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Nächste Andacht: Gutes und Böses von Gott annehmen Vorige Andacht: Kain und Abel Andachtarchiv Chronologische Bibellese Datum: Donnerstag, 03.01.2008 Bibelstelle: 1. Mose 8-11 Autor: Hellmut Hentschel (Hoffnung@msoe.org) Organisation: Hoffnung für die Zukunft (http://www.msoe.org) Thema: Die Arche Noah Willkommen bei unserer gemeinsamen Bibellese. Gestern lernten wir ein riesiges Transportmittel kennen, das über Jahrtausende hinweg den ersten Platz unter den größten Schiffen, die jemals gebaut wurden, eingenommen hat. Auch die Bauzeit wird enorm gewesen sein: Möglicherweise hat Noah bis sogar Jahrzehnte an diesem Schiff gebaut. Die Arche Noah hatte auch bis zur Großen Flut noch niemals Wasser gesehen - sie war auf dem flachen Land gebaut worden, möglicherweise sogar weitab vom Meer. Auf jeden Fall ist diese Arche kein Märchen; ihre Existenz ist in vielen nicht-jüdischen und nicht-christlichen Kulturen überliefert, denn Noahs Söhne wurden ja die Stammväter der Menschen, die sich dann später in alle Welt zerstreuten und die mündlich überlieferten Erlebnisse mitnahmen. Als in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Aufklärungssatelliten immer bessere Bilder von der Erde lieferten, wurden auch einige Wissenschaftler am Ararat fündig. Warum die USA und die Türkei bisher keine großen Anstrengungen unternommen haben, das unter dem Gletscher des Ararat vermutete und sicher gut konservierte Schiff zu finden, wissen wir nicht; vielleicht wollte man den möglichen Gegnern nicht den hohen Stand der Technik vermitteln. Ein ehemaliger Astronaut, James B. Irwin, machte sich dennoch auf den Weg, um mit amtlicher Erlaubnis der türkischen Regierung, in deren Hoheitsgebiet heute der früher armenische Berg liegt, nach der Arche zu suchen. Schlechtes Wetter und immer wieder andere Probleme führten dazu, dass eine um die andere Expedition abgebrochen werden musste. Der Berg behielt sein Geheimnis für sich. Der HERR hat sich entschlossen, der Menschheit den Beweis noch vorzuenthalten, denn es scheint IHM wichtig zu sein, dass die Menschen durch den Glauben, nicht durch das Schauen hier auf Erden für das Reich Gottes gewonnen werden. Doch hier nun der Bericht über Noah und seine Arche: 1. Mose 8 1 Und Gott gedachte des Noah und aller Tiere und alles Viehs, das mit ihm in der Arche war; und Gott liess einen Wind über die Erde fahren, da sanken die Wasser. 2 Und es schlossen sich die Quellen der Tiefe und die Fenster des Himmels, und der Regen vom Himmel her wurde zurückgehalten. 3 Und die Wasser verliefen sich von der Erde, allmählich zurückgehend; und die Wasser nahmen ab nach Verlauf von 150 Tagen. 4 Und im siebten Monat, am siebzehnten Tag des Monats, liess sich die Arche auf dem Gebirge Ararat nieder. 5 Und die Wasser nahmen immer weiter ab bis zum zehnten Monat; im zehnten [Monat], am ersten des Monats, wurden die Spitzen der Berge sichtbar. 6 Und es geschah am Ende von vierzig Tagen, da öffnete Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte, und liess den Raben hinaus; 7 und der flog aus, hin und her, bis das Wasser von der Erde vertrocknet war. 8 Und er liess die Taube von sich hinaus, um zu sehen, ob die Wasser weniger geworden seien auf der Fläche des Erdbodens; 9 aber die Taube fand keinen Ruheplatz für ihren Fuss und kehrte zu ihm in die Arche zurück; denn [noch] war Wasser auf der Fläche der ganzen Erde; da streckte er seine Hand aus, nahm sie und holte sie zu sich in die Arche. 10 Und er wartete noch sieben weitere Tage, dann liess er die Taube noch einmal aus der Arche; 11 und die Taube kam um die Abendzeit zu ihm [zurück], und siehe, ein frisches Olivenblatt war in ihrem Schnabel. Da erkannte Noah, dass die Wasser auf der Erde weniger geworden waren. 12 Und er wartete noch weitere sieben Tage und liess die Taube hinaus; da kehrte sie nicht mehr wieder zu ihm zurück. 13 Und es geschah im 601. Jahr, im ersten [Monat], am ersten des Monats, da waren die Wasser von der Erde weggetrocknet. Und Noah entfernte das Dach von der Arche und sah: und siehe, die Fläche des Erdbodens war trocken. 14 Im zweiten Monat, am 27. Tag des Monats, war die Erde trocken. 15 Und Gott redete zu Noah und sprach: 16 Geh aus der Arche heraus, du und deine Frau und deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir! 17 Alle Tiere, die bei dir sind, von allem Fleisch, an Vögeln und an Vieh und an allen kriechenden Tieren, die auf der Erde kriechen, lass mit dir hinausgehen, dass sie wimmeln auf Erden und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden! 18 Da ging Noah hinaus, [er] und seine Söhne und seine Frau und die Frauen seiner Söhne mit ihm. 19 Alle Tiere, alle kriechenden Tiere und alle Vögel, alles was kriecht auf der Erde nach ihren Arten, gingen aus der Arche. 20 Und Noah baute dem HERRN einen Altar; und er nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. 21 Und der HERR roch den wohlgefälligen Geruch, und der HERR sprach in seinem Herzen: Nicht noch einmal will ich den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht noch einmal will ich alles Lebendige schlagen, wie ich getan habe. 22 Von nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. 1. Mose 9 1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und füllt die Erde! 2 Und Furcht und Schrecken vor euch sei auf allen Tieren der Erde und auf allen Vögeln des Himmels! Mit allem, was sich auf dem Erdboden regt, mit allen Fischen des Meeres sind sie in eure Hände gegeben. 3 Alles, was sich regt, was da lebt, soll euch zur Speise sein; wie das grüne Kraut gebe ich es euch alles. 4 Nur Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut, sollt ihr nicht essen! 5 Jedoch euer eigenes Blut werde ich einfordern; von jedem Tiere werde ich es einfordern, und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, [nämlich] seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen einfordern. 6 Wer Menschenblut vergiesst, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden; denn nach dem Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. 7 Ihr nun, seid fruchtbar, und vermehrt euch, wimmelt auf der Erde, und vermehrt euch auf ihr! 8 Und Gott sprach zu Noah und zu seinen Söhnen mit ihm: 9 Und ich, siehe, ich richte meinen Bund mit euch auf und mit euren Nachkommen nach euch 10 und mit jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren der Erde bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, von allen Tieren der Erde. 11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch die Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten. 12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, auf ewige Generationen hin: 13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde aufwölke, und der Bogen in den Wolken erscheint, 15 dann werde ich an meinen Bund denken, der zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen unter allem Fleisch [besteht]; und nie mehr sollen die Wasser zu einer Flut werden, alles Fleisch zu vernichten. 16 Wenn der Bogen in den Wolken steht, werde ich ihn ansehen, um an den ewigen Bund zu denken zwischen Gott und jedem lebenden Wesen unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist. 18 Und die Söhne Noahs, die aus der Arche gingen, waren Sem und Ham und Jafet. Und Ham, das ist der Vater Kanaans. 19 Diese drei sind die Söhne Noahs, und von ihnen ist die ganze Erde bevölkert worden. 20 Und Noah, ein Landmann, begann auch, Weinberge zu pflanzen. 21 Und er trank von dem Wein und wurde betrunken und lag entblösst im Innern seines Zeltes. 22 Und Ham, der Vater Kanaans, sah die Blösse seines Vaters und berichtete es seinen beiden Brüdern draussen. 23 Da nahmen Sem und Jafet das Obergewand und legten es beide auf ihre Schultern und gingen [damit] rückwärts und bedeckten so die Blösse ihres Vaters; ihre Gesichter aber [hielten sie] so rückwärts [gewandt], dass sie die Blösse ihres Vaters nicht sahen. 24 Und Noah erwachte von seinem Wein[-Rausch] und erkannte, was sein jüngster Sohn ihm angetan hatte. 25 Und er sprach: Verflucht sei Kanaan! ein Knecht der Knechte sei er seinen Brüdern! 26 Und er sprach: Gepriesen sei der HERR, der Gott Sems; und Kanaan sei sein Knecht! 27 Weiten Raum schaffe Gott dem Jafet, und er wohne in den Zelten Sems; und Kanaan sei sein Knecht! 28 Und Noah lebte nach der Flut [noch] 350 Jahre; 29 und alle Tage Noahs betrugen 950 Jahre, dann starb er. . Mose 10 1 Und dies ist die Geschlechterfolge der Söhne Noahs: Sem, Ham und Jafet - ihnen wurden Söhne geboren nach der Flut. 2 Die Söhne Jafets: Gomer und Magog und Madai und Jawan und Tubal und Meschech und Tiras. 3 Und die Söhne Gomers: Aschkenas und Rifat und Togarma. 4 Und die Söhne Jawans: Elischa und Tarsis, die Kittäer und die Rodaniter. 5 Von diesen verzweigten sich die Inseln der Nationen. [Das sind die Söhne Jafets] in ihren Ländern, je nach ihrer Sprache, nach ihren Sippen, in ihren Nationen. 6 Und die Söhne Hams: Kusch und Mizrajim und Put und Kanaan. 7 Und die Söhne Kuschs: Seba und Hawila und Sabta und Ragma und Sabtecha. Und die Söhne Ragmas: Saba und Dedan. 8 Und Kusch zeugte Nimrod; der war der erste Gewaltige auf der Erde. 9 Er war ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN; darum sagt man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor dem HERRN! 10 Und der Anfang seines Königreiches war Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar. 11 Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive und Rehobot-Ir und Kelach 12 und Resen zwischen Ninive und Kelach: das ist die grosse Stadt. - 13 Und Mizrajim zeugte die Luditer und die Anamiter und die Lehabiter und die Naftuhiter 14 und die Patrusiter und die Kasluhiter, von denen die Philister ausgegangen sind, und die Kaftoriter. - 15 Und Kanaan zeugte Sidon, seinen Erstgeborenen, und Het 16 und den Jebusiter und den Amoriter und den Girgaschiter 17 und den Hewiter und den Arkiter und den Siniter 18 und den Arwaditer und den Zemariter und den Hamatiter. Später haben sich die Sippen der Kanaaniter zerstreut. 19 Und das Gebiet der Kanaaniter erstreckte sich von Sidon nach Gerar hin, bis nach Gaza, nach Sodom und Gomorra und Adma und Zebojim hin, bis nach Lescha. - 20 Das sind die Söhne Hams nach ihren Sippen, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, in ihren Nationen. 21 Und dem Sem, dem Vater aller Söhne Ebers, dem älteren Bruder Jafets, auch ihm wurden [Söhne] geboren. 22 Die Söhne Sems: Elam und Assur und Arpachschad und Lud und Aram. 23 Und die Söhne Arams: Uz und Hul und Geter und Masch. 24 Und Arpachschad zeugte Schelach, und Schelach zeugte Eber. 25 Und dem Eber wurden zwei Söhne geboren: der Name des einen war Peleg, denn in seinen Tagen wurde die Erde verteilt; und der Name seines Bruders war Joktan. 26 Und Joktan zeugte Almodad und Schelef und Hazarmawet und Jerach 27 und Hadoram und Usal und Dikla 28 und Obal und Abimael und Saba 29 und Ofir und Hawila und Jobab; diese alle waren Söhne Joktans. 30 Und ihre Wohnsitze sind von Mescha bis nach Sefar hin, [bis an] das Gebirge des Ostens. - 31 Das sind die Söhne Sems nach ihren Sippen, nach ihren Sprachen, in ihren Ländern, nach ihren Nationen. 32 Das sind die Sippen der Söhne Noahs nach ihrer Geschlechterfolge, in ihren Nationen; und von diesen aus haben sich nach der Flut die Nationen auf der Erde verzweigt. 1. Mose 11 1 Und die ganze Erde hatte ein und dieselbe Sprache und ein und dieselben Wörter. 2 Und es geschah, als sie von Osten aufbrachen, da fanden sie eine Ebene im Land Schinar und liessen sich dort nieder. 3 Und sie sagten einer zum anderen: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und der Asphalt diente ihnen als Mörtel. 4 Und sie sprachen: Wohlan, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen! 5 Und der HERR fuhr herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten. 6 Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist [erst] der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen. 7 Wohlan, lasst uns herabfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht [mehr] verstehen! 8 Und der HERR zerstreute sie von dort über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. 9 Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde. 10 Das ist die Geschlechterfolge Sems: Sem war 100 Jahre alt und zeugte Arpachschad, zwei Jahre nach der Flut. 11 Und Sem lebte, nachdem er Arpachschad gezeugt hatte, 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 12 Und Arpachschad lebte 35 Jahre und zeugte Schelach. 13 Und Arpachschad lebte, nachdem er Schelach gezeugt hatte, 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 14 Und Schelach lebte 30 Jahre und zeugte Eber. 15 Und Schelach lebte, nachdem er Eber gezeugt hatte, 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 16 Und Eber lebte 34 Jahre und zeugte Peleg. 17 Und Eber lebte, nachdem er Peleg gezeugt hatte, 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 18 Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Regu. 19 Und Peleg lebte, nachdem er Regu gezeugt hatte, 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 20 Und Regu lebte 32 Jahre und zeugte Serug. 21 Und Regu lebte, nachdem er Serug gezeugt hatte, 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 22 Und Serug lebte 30 Jahre und zeugte Nahor. 23 Und Serug lebte, nachdem er Nahor gezeugt hatte, 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 24 Und Nahor lebte 29 Jahre und zeugte Terach. 25 Und Nahor lebte, nachdem er Terach gezeugt hatte, 119 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. - 26 Und Terach lebte 70 Jahre und zeugte Abram, Nahor und Haran. 27 Und das ist die Geschlechterfolge Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran; und Haran zeugte Lot. 28 Haran aber starb zu Lebzeiten seines Vaters Terach im Land seiner Verwandtschaft, in Ur[, der Stadt] der Chaldäer. 29 Und Abram und Nahor nahmen sich Frauen; der Name von Abrams Frau war Sarai, und der Name von Nahors Frau war Milka, [die] Tochter Harans, des Vaters der Milka und des Vaters der Jiska. 30 Sarai aber war unfruchtbar, sie hatte kein Kind. 31 Und Terach nahm seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn Harans, seines Sohnes Sohn, und Sarai, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes Abram; und sie zogen miteinander aus Ur[, der Stadt] der Chaldäer, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen nach Haran und wohnten dort. 32 Und die Tage Terachs betrugen 205 Jahre, und Terach starb in Haran.
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