Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Projekt des Evangeliumsnetzes in Deutschland.
 
Links:

Auftanken.de
Bibel-Online.net
Evangeliumsnetz
 
Die tägliche Bibellese per eMail:

Hier an- und abmelden
 
Weitere Sprachen:

English
 
Werbung:

Auftanken.de auf Ihrer Homepage!
 
Weitere Andachten:

30.01. “Ich werde mit dir sein ... ich bin der gegenwärtige Gott!”

29.01. Ich sterbe nun; Gott aber wird euch heimsuchen uns euch aus diesem Land hinaufführen

28.01. Das Ziel Gottes im Leben von Josef

27.01. Alles zu unserem Besten

26.01. Nachdem Dich Gott dies alles hat erkennen lassen, ist keiner so weise wie Du

25.01. Sind die Deutungen nicht Gottes Sache? – Erzählt mir doch!

24.01. Josef wird von seinen Brüdern nach Ägypten verkauft

23.01. Jakob demütigt sich, und ihm wird von Esau vergeben
 
Nächste Andacht: Alles zu unserem Besten
Vorige Andacht: Sind die Deutungen nicht Gottes Sache? – Erzählt mir doch!
Andachtarchiv

Chronologische Bibellese

Datum: Samstag, 26.01.2008
Bibelstelle: 1. Mose 41-42
Autor: Dmitri Grischin (Hoffnung@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Nachdem Dich Gott dies alles hat erkennen lassen, ist keiner so weise wie Du



Dreizehn Jahre Sklaverei und Gefängnis waren vorbei. Auf der Anordnung des Pharaos wurde Josef eilends aus dem Gefängnis entlassen. Es waren aber nicht nur die äussere Umstände, die sich verändert hatten, denn auch Josefs Charakter war nicht mehr der selbe wie früher. Aus dem anmaßenden Teenager, der ständig Grund für Aufregungen in der ganzen Familie gewesen war, war nun ein diskreter und weiser Mann geworden. Die ganze Zeit, die Josef im Gefängnis verbracht hatte, war für ihn nicht umsonst gewesen. Der HERR beschenkte Josef mit einer besonderen Gabe, nämlich Träume zu deuten, und später bedingte diese Gabe Gottes seine Einführung am Hofe des Pharao.

Die Art und Weise, wie Josef die Träume des Pharaos auslegte, sprachen für ihn mehr als jede Referenz. Und der Pharao anerkannte die Weisheit Gottes sowohl in den Auslegungen der Träume als auch in den Ratschlägen, die Josef ihm gab. Wo konnte der Pharao nur jemanden, der klüger als Josef wäre, finden, um ihm das ganze Ägypten, das sich gerade in einer so kritischen Situation befand, anzuvertrauen.

Die Bibel sagt uns: “Am Tag des Glücks sei guter Dinge! Und am Tag des Unglücks bedenke: Auch diesen hat Gott ebenso wie jenen gemacht; gerade deshalb, weil der Mensch gar nichts herausfinden kann, was nach ihm ist.“ (Pred. 7,14)

Gott sagt uns durch Sein Wort, dass all die Schwierigkeiten, auf die wir in unserem Leben treffen, ein bestimmtes Ziel haben. Das Ziel ist die Änderung unseres Charakters. Selbst dann, wenn wir eines Tages durch das „Tal des Todesschattens wandern“ werden, wird uns Gott segnen! Das ist sein Versprechen: „Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, auf daß ER Euch erhöhe zur rechten Zeit.“ (1. Pe. 5,6)

Liebe Leser, denken Sie immer daran, dass der Herr bei Ihnen ist und dass er Ihnen zu jeder Zeit Seine liebevolle Hand bieten möchte. Sie brauchen IHN nur darum zu bitten. Gott segne Sie!


1. Mose 41
1 Es geschah aber am Ende von zwei vollen Jahren, da träumte der Pharao: und siehe, er stand am Strom.
2 Und siehe, aus dem Strom stiegen sieben Kühe herauf, schön von Aussehen und fett an Fleisch, und sie weideten im Riedgras.
3 Und siehe, sieben anderen Kühe stiegen nach ihnen aus dem Strom herauf, hässlich von Aussehen und mager an Fleisch, und sie stellten sich neben die Kühe ans Ufer des Stromes.
4 Und die Kühe, die hässlich von Aussehen und mager an Fleisch waren, frassen die sieben Kühe, die schön von Aussehen und fett waren. Da erwachte der Pharao.
5 Und er schlief [wieder] ein und träumte zum zweiten Mal: und siehe, sieben Ähren wuchsen auf an einem Halm, fett und schön.
6 Und siehe, sieben Ähren, mager und vom Ostwind versengt, sprossten nach ihnen auf.
7 Und die mageren Ähren verschlangen die sieben fetten und vollen Ähren. Da erwachte der Pharao, und siehe, es war ein Traum.
8 Und es geschah am Morgen, da war sein Geist voller Unruhe, und er sandte hin und liess alle Wahrsagepriester Ägyptens und alle seine Weisen rufen; und der Pharao erzählte ihnen seine Träume, aber da war keiner, der sie dem Pharao deutete.
9 Da redete der Oberste der Mundschenke den Pharao an: Ich bringe heute meine Sünde in Erinnerung.
10 Der Pharao war [einst] sehr zornig über seine Knechte und gab mich in Gewahrsam in das Haus des Obersten der Leibwächter, mich und den Obersten der Bäcker.
11 Da hatten wir einen Traum in einer Nacht, ich und er; wir träumten jeder mit einer [besonderen] Deutung seines Traumes.
12 Aber dort bei uns war ein junger Hebräer, ein Sklave des Obersten der Leibwächter, und wir erzählten ihm [die Träume]. Da deutete er uns unsere Träume, jeden deutete er nach seinem Traum.
13 Und es geschah, wie er uns deutete, also ist es geschehen: mich hat man wieder in meine Stellung eingesetzt, und ihn hat man gehängt.
14 Da sandte der Pharao hin und liess Joseph rufen; da liessen sie ihn schnell aus dem Kerker holen. Und er schor sich, wechselte seine Kleider und kam zum Pharao.
15 Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich habe einen Traum gehabt, aber es gibt keinen, der ihn deute; ich habe nun von dir sagen hören, du verstehst es, einen Traum zu deuten.
16 Da antwortete Joseph dem Pharao: Das steht nicht bei mir; Gott wird antworten, was dem Pharao zum Heil ist.
17 Da redete der Pharao zu Joseph: In meinem Traum, siehe, da stand ich am Ufer des Stromes.
18 Und siehe, aus dem Strom stiegen sieben Kühe herauf, fett an Fleisch und schön von Gestalt, und sie weideten im Riedgras.
19 Und siehe, sieben andere Kühe stiegen nach ihnen herauf, dürr und sehr hässlich von Gestalt und mager an Fleisch; ich habe im ganzen Land Ägypten nie so hässliche gesehen wie diese.
20 Und die mageren und hässlichen Kühe frassen die sieben ersten fetten Kühe.
21 Und als sie in ihren Bauch gekommen waren, da merkte man nichts [davon], dass sie in ihren Bauch gekommen waren, sondern ihr Aussehen war hässlich wie im Anfang. Und ich erwachte.
22 Dann sah ich in meinem [zweiten] Traum, und siehe, sieben Ähren wuchsen auf an einem Halm, voll und schön.
23 Und siehe, sieben Ähren, dürr, mager [und] vom Ostwind versengt, sprossten nach ihnen auf;
24 und die mageren Ähren verschlangen die sieben schönen Ähren. Und ich habe es den Wahrsagepriestern gesagt; aber es gibt keinen, der es mir erklärt.
25 Da sprach Joseph zum Pharao: Der Traum des Pharao ist einer. Gott hat dem Pharao mitgeteilt, was er tun will.
26 Die sieben schönen Kühe sind sieben Jahre, und die sieben schönen Ähren sind sieben Jahre; nur ein Traum ist es.
27 Und die sieben mageren und hässlichen Kühe, die nach ihnen heraufstiegen, [auch] sie sind sieben Jahre, so auch die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren: es werden sieben Jahre der Hungersnot sein.
28 Das ist das Wort, das ich zu dem Pharao geredet habe: Gott hat den Pharao sehen lassen, was er tun will.
29 Siehe, sieben Jahre kommen, grosser Überfluss [wird herrschen] im ganzen Land Ägypten.
30 Nach ihnen aber werden sieben Jahre der Hungersnot aufkommen, und aller Überfluss wird im Land Ägypten vergessen sein, und die Hungersnot wird das Land erschöpfen.
31 Und man wird nichts mehr von dem Überfluss im Land erkennen angesichts dieser Hungersnot danach, denn sie wird sehr schwer sein.
32 Und dass der Traum sich für den Pharao zweimal wiederholte, [bedeutet], dass die Sache bei Gott fest beschlossen ist und dass Gott eilt, sie zu tun.
33 Und nun sehe der Pharao nach einem verständigen und weisen Mann und setze ihn über das Land Ägypten.
34 [Dies] tue der Pharao, dass er Aufseher über das Land bestelle und den Fünften vom Land Ägypten erhebe in den sieben Jahren des Überflusses.
35 Und sie sollen alle Nahrungsmittel dieser kommenden guten Jahre einsammeln und unter der Obhut des Pharao Getreide aufspeichern als Nahrungsmittel in den Städten und [es dort] aufbewahren.
36 So soll die [eingesammelte] Nahrung zum Vorrat für das Land dienen für die sieben Jahre der Hungersnot, die im Land Ägypten sein werden, damit das Land durch die Hungersnot nicht zugrunde geht.
37 Und das Wort war gut in den Augen des Pharao und in den Augen aller seiner Diener.
38 Und der Pharao sagte zu seinen Dienern: Werden wir einen finden wie diesen, einen Mann, in dem der Geist Gottes ist?
39 Und zu Joseph sagte der Pharao: Nachdem dich Gott dies alles hat erkennen lassen, ist keiner so verständig und weise wie du.
40 Du sollst über mein Haus sein, und deinem Mund soll mein ganzes Volk sich fügen; nur um den Thron will ich grösser sein als du.
41 Und der Pharao sagte zu Joseph: Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt.
42 Und der Pharao nahm seinen Siegelring von seiner Hand und steckte ihn an Josephs Hand, und er kleidete ihn in Kleider aus Byssus und legte die goldene Kette um seinen Hals.
43 Und er liess ihn auf dem zweiten Wagen fahren, den er hatte, und man rief vor ihm her: Werft euch nieder! So setzte er ihn über das ganze Land Ägypten.
44 Und der Pharao sprach zu Joseph: Ich bin der Pharao, aber ohne dich soll kein Mensch im ganzen Land Ägypten seine Hand oder seinen Fuss erheben!
45 Und der Pharao gab Joseph den Namen: Zafenat-Paneach, und gab ihm Asenat, die Tochter Potiferas, des Priesters von On, zur Frau. Dann zog Joseph aus über das [ganze] Land Ägypten.
46 Und Joseph war dreissig Jahre alt, als er vor dem Pharao, dem König von Ägypten, stand. Und Joseph ging vom Pharao weg und zog durch das ganze Land Ägypten.
47 Und das Land trug in den sieben Jahren des Überflusses haufenweise.
48 Und er sammelte alle Nahrungsmittel der sieben Jahre, in denen im Land Ägypten Überfluss war, und brachte die Nahrungsmittel in die Städte; die Nahrungsmittel der Felder, die im Umkreis der Stadt [lagen], brachte er in sie hinein.
49 Und Joseph speicherte Getreide auf wie Sand des Meeres, über die Massen viel, bis man aufhörte zu zählen, denn es war ohne Zahl.
50 Und dem Joseph wurden zwei Söhne geboren, ehe das Jahr der Hungersnot kam, die Asenat ihm gebar, die Tochter Potiferas, des Priesters von On.
51 Und Joseph gab dem Erstgeborenen den Namen Manasse: Denn Gott hat mich vergessen lassen all meine Mühe und das ganze Haus meines Vaters.
52 Und dem zweiten gab er den Namen Ephraim: Denn Gott hat mich fruchtbar gemacht im Land meines Elends.
53 Und die sieben Jahre des Überflusses, der im Land Ägypten gewesen war, gingen zu Ende,
54 und die sieben Jahre der Hungersnot begannen zu kommen, so wie es Joseph gesagt hatte. Und in allen Ländern war Hungersnot, aber im ganzen Land Ägypten war Brot.
55 Als nun das ganze Land Ägypten hungerte und das Volk zum Pharao um Brot schrie, da sagte der Pharao zu allen Ägyptern: Geht zu Joseph; tut, was er euch sagt!
56 Und die Hungersnot war auf der ganzen Erde; und Joseph öffnete alles, worin [Getreide] war, und verkaufte den Ägyptern Getreide; und die Hungersnot war stark im Land Ägypten.
57 Und alle Welt kam nach Ägypten zu Joseph, um Getreide zu kaufen; denn die Hungersnot war stark auf der ganzen Erde.

1. Mose 42
1 Als Jakob sah, dass Getreide in Ägypten war, da sagte Jakob zu seinen Söhnen: Was seht ihr einander an?
2 Und er sagte: Siehe, ich habe gehört, dass es in Ägypten Getreide gibt. Zieht hinab und kauft uns von da Getreide, damit wir am Leben bleiben und nicht sterben!
3 Da zogen die zehn Brüder Josephs hinab, um Getreide aus Ägypten zu kaufen.
4 Aber Benjamin, Josephs Bruder, sandte Jakob nicht mit seinen Brüdern; denn er sagte: Dass ihm nicht etwa ein Unfall begegne!
5 Und so kamen die Söhne Israels unter den Ankommenden, um Getreide zu kaufen; denn die Hungersnot war [auch] im Land Kanaan.
6 Und Joseph, er war der Machthaber über das Land, er war es, der allem Volk des Landes Getreide verkaufte. Als nun die Brüder Josephs kamen, beugten sie sich vor ihm nieder, mit dem Gesicht zur Erde.
7 Als Joseph seine Brüder sah, da erkannte er sie; aber er stellte sich fremd gegen sie und redete hart mit ihnen und sagte zu ihnen: Woher kommt ihr? Sie sagten: Aus dem Land Kanaan, um Nahrungsmittel zu kaufen.
8 Und Joseph hatte seine Brüder erkannt, sie aber erkannten ihn nicht.
9 Da dachte Joseph an die Träume, die er von ihnen gehabt hatte, und er sagte zu ihnen: Ihr seid Kundschafter; die Blösse des Landes auszuspähen, seid ihr gekommen.
10 Sie aber sagten zu ihm: Nein, mein Herr; sondern deine Knechte sind gekommen, um Nahrungsmittel zu kaufen.
11 Wir alle - Söhne eines Mannes sind wir! Redliche [Männer] sind wir! Deine Knechte sind keine Kundschafter.
12 Er aber sagte zu ihnen: Nein, sondern die Blösse des Landes zu erspähen, seid ihr gekommen.
13 Da sagten sie: Zwölf [an der Zahl] sind deine Knechte, Brüder sind wir, Söhne eines Mannes im Land Kanaan; und siehe, der jüngste ist heute bei unserm Vater [geblieben], und der eine - er ist nicht mehr.
14 Joseph aber sagte zu ihnen: Das ist es, was ich zu euch gesagt habe: Kundschafter seid ihr!
15 Daran sollt ihr geprüft werden: [So wahr] der Pharao lebt! Ihr werdet von hier nicht weggehen, es sei denn, dass euer jüngster Bruder hierher kommt!
16 Sendet einen von euch hin, dass er euren Bruder hole! Ihr aber bleibt gefangen, und eure Worte sollen geprüft werden, ob Wahrheit bei euch ist; und wenn nicht, - [so wahr] der Pharao lebt! - dann seid ihr Kundschafter.
17 Und er setzte sie zusammen drei Tage in Gewahrsam.
18 Am dritten Tag aber sagte Joseph zu ihnen: Tut folgendes! Dann sollt ihr leben; ich fürchte Gott:
19 Wenn ihr redlich seid, so bleibe einer eurer Brüder gefangen im Haus eures Gewahrsams; ihr aber, zieht hin, bringt Getreide für den Hunger eurer Häuser!
20 Euren jüngsten Bruder aber sollt ihr zu mir bringen, dass eure Worte sich als zuverlässig erweisen und ihr nicht sterbt! Und sie taten so.
21 Da sagten sie einer zum anderen: Fürwahr, wir sind schuldbeladen wegen unseres Bruders, dessen Seelenangst wir sahen, als er uns um Gnade anflehte, wir aber nicht hörten. Darum ist diese Not über uns gekommen.
22 Und Ruben antwortete ihnen: Habe ich nicht zu euch gesagt: Versündigt euch nicht an dem Jungen? Aber ihr habt nicht gehört; doch siehe, sein Blut wird gefordert!
23 Sie aber erkannten nicht, dass Joseph es verstand, denn der Dolmetscher war zwischen ihnen.
24 Und er wandte sich von ihnen ab und weinte. Dann kehrte er zu ihnen zurück und redete zu ihnen; und er nahm von ihnen Simeon und band ihn vor ihren Augen.
25 Und Joseph befahl, dass man ihre Gefässe mit Getreide fülle und ihr Geld jedem in seinen Sack zurücklege und ihnen Wegzehrung auf den Weg mitgebe. Und man tat ihnen so.
26 Dann luden sie ihr Getreide auf ihre Esel und zogen davon.
27 Als nun einer seinen Sack öffnete, um seinem Esel in der Herberge Futter zu geben, da sah er sein Geld, und siehe, es war oben in seinem Sack.
28 Und er sagte zu seinen Brüdern: Mein Geld ist zurückgegeben worden, siehe, da ist es in meinem Sack. Da entfiel ihnen das Herz, und sie sahen einander erschrocken an und sagten: Was hat Gott uns da angetan!
29 Und sie kamen in das Land Kanaan zu ihrem Vater Jakob und berichteten ihm alles, was ihnen widerfahren war, und sagten:
30 Der Mann, der Herr des Landes, redete hart mit uns und behandelte uns wie Kundschafter des Landes.
31 Wir sagten zwar zu ihm: Redliche [Männer] sind wir, wir sind keine Kundschafter;
32 zwölf Brüder sind wir, Söhne unseres Vaters; der eine ist nicht mehr, und der jüngste ist heute bei unserem Vater im Land Kanaan [geblieben].
33 Aber der Mann, der Herr des Landes, sagte zu uns: `Daran werde ich erkennen, dass ihr redlich seid: Einen eurer Brüder lasst bei mir, nehmt [das Getreide für] den Hunger eurer Häuser, und zieht hin;
34 aber bringt euren jüngsten Bruder zu mir, so werde ich erkennen, dass ihr nicht Kundschafter, sondern redliche [Männer] seid! Dann werde ich euch euren Bruder [wieder]geben, und ihr könnt das Land durchziehen.'
35 Und es geschah, als sie ihre Säcke leerten, siehe, da hatte jeder sein Geldbündel in seinem Sack; und sie sahen ihre Geldbündel, sie und ihr Vater, und sie fürchteten sich.
36 Ihr Vater Jakob aber sagte zu ihnen: Ihr habt mich der Kinder beraubt: Joseph ist nicht mehr, und Simeon ist nicht mehr; und Benjamin wollt ihr wegnehmen! Das alles kommt über mich!
37 Da sagte Ruben zu seinem Vater: Meine beiden Söhne darfst du töten, wenn ich ihn dir nicht [wieder]bringe. Gib ihn in meine Hand, und ich werde ihn zur dir zurückbringen.
38 Er aber sagte: Mein Sohn zieht nicht mit euch hinab; denn sein Bruder ist tot, und er allein ist übriggeblieben. Begegnete ihm ein Unfall auf dem Weg, auf dem ihr zieht, so würdet ihr mein graues Haar mit Kummer in den Scheol hinabbringen.
39 \43:1\ Die Hungersnot aber war schwer im Land.


 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto
[X-Tours Glaubensseminar] [Bibelseminar] [Evangeliumsnetz] [Impressum]