes entspricht, deshalb keine Zukunft
haben kann und darum früher oder später untergehen wird.

Wir können deshalb erkennen, ob wir auf das richtige oder das falsche Pferd setzen. Und da können wir davon ausgehen, dass vom Klimawandel und von
der Energiewende in 50 Jahren keiner mehr sprechen wird und dass die
politisch korrekten Meinungen von Heute ebenso vergessen sein werden.

Das bewahrt uns vor unnötigen Ängsten und verhilft uns dazu Dinge und
Entwicklungen richtig einzuschätzen. Und das ist sehr viel wert, selbst dann,
wenn wir nicht wissen, was genau geschehen wird.


Jörgen Bauer




 

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