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18.01. Lachen

17.01. Sollte für den HERRN eine Sache zu wunderbar sein?

16.01. Kreislauf der Sünde

15.01. Ich habe erkannt, dass Du alles vermagst und kein Plan für Dich unausführbar ist

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Chronologische Bibellese

Datum: Montag, 16.01.2006
Bibelstelle: 1. Mose 12-15
Autor: Dmitri Grischin (Hoffnung@msoe.org)
Organisation: Hoffnung für die Zukunft (http://www.msoe.org)
Thema: Kreislauf der Sünde



Willkommen bei unserer chronologischen Bibellese. Mein Name ist Dmitri Grischin. Ich wohne mit meiner Frau und unserer kleinen Tochter in Diwnogorsk bei Krasnojarsk, mitten in Sibirien. Meine Frau Anja und ich sind Praktikanten der Mission für Süd-Ost-Europa und hoffen, später einmal Mitarbeiter dieser Mission zu werden. Ich habe die Ehre, Sie in den nächsten Tagen durch das 1. Buch Mose zu begleiten.



Durch eine Hungersnot gezwungen, verlässt Abram das Land der Verheißung, wohin ihn Gott gerufen hat, und weicht zusammen mit seiner Frau Sarai nach Ägypten aus. Dieses Land wurde in der Bibel meist mit dem weltlichen, gottlosen Leben und der Sklaverei assoziiert. Ohne Gott zu fragen entscheidet sich Abram, nach Ägypten zu ziehen. Später wird er wegen seiner Angst sogar zur Lüge gezwungen. Sarai war die Halbschwester und Frau des Abram. Dies verschweigt Abram. Obwohl Sarai damals schon 65 Jahre alt war, war sie so schön, dass Abram sie aus Furcht vor der Begehrlichkeit des Pharao als seine Schwester ausgab, um zu verhindern, dass der Sarai begehre und er selbst deshalb vom Pharao aus dem Weg geräumt würde. Wie tragisch ist es, wenn die Kinder Gottes sich so betragen, dass sogar die Welt ihnen Vorwürfe machen kann. Die Welt erwartet ja von uns sittenstrenges Benehmen!



Abraham dachte, dass er getötet wurde. Falsche Gedanken können uns oft zur Sünde führen. Angst ist nicht von Gott, das steht ja in der Bibel: “Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.” (2. Ti. 1,7)



Wenn Sie einmal eine Sünde begehen werden, wie unbedeutend es auch sein möge, nächstes Mal wird es ihnen noch schwieriger sich dieser Sünder zu erwehren. Im 1. Mose 20, lesen wir, wie Abraham seinen alten "Schwesterntrick" wiederholt anwendet. “Der Gnade bewahrt an Tausenden, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft läßt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern” steht in der Bibel im 2. Mose 34,7. So lange bis wir, die Eltern, unsere Sünde nicht verlassen und Jesus dafür um Vergebung nicht bitten werden, werden die gleichen Sünden, die wir selbst begangen, im Leben unserer Kinder zum Vorschein kommen. So hat Isaak, der Sohn von Abraham, genauso wie auch Abraham gelogen, dass seine Frau Rebekka seine Schwester sei. Sie waren aber nicht einmal Halbgeschwister! (1. Mose 26,1-11). Nach einiger Zeit hat sich Jakob, der Sohn von Isaak, in noch grössere Lüge verstrickt. Die Söhne von Jakob knüpften an den Lauf der Lüge wieder an. Wie wichtig ist es die Sünde zu verlassen, bevor sie weiteren Generationen zum Verhängnis wird. Wie wichtig ist es in kritischen Momenten unseres Lebens den Herrn zu suchen, um den richtigen Weg wieder zu finden!



“Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade!” Spr.3,5-6



Das wünsche ich Ihnen ganz besonders am heutigen Tag! Hier nun unser heutiger Text:



1. Mose 12

1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde!

2 Und ich will dich zu einer grossen Nation machen und will dich segnen, und ich will deinen Namen gross machen, und du sollst ein Segen sein!

3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

4 Und Abram ging hin, wie der HERR zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm. Abram aber war 75 Jahre alt, als er aus Haran zog.

5 Und Abram nahm seine Frau Sarai und Lot, den Sohn seines Bruders, und all ihre Habe, die sie erworben, und die Leute, die sie in Haran gewonnen hatten, und sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen in das Land Kanaan.

6 Und Abram durchzog das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Terebinthe More. Damals waren die Kanaaniter im Land.

7 Und der HERR erschien dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben. Und er baute dort dem HERRN, der ihm erschienen war, einen Altar.

8 Und er brach von dort auf zu dem Gebirge östlich von Bethel und schlug sein Zelt auf, Bethel im Westen und Ai im Osten; und er baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an.

9 Dann brach Abram auf und zog immer weiter nach Süden.

10 Es entstand aber eine Hungersnot im Land; da zog Abram nach Ägypten hinab, um dort als Fremder zu leben, denn die Hungersnot lag schwer auf dem Land.

11 Und es geschah, als er nahe daran war, nach Ägypten hineinzukommen, sagte er zu seiner Frau Sarai: Siehe doch, ich weiss, dass du eine Frau von schönem Aussehen bist;

12 und es wird geschehen, wenn die Ägypter dich sehen, werden sie sagen: Sie ist seine Frau. Dann werden sie mich erschlagen und dich leben lassen.

13 Sage doch, du seist meine Schwester, damit es mir gut geht um deinetwillen und meine Seele deinetwegen am Leben bleibt!

14 Und es geschah, als Abram nach Ägypten kam, da sahen die Ägypter, dass die Frau sehr schön war.

15 Und die Hofbeamten des Pharao sahen sie und rühmten sie vor dem Pharao; und die Frau wurde in das Haus des Pharao geholt.

16 Und er tat Abram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe und Rinder und Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele.

17 Der HERR aber schlug den Pharao und sein Haus mit grossen Plagen um Sarais willen, der Frau Abrams.

18 Da liess der Pharao Abram rufen und sagte: Was hast du mir da angetan! Warum hast du mir nicht mitgeteilt, dass sie deine Frau ist?

19 Warum hast du gesagt: Sie ist meine Schwester, so dass ich sie mir zur Frau nahm? Und nun siehe, da ist deine Frau, nimm sie und geh!

20 Und der Pharao entbot seinetwegen Männer, die geleiteten ihn und seine Frau und alles, was er hatte.



1. Mose 13

1 Und Abram zog aus Ägypten herauf, er und seine Frau und alles, was er hatte, und Lot mit ihm, nach dem Süden.

2 Und Abram war sehr reich an Vieh, an Silber und an Gold.

3 Und er ging auf seinen Tagemärschen vom Süden bis nach Bethel, bis zu der Stätte, wo im Anfang sein Zelt gewesen war, zwischen Bethel und Ai,

4 zu der Stätte des Altars, den er vorher dort gemacht hatte. Und Abram rief dort den Namen des HERRN an.

5 Und auch Lot, der mit Abram zog, hatte Schafe und Rinder und Zelte.

6 Und das Land ertrug es nicht, dass sie zusammen wohnten; denn ihre Habe war gross, und sie konnten nicht zusammen wohnen.

7 So gab es Streit zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh. Und die Kanaaniter und die Perisiter wohnten damals im Land.

8 Da sprach Abram zu Lot: Lass doch keinen Streit sein zwischen mir und dir und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten; wir sind doch Brüder!

9 Ist nicht das ganze Land vor dir? Trenne dich doch von mir! Willst du nach links, dann gehe ich nach rechts, und willst du nach rechts, dann gehe ich nach links.

10 Da erhob Lot seine Augen und sah die ganze Ebene des Jordan, dass sie ganz bewässert war - bevor der HERR Sodom und Gomorra zerstört hatte - wie der Garten des HERRN, wie das Land Ägypten, bis nach Zoar hin.

11 Da wählte sich Lot die ganze Ebene des Jordan, und Lot brach auf nach Osten; so trennten sie sich voneinander.

12 Abram wohnte im Land Kanaan, und Lot wohnte in den Städten der Ebene [des Jordan] und schlug [seine] Zelte auf bis nach Sodom.

13 Die Leute von Sodom aber waren sehr böse und sündig vor dem HERRN.

14 Und der HERR sprach zu Abram, nachdem Lot sich von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen auf, und schaue von dem Ort, wo du bist, nach Norden und nach Süden, nach Osten und nach Westen!

15 Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig.

16 Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub der Erde, so dass, wenn jemand den Staub der Erde zählen kann, auch deine Nachkommen gezählt werden.

17 Mache dich auf, und durchwandere das Land seiner Länge nach und seiner Breite nach! Denn dir will ich es geben.

18 Und Abram schlug [seine] Zelte auf und ging hin und liess sich nieder unter den Terebinthen von Mamre, die bei Hebron sind; und er baute dort dem HERRN einen Altar.



1. Mose 14

1 Und es geschah in den Tagen Amrafels, des Königs von Schinar, Arjochs, des Königs von Ellasar, Kedor-Laomers, des Königs von Elam, und Tidals, des Königs von Gojim,

2 dass sie Krieg führten mit Bera, dem König von Sodom, und mit Birscha, dem König von Gomorra, Schinab, dem König von Adma, und Schemeber, dem König von Zebojim, und mit dem König von Bela, das ist Zoar.

3 Alle diese verbündeten sich [und kamen] in das Tal Siddim, das ist das Salzmeer.

4 Zwölf Jahre hatten sie Kedor-Laomer gedient, im dreizehnten Jahr aber empörten sie sich.

5 Und im vierzehnten Jahr kamen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm waren, und schlugen die Refaiter bei Aschterot-Karnajim und die Susiter bei Ham und die Emiter in der Ebene von Kirjatajim

6 und die Horiter auf ihrem Gebirge Seir bis El-Paran, das an der Wüste liegt.

7 Dann wandten sie sich und kamen nach En-Mischpat, das ist Kadesch; und sie schlugen das ganze Gebiet der Amalekiter und auch die Amoriter, die zu Hazezon-Tamar wohnten.

8 Und es zogen aus der König von Sodom und der König von Gomorra und der König von Adma und der König von Zebojim und der König von Bela, das ist Zoar; und sie ordneten sich zur Schlacht gegen sie im Tal Siddim:

9 gegen Kedor-Laomer, den König von Elam, und Tidal, den König von Gojim, und Amrafel, den König von Schinar, und Arjoch, den König von Ellasar, vier Könige gegen die fünf.

10 Im Tal Siddim aber war Asphaltgrube neben Asphaltgrube; und die Könige von Sodom und Gomorra flohen und fielen dort hinein, die übrigen aber flohen ins Gebirge.

11 Da nahmen sie alle Habe von Sodom und Gomorra und all ihre Nahrungsmittel und zogen davon.

12 Und sie nahmen Lot mit, den Sohn von Abrams Bruder, und seine Habe und zogen davon; denn er wohnte in Sodom.

13 Und es kam ein Entkommener und berichtete es Abram, dem Hebräer; er wohnte aber unter den Terebinthen Mamres, des Amoriters, des Bruders von Eschkol und des Bruders von Aner; die waren Abrams Bundesgenossen.

14 Und als Abram hörte, dass sein Bruder gefangen weggeführt war, liess er seine bewährten [Männer], seine Hausgeborenen, ausrücken, 318 [Mann], und jagte [ihnen] nach bis nach Dan.

15 Und nachts teilte er sich [und fiel] über sie her, er und seine Knechte, und schlug sie und jagte ihnen nach bis nach Hoba, das links von Damaskus [liegt].

16 Und er brachte die ganze Habe zurück; und auch Lot, seinen Neffen, und dessen Habe brachte er zurück und auch die Frauen und das Volk.

17 Und als er zurückkehrte, nachdem er Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm gewesen, geschlagen hatte, zog der König von Sodom aus, ihm entgegen, in das Tal Schawe, das ist das Königstal.

18 Und Melchisedek, König von Salem, brachte Brot und Wein heraus; und er war Priester Gottes, des Höchsten.

19 Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram von Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat!

20 Und gesegnet sei Gott, der Höchste, der deine Bedränger in deine Hand ausgeliefert hat! - Und Abram gab ihm den Zehnten von allem.

21 Und der König von Sodom sagte zu Abram: Gib mir die Seelen, die Habe aber nimm für dich!

22 Da sagte Abram zum König von Sodom: Ich hebe meine Hand auf zu dem HERRN, [zu] Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde geschaffen hat:

23 Wenn [ich] vom Faden bis zum Schuhriemen, ja, wenn ich irgend etwas nehme von dem, was dein ist . . .! Damit du [später] nicht sagst: Ich habe Abram reich gemacht.

24 Nichts für mich! Nur was die Knechte verzehrt haben, und der Anteil der Männer, die mit mir gezogen sind: Aner, Eschkol und Mamre, die sollen ihren Anteil nehmen!



1. Mose 15

1 Nach diesen Dingen geschah das Wort des HERRN zu Abram in einem Gesicht so: Fürchte dich nicht, Abram; ich bin dir ein Schild, [ich werde] deinen Lohn sehr gross [machen].

2 Da sagte Abram: Herr, HERR, was willst du mir geben? Ich gehe ja doch kinderlos dahin, und Erbe meines Hauses, das wird Elieser von Damaskus.

3 Und Abram sagte: Siehe, mir hast du keinen Nachkommen gegeben, und siehe, der Sohn meines Hauses wird mich beerben.

4 Und siehe, das Wort des HERRN [geschah] zu ihm: Nicht dieser wird dich beerben, sondern der aus deinem Leibe hervorgeht, der wird dich beerben.

5 Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch auf zum Himmel, und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So [zahlreich] wird deine Nachkommenschaft sein!

6 Und er glaubte dem HERRN; und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.

7 Und er sprach zu ihm: Ich bin der HERR, der ich dich herausgeführt habe aus Ur[, der Stadt] der Chaldäer, um dir dieses Land zu geben, es in Besitz zu nehmen.

8 Und er sagte: Herr, HERR, woran soll ich erkennen, dass ich es in Besitz nehmen werde?

9 Da sprach er zu ihm: Bring mir eine dreijährige Jungkuh, eine dreijährige Ziege und einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine junge Taube.

10 Und er brachte ihm alle diese. Und er zerteilte sie in der Mitte und legte je einen Teil dem anderen gegenüber. Die Vögel aber zerteilte er nicht.

11 Da stiessen die Raubvögel auf die toten Tiere herab; aber Abram verscheuchte sie.

12 Und es geschah, als die Sonne am Untergehen war, da fiel ein tiefer Schlaf auf Abram; und siehe, Schrecken, dichte Finsternis überfiel ihn.

13 Und er sprach zu Abram: Ganz gewiss sollst du wissen, dass deine Nachkommenschaft Fremdling sein wird in einem Land, das ihnen nicht gehört; und sie werden ihnen dienen, und man wird sie unterdrücken vierhundert Jahre lang.

14 Aber ich werde die Nation auch richten, der sie dienen; und danach werden sie ausziehen mit grosser Habe.

15 Du aber, du wirst in Frieden zu deinen Vätern eingehen, wirst in gutem Alter begraben werden.

16 Und in der vierten Generation werden sie hierher zurückkehren; denn [das Mass der] Schuld des Amoriters ist bis jetzt [noch] nicht voll.

17 Und es geschah, als die Sonne untergegangen und Finsternis eingetreten war, siehe da, ein rauchender Ofen und eine Feuerfackel, die zwischen diesen Stücken hindurchfuhr.

18 An jenem Tag schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens an bis zum grossen Strom, dem Euphratstrom:

19 die Keniter und die Kenasiter und die Kadmoniter

20 und die Hetiter und die Perisiter und die Refaiter

21 und die Amoriter und die Kanaaniter und die Girgaschiter und die Jebusiter.



 

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