Gott ist ewig unwandelbar!

Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde.

2. Mose 3, Vers 14

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.

Jakobus 1, Vers 17

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

Johannes 8, Vers 44



Kirchenpräsident Peter Steinacker meinte dazu:

Auch bei Gott lässt die Bibel Veränderung und Entwicklung erkennen. Wir
dürfen Gott nicht verstehen nach dem, dass er der Unwandelbare ist. Der Teufel hat theologisch gesehen gar keine Funktion. Es existiert keine „Person“, die man so nennen könnte. („Idea“ 25/2008).

Die Bibel bezeugt Gott immer wieder als den Ewigen, der vor aller Zeit war
und der noch sein wird, wenn es den Kosmos nicht mehr gibt. Als der
Ewige ist Gott ohne Anfang und ohne Ende. Er ist der "Ich bin da".

Der Allwissende und Allmächtige und Allgegenwärtige, steht als Schöpfer von Raum und Zeit über diesen physikalischen Größen, weshalb er keiner Veränderung oder gar "Entwicklung" bedarf, wie es Merkmal des an die
Zeit gebundenen Geschöpflichen ist.

Fast scheint es so, dass, so wie damals die Juden - mit "Juden" sind immer die
damaligen Amtsträger gemeint - auch die Schriftgelehrten unserer Zeit,
anfällig für die Einflüsterungen des Vaters der Lüge sind.

Und natürlich gibt es diesen Widersacher Gottes, der als Drahtzieher hinter
allem Bösen steckt und der sehr wohl eine, wenn auch bösartige und destruktive Funktion ausübt. Das Weltbild der Bibel weiß davon, dass es, neben der sichtbaren, auch eine ebenso reale unsichtbare Wirklichkeit gibt, mit der wir rechnen müssen.

Jesus legt aber keinen Wert auf theologische Bildung oder theologische
"Fachansichten", sondern sagt an anderer Stelle, dass wir wie die Kinder
werden müssen, wenn wir das Himmelreich erlangen wollen.

Das bedeutet nicht "kindisch" zu werden, sondern Jesus und dem Vater so
zu vertrauen, wie es ein Kind gegenüber seinen Eltern tut.

Daran sollten wir uns halten, dem Wort Gottes vertrauen und IHM glauben und
uns nicht von begrenzter menschlicher Theologenweisheit blenden lassen.

Die Irrlehrer wird Gott richten.


Jörgen Bauer