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Nächste Andacht: Das Ziel Gottes im Leben von Josef Vorige Andacht: Nachdem Dich Gott dies alles hat erkennen lassen, ist keiner so weise wie Du Andachtarchiv Chronologische Bibellese Datum: Freitag, 27.01.2006 Bibelstelle: 1. Mose 43-45 Autor: Dmitri Grischin (Hoffnung@msoe.org) Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org) Thema: Alles zu unserem Besten Ich gruesse Sie aus dem verschneiten Sibirien, aus Diwnogorsk bei Krasnojarsk. Schön, dass Sie heute wieder mit mir die Bibel lesen wollen. Ich freue mich, dass der Herr so allmächtig und weise ist, dass gar nichts seine Absichten hindern könne. Er kann sogar das Schlechte für mich zum Besten machen. Eine wunderbare Geschichte darüber können wir heute lesen. Seine Brüder hatten Josef so sehr gehasst, dass nicht viel gefehlt hatte, dass sie ihn sogar getötet hätten. Aber sie hatten es für besser empfunden, ihn als Sklaven zu verkaufen. Nun aber hatte sich der ehemalige ägyptische Sklave Josef die Gunst des Pharao erworben und stieg innerhalb kurzer Zeit zu dem zweitmächtigsten Mann in ganzem Staate auf. In der Zeit der eingetretenen großen Hungersnot kamen nun die Brüder von Josef zu ihm, um Getreide zu kaufen, konnten aber ihren Bruder nicht erkennen. Schließlich gab sich Josef ihnen zu erkennen und sagte: Und nun seid nicht bekümmert, und werdet nicht zornig (auf euch selbst), dass ihr mich hierher verkauft habt! Denn zur Erhaltung des Lebens hat Gott mich vor euch hergesandt. (1. Mose 45,5) Er bemerkte aber auch: Ihr hattet zwar Böses gegen mich beabsichtigt; Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, damit Er tue, wie es an diesem Tag ist, ein grosses Volk am Leben zur erhalten. (1. Mose 50,20) Es scheint mir, dass das ein aufregendes und ergreifendes Beispiel ist, das sehr gut die unbegrenzte Liebe Gottes und seine Sorge für sein Volk wider spiegelt. Ich bin davon überzeugt, dass unser Gott alles zu unseren Gunsten und zu seiner Ehre wendet. Wenn wir daran einmal zweifeln, dann sollten wir uns über die Weisheit und die Kraft Gottes freuen. Darüber hat auch Paulus im Brief an die Römer geschrieben: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind. Der Herr tut alles zu unserem Besten. Ich wünsche Ihnen einen frohen Tag unter dem Segen Gottes. 1. Mose 43 1 \43:2\Und es geschah, als sie das Getreide völlig aufgezehrt hatten, das sie aus Ägypten gebracht hatten, da sagte ihr Vater zu ihnen: Geht zurück, kauft uns ein wenig Nahrung! 2 \43:3\Da sagte Juda zu ihm: Der Mann hat uns nachdrücklich gewarnt und gesagt: Ihr sollt mein Gesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder bei euch. 3 \43:4\Wenn du unseren Bruder mit uns senden willst, dann wollen wir hinabziehen und dir Nahrung kaufen; 4 \43:5\wenn du ihn aber nicht sendest, ziehen wir nicht hinab; denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Gesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder bei euch. 5 \43:6\Da sagte Israel: Warum habt ihr mir das Leid angetan, dem Mann zu berichten, dass ihr noch einen Bruder habt? 6 \43:7\Sie aber sagten: Der Mann erkundigte sich genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sagte: Lebt euer Vater noch? Habt ihr [noch] einen Bruder? Da berichteten wir ihm, wie es sich verhält. Konnten wir denn wissen, dass er sagen würde: Bringt euren Bruder herab? 7 \43:8\Da sagte Juda zu seinem Vater Israel: Schicke den Jungen mit mir, so wollen wir uns aufmachen und hinziehen, dass wir leben und nicht sterben, sowohl wir als du als auch unsere Kinder. 8 \43:9\Ich will Bürge für ihn sein, von meiner Hand sollst du ihn fordern; wenn ich ihn nicht zu dir bringe und ihn vor dein Gesicht stelle, will ich alle Tage vor dir schuldig sein. 9 \43:10\Denn hätten wir nicht gezögert, gewiss, wir wären jetzt schon zweimal zurückgekehrt. 10 \43:11\Da sagte ihr Vater Israel zu ihnen: Wenn es denn so ist, dann tut folgendes: Nehmt vom besten Ertrag des Landes in eure Gefässe, und bringt dem Mann ein Geschenk hinab: ein wenig Balsamharz und ein wenig Traubenhonig, Tragakant und Ladanum, Pistazien und Mandeln! 11 \43:12\Und nehmt doppeltes Geld in eure Hand, und bringt das Geld, das oben in eure Säcke zurückgegeben worden ist, in eurer Hand zurück! Vielleicht war es ein Irrtum. 12 \43:13\Und nehmt euren Bruder und macht euch auf, kehrt zu dem Mann zurück! 13 \43:14\Und Gott, der Allmächtige, gebe euch Barmherzigkeit vor dem Mann, dass er euch euren andern Bruder und Benjamin [wieder mit zurück]schicke. Und ich, wie ich die Kinder verlieren soll, muss ich die Kinder verlieren! 14 \43:15\ Da nahmen die Männer dieses Geschenk und nahmen doppeltes Geld in ihre Hand und Benjamin, und machten sich auf und zogen nach Ägypten hinab. Und sie traten vor Joseph. 15 \43:16\ Als Joseph den Benjamin bei ihnen sah, sagte er zu dem, der über sein Haus war: Führe die Männer ins Haus, und schlachte Schlachtvieh und richte zu! Denn die Männer sollen mit mir zu Mittag essen. 16 \43:17\Und der Mann tat, wie Joseph gesagt hatte; und der Mann führte die Männer in Josephs Haus. 17 \43:18\Da fürchteten sich die Männer, dass sie in Josephs Haus geführt wurden, und sagten: Um des Geldes willen, das im Anfang wieder in unsere Säcke gekommen ist, werden wir hineingebracht; man will über uns herstürzen und über uns herfallen und uns als Sklaven nehmen, samt unseren Eseln. 18 \43:19\ Und sie traten zu dem Mann, der über Josephs Haus war, und redeten zu ihm am Eingang des Hauses; 19 \43:20\und sie sagten: Bitte, mein Herr! Wir sind im Anfang wirklich [nur] herabgezogen, um Nahrung zu kaufen. 20 \43:21\Es geschah aber, als wir in die Herberge kamen und unsere Säcke öffneten, siehe, da war das Geld eines jeden oben in seinem Sack, unser Geld nach seinem Gewicht. Das haben wir in unserer Hand zurückgebracht. 21 \43:22\Auch anderes Geld haben wir in unserer Hand herabgebracht, um Nahrungsmittel zu kaufen. Wir wissen nicht, wer unser Geld in unsere Säcke gelegt hat. 22 \43:23\Und er sprach: Friede euch! Fürchtet euch nicht! Euer Gott und der Gott eures Vaters hat euch einen Schatz in eure Säcke gegeben; euer Geld ist mir zugekommen. Und er führte Simeon zu ihnen heraus. 23 \43:24\Und der Mann führte die Männer in Josephs Haus und gab [ihnen] Wasser, und sie wuschen ihre Füsse; und er gab ihren Eseln Futter. 24 \43:25\Und sie bereiteten das Geschenk zu, bis Joseph am Mittag käme; denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten. 25 \43:26\ Als Joseph nach Hause kam, da brachten sie ihm das Geschenk, das in ihrer Hand war, ins Haus und warfen sich vor ihm zur Erde nieder. 26 \43:27\Er aber fragte nach ihrem Wohlergehen und sagte: Geht es eurem alten Vater wohl, von dem ihr spracht? Lebt er noch? 27 \43:28\Sie sagten: Es geht deinem Knecht, unserem Vater, wohl; er lebt noch. Und sie verneigten sich und warfen sich nieder. 28 \43:29\Und er erhob seine Augen und sah seinen Bruder Benjamin, den Sohn seiner Mutter, und sagte: Ist das euer jüngster Bruder, von dem ihr zu mir gesprochen habt? Und er sprach: Gott sei dir gnädig, mein Sohn! 29 \43:30\Und Joseph eilte [hinaus], denn sein Innerstes wurde erregt über seinen Bruder, und er suchte [einen Ort], zu weinen. Und er ging in das innere Gemach und weinte dort. 30 \43:31\Dann wusch er sein Gesicht und kam heraus, bezwang sich und sagte: Tragt das Essen auf! 31 \43:32\Da trug man für ihn besonders auf und für sie besonders und für die Ägypter, die mit ihm assen, besonders; denn die Ägypter können nicht mit den Hebräern essen, denn ein Greuel ist das für Ägypter. 32 \43:33\Und sie sassen vor ihm, der Erstgeborene nach seiner Erstgeburt und der Jüngste nach seiner Jugend. Da sahen die Männer einander staunend an. 33 \43:34\Und er liess ihnen von den Ehrengerichten vor ihm auftragen. Das Ehrengericht Benjamins aber war fünfmal grösser als die Ehrengerichte von ihnen allen. Und sie tranken mit ihm und berauschten sich. 1. Mose 44 1 Dann befahl er dem, der über sein Haus war: Fülle die Säcke der Männer mit Nahrungsmitteln, soviel sie tragen können, und lege das Geld eines jeden oben in seinen Sack! 2 Meinen Kelch aber, den silbernen Kelch, sollst du oben in den Sack des Jüngsten legen mit dem Geld für sein Getreide! Und er tat nach Josephs Wort, das er geredet hatte. 3 Der Morgen wurde hell, da entliess man die Männer, sie und ihre Esel. 4 Sie waren eben zur Stadt hinausgegangen [und noch] nicht weit gekommen, da sagte Joseph zu dem, der über sein Haus war: Mache dich auf, jage den Männern nach, und hast du sie erreicht, so sage zu ihnen: Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten? 5 Ist es nicht der, aus dem mein Herr trinkt und aus dem er zu wahrsagen pflegt? Ihr habt schlecht [daran] getan, dass ihr [so] gehandelt habt! 6 Und er erreichte sie und redete diese Worte zu ihnen. 7 Da sagten sie zu ihm: Warum redet mein Herr solche Worte? Fern sei es von deinen Knechten, eine solche Sache zu tun! 8 Siehe, das Geld, das wir oben in unseren Säcken fanden, haben wir dir aus dem Land Kanaan zurückgebracht! Und wie sollten wir aus dem Haus deines Herrn Silber oder Gold stehlen? 9 Derjenige von deinen Knechten, bei dem er gefunden wird, der soll sterben; und dazu wollen wir meinem Herrn zu Knechten werden. 10 Da sagte er: Nun gut, nach euren Worten, so sei es: Bei wem er gefunden wird, der sei mein Knecht, ihr aber sollt schuldlos sein. 11 Darauf hoben sie schnell jeder seinen Sack auf die Erde herab und öffneten jeder seinen Sack. 12 Und er durchsuchte: beim Ältesten fing er an, und beim Jüngsten hörte er auf. Und der Kelch fand sich im Sack Benjamins. 13 Da zerrissen sie ihre Kleider, jeder belud seinen Esel, und sie kehrten in die Stadt zurück. 14 Und Juda und seine Brüder kamen in das Haus Josephs; und er war noch dort. Und sie fielen vor ihm nieder zur Erde. 15 Joseph sagte zu ihnen: Was ist das für eine Tat, die ihr getan habt! Wusstet ihr nicht, dass ein Mann wie ich wahrsagen kann? 16 Da sagte Juda: Was sollen wir meinem Herrn sagen? Was sollen wir reden und wie uns rechtfertigen? Gott hat die Schuld deiner Knechte gefunden; siehe, wir sind die Knechte meines Herrn, sowohl wir als auch der, in dessen Hand der Kelch gefunden worden ist. 17 Er aber sagte: Fern sei es von mir, so etwas zu tun! Der Mann, in dessen Hand der Kelch gefunden worden ist, der soll mein Knecht sein. Ihr aber zieht in Frieden hinauf zu eurem Vater. 18 Da trat Juda zu ihm und sagte: Bitte, mein Herr, lass doch deinen Knecht ein Wort reden zu den Ohren meines Herrn, und es entbrenne nicht dein Zorn gegen deinen Knecht, denn du bist dem Pharao gleich. 19 Mein Herr fragte seine Knechte: `Habt ihr [noch] einen Vater oder einen Bruder?' 20 Und wir sagten zu meinem Herrn: `Wir haben einen alten Vater und einen kleinen Jungen, [der ihm] im Alter [geboren wurde]; dessen Bruder aber ist tot. So ist er allein von seiner Mutter übriggeblieben, und sein Vater liebt ihn. 21 Da sagtest du zu deinen Knechten: `Bringt ihn zu mir herab, dass ich mein Auge auf ihn richte!' 22 Wir aber sagten zu meinem Herrn: `Der Junge kann seinen Vater nicht verlassen; verliesse er seinen Vater, so würde der sterben.' 23 Da sprachst du zu deinen Knechten: `Wenn euer jüngster Bruder nicht mit euch herabkommt, dann sollt ihr mein Gesicht nicht mehr sehen.' 24 Und es geschah, als wir hinaufgezogen waren zu deinem Knecht, meinem Vater, da berichteten wir ihm die Worte meines Herrn. 25 Als nun unser Vater sagte: `Kehrt zurück, kauft uns ein wenig Nahrung'! 26 da sagten wir: `Wir können nicht hinabziehen. Wenn unser jüngster Bruder bei uns ist, dann ziehen wir hinab. Denn wir können das Gesicht des Mannes nicht sehen, ohne dass unser jüngster Bruder bei uns ist.' 27 Da sagte dein Knecht, mein Vater, zu uns: `Ihr wisst, dass meine Frau mir zwei geboren hat. Der 28 eine ist von mir weggegangen, und ich sagte: Fürwahr, er ist wirklich zerrissen worden; und ich habe ihn bis jetzt nicht [mehr wieder]gesehen. 29 Und nehmt ihr auch den von mir weg und es begegnet ihm ein Unfall, dann bringt ihr mein graues Haar mit Unglück in den Scheol hinab.' 30 Und nun, wenn ich zu deinem Knecht, meinem Vater, käme und der Junge wäre nicht bei uns - hängt doch seine Seele an dessen Seele -, 31 dann würde es geschehen, dass er stirbt, wenn er sähe, dass der Junge nicht da ist. Dann hätten deine Knechte das graue Haar deines Knechtes, unseres Vaters, mit Kummer in den Scheol hinabgebracht. 32 Denn dein Knecht ist für den Jungen Bürge geworden bei meinem Vater und hat gesagt: `Wenn ich ihn nicht zu dir bringe, will ich alle Tage vor meinem Vater schuldig sein.' 33 Und nun, lass doch deinen Knecht anstelle des Jungen [hier] bleiben als Knecht meines Herrn, der Junge aber ziehe hinauf mit seinen Brüdern! 34 Denn wie könnte ich zu meinem Vater hinaufziehen, ohne dass der Junge bei mir ist? - Dass ich nicht das Unglück [mit] ansehen muss, das meinen Vater [dann] trifft. 1. Mose 45 1 Da konnte Joseph sich nicht [mehr] bezwingen vor all denen, die um ihn her standen, und er rief: Lasst jedermann von mir hinausgehen! So stand niemand bei ihm, als Joseph sich seinen Brüdern zu erkennen gab. 2 Und er erhob seine Stimme mit Weinen, dass die Ägypter es hörten, und [auch] das Haus des Pharao hörte es. 3 Und Joseph sagte zu seinen Brüdern: Ich bin Joseph. Lebt mein Vater noch? Seine Brüder aber konnten ihm nicht antworten, denn sie waren bestürzt vor ihm. 4 Da sagte Joseph zu seinen Brüdern: Tretet doch zu mir heran! Und sie traten heran. Und er sagte: Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt. 5 Und nun seid nicht bekümmert, und werdet nicht zornig [auf euch selbst], dass ihr mich hierher verkauft habt! Denn zur Erhaltung des Lebens hat Gott mich vor euch hergesandt. 6 Denn schon zwei Jahre ist die Hungersnot im Land, und [es dauert] noch fünf Jahre, dass es kein Pflügen und Ernten gibt. 7 Doch Gott hat mich vor euch hergesandt, um euch einen Überrest zu setzen auf Erden und euch am Leben zu erhalten für eine grosse Errettung. 8 Und nun, nicht ihr habt mich hierhergesandt, sondern Gott; und er hat mich zum Vater des Pharao gemacht und zum Herrn seines ganzen Hauses und zum Herrscher über das ganze Land Ägypten. 9 Eilt und zieht hinauf zu meinem Vater, und sagt zu ihm: `So spricht dein Sohn Joseph: Gott hat mich zum Herrn von ganz Ägypten gemacht. Komm zu mir herab, zögere nicht! 10 Du sollst im Land Goschen wohnen und nahe bei mir sein, du und deine Söhne und die Söhne deiner Söhne, deine Schafe und deine Rinder und alles, was du hast. 11 Und ich will dich dort versorgen - denn noch fünf Jahre [dauert die] Hungersnot -, dass du nicht verarmst, du und dein Haus und alles, was du hast.' 12 Und siehe, eure Augen und die Augen meines Bruders Benjamin sehen es, dass mein Mund es ist, der zu euch redet. 13 Und berichtet meinem Vater alle meine Herrlichkeit in Ägypten und alles, was ihr gesehen habt; und eilt und bringt meinen Vater hierher herab! 14 Und er fiel seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte; und Benjamin weinte an seinem Hals. 15 Und herzlich küsste er alle seine Brüder und weinte an ihnen. Danach redeten seine Brüder mit ihm. 16 Und das Gerücht wurde im Haus des Pharao gehört, dass man sagte: Josephs Brüder sind gekommen. Und es war gut in den Augen des Pharao und in den Augen seiner Diener. 17 Und der Pharao sprach zu Joseph: Sage deinen Brüdern: `Tut dies: Beladet eure Tiere, und zieht hin, geht ins Land Kanaan, 18 und nehmt euren Vater und eure Familien, und kommt zu mir! Ich will euch das Beste des Landes Ägypten geben, und ihr sollt das Fett des Landes essen.' 19 Du aber hast den Befehl [zu sagen]: `Tut dies: Nehmt euch aus dem Land Ägypten Wagen für eure Kinder und für eure Frauen, und holt euren Vater und kommt! 20 Und seid nicht betrübt wegen eures Hausrates, denn das Beste des ganzen Landes Ägypten soll euch gehören.' 21 Da taten die Söhne Israels so. Und Joseph gab ihnen auf den Befehl des Pharao Wagen und gab ihnen Wegzehrung mit auf den Weg. 22 Er gab ihnen allen, einem jeden, Wechselkleider, aber Benjamin gab er dreihundert Silber[-Schekel] und fünf Wechselkleider. 23 Ebenso sandte er seinem Vater zehn Esel, beladen mit dem Besten Ägyptens, und zehn Eselinnen, beladen mit Getreide und Brot und Nahrung für seinen Vater auf den Weg. 24 Und er entliess seine Brüder, und sie zogen hin, und er sagte zu ihnen: Ereifert euch nicht auf dem Weg! 25 So zogen sie aus Ägypten hinauf, und kamen ins Land Kanaan zu ihrem Vater Jakob. 26 Und sie berichteten ihm: Joseph lebt noch, ja, er ist Herrscher über das ganze Land Ägypten. Aber sein Herz blieb kalt, denn er glaubte ihnen nicht. 27 Da redeten sie zu ihm alle Worte Josephs, die er zu ihnen geredet hatte. Und als er die Wagen sah, die Joseph gesandt hatte, um ihn zu holen, da lebte der Geist ihres Vaters Jakob auf. 28 Und Israel sprach: Genug! Mein Sohn Joseph lebt noch! Ich will hinziehen und ihn sehen, bevor ich sterbe.
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