Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Projekt des Evangeliumsnetzes in Deutschland.
 
Links:

Auftanken.de
Bibel-Online.net
Evangeliumsnetz
 
Die tägliche Bibellese per eMail:

Hier an- und abmelden
 
Weitere Sprachen:

English
 
Werbung:

Auftanken.de auf Ihrer Homepage!
 
Weitere Andachten:

01.02. Vorsicht, Wunder!

31.01. Ein „ungeeignetes“ Werkzeug

30.01. “Ich werde mit dir sein ... ich bin der gegenwärtige Gott!”

29.01. Ich sterbe nun; Gott aber wird euch heimsuchen uns euch aus diesem Land hinaufführen

28.01. Das Ziel Gottes im Leben von Josef

27.01. Alles zu unserem Besten

26.01. Nachdem Dich Gott dies alles hat erkennen lassen, ist keiner so weise wie Du

25.01. Sind die Deutungen nicht Gottes Sache? – Erzählt mir doch!
 
Nächste Andacht: Ich sterbe nun; Gott aber wird euch heimsuchen uns euch aus diesem Land hinaufführen
Vorige Andacht: Alles zu unserem Besten
Andachtarchiv

Chronologische Bibellese

Datum: Montag, 28.01.2008
Bibelstelle: 1. Mose 46-47
Autor: Dmitri Grischin (Hoffnung@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Das Ziel Gottes im Leben von Josef



Die Träume, die Gott Josef gab, als er noch Kind gewesen war, sollten ihm damals schon zeigen, welches Vorhaben der Herr für ihn hatte. Josef glaubte, dass Gott einen bestimmten Plan für ihn hatte. Dieser Glaube gab ihm auch die Kraft, seinen Brüdern zu vergeben. Josef vergab ihnen noch, bevor sie ihn darum gebeten hatten. So gab er seinem Erstgeborenen den Namen Manasse, dass “der vergessen lässt” bedeutet. Er hatte sich entschieden, nicht mehr an die Vergangenheit zu denken. “Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist; und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus” (Phil. 3,13-14)

Der Herr segnete Josef, da er den Anderen ihre argen Taten vergeben hatte. Seinen zweiten Sohn nannte Josef dann Ephraim, was “fruchtbar” bedeutet. Ist das nicht großartig, wenn man alles aus der Hand Gottes nehmen kann und wenn man überall die Führung Gottes verspürt? Dies half Josef, nach dem Plan Gottes zu handeln, zu vergeben und sich zu freuen.

Auch unser HERR Jesus Christus vergab denen, die Ihn gekreuzigt hatten. So können wir in Josef einen Hinweis auf Jesus wahrnehmen.

Josef prüfte das Verhältnis der Brüdern zueinader und zu ihrem Vater, um ihre Beziehung zu ihm selbst – zum verhaßten “Lieblingssohn” - zu erkennen. Ähnlich prüft Jesus auch unser Verhältnis zu Ihm: “wenn Ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten. Dies ist mein Gebot, dass Ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.” (Jo. 14,15; 15,12).

Gott bereitet uns für ein grosses Ziel vor, das er für unser Leben bestimmt hat. Ich wünsche jedem von uns, so ein Mensch zu sein, wie uns unser Herr sehen möchte, damit er uns zum Bau seines grossen himmlischen Reiches verwenden kann.


1. Mose 46
1 Und Israel brach auf und alles, was er hatte, und kam nach Beerscheba; und er opferte dem Gott seines Vaters Isaak Schlachtopfer.
2 Und Gott sprach zu Israel in Nachtgesichten und sagte: Jakob! Jakob! Und er sagte: Hier bin ich.
3 Und er sprach: Ich bin Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten hinabzuziehen, denn zu einer grossen Nation will ich dich dort machen!
4 Ich selbst ziehe mit dir nach Ägypten hinab, und ich, ich führe dich auch wieder herauf. Und Joseph wird seine Hand auf deine Augen legen.
5 Da machte sich Jakob von Beerscheba auf, und die Söhne Israels hoben ihren Vater Jakob und ihre Kinder und ihre Frauen auf die Wagen, die der Pharao gesandt hatte, um ihn zu holen.
6 Und sie nahmen ihr Vieh und ihre Habe, die sie im Land Kanaan erworben hatten, und kamen nach Ägypten, Jakob und all seine Nachkommenschaft mit ihm:
7 seine Söhne und die Söhne seiner Söhne mit ihm, seine Töchter und die Töchter seiner Söhne, und seine ganze Nachkommenschaft brachte er mit sich nach Ägypten.
8 Und dies sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen, Jakob und seine Söhne: der Erstgeborene Jakobs: Ruben.
9 Und die Söhne Rubens: Henoch und Pallu und Hezron und Karmi.
10 Und die Söhne Simeons: Jemuel und Jamin und Ohad und Jachin und Zohar und Schaul, der Sohn der Kanaaniterin.
11 Und die Söhne Levis: Gerschon, Kehat und Merari.
12 Und die Söhne Judas: Er und Onan und Schela und Perez und Serach; Er und Onan aber starben im Land Kanaan. Und die Söhne des Perez waren Hezron und Hamul.
13 Und die Söhne Issaschars: Tola und Puwa und Job und Schimron.
14 Und die Söhne Sebulons: Sered und Elon und Jachleel.
15 Das sind die Söhne der Lea, die sie dem Jakob in Paddan-Aram geboren hatte, und seine Tochter Dina. [Die Zahl] aller Seelen seiner Söhne und seiner Töchter [betrug] 33. -
16 Und die Söhne Gads: Zifjon und Haggi, Schuni und Ezbon, Eri und Arod und Areli.
17 Und die Söhne Assers: Jimna und Jischwa und Jischwi und Beri und ihre Schwester Serach. Und die Söhne Berias: Heber und Malkiel.
18 Das sind die Söhne der Silpa, die Laban seiner Tochter Lea gegeben hatte; und sie gebar diese dem Jakob, sechzehn Seelen. -
19 Die Söhne der Rahel, der Frau Jakobs: Joseph und Benjamin.
20 Und dem Joseph wurden im Land Ägypten Manasse und Ephraim geboren, die ihm Asenat gebar, die Tochter Potiferas, des Priesters von On.
21 Und die Söhne Benjamins: Bela und Becher und Aschbel, Gera und Naaman, Ehi und Rosch, Muppim und Huppim und Ard.
22 Das sind die Söhne der Rahel, die Jakob geboren wurden, zusammen vierzehn Seelen. -
23 Und die Söhne Dans: Schuham.
24 Und die Söhne Naftalis: Jachzeel und Guni und Jezer und Schillem.
25 Das sind die Söhne der Bilha, die Laban seiner Tochter Rahel gegeben hatte; und sie gebar diese dem Jakob, insgesamt sieben Seelen. -
26 Alle dem Jakob [angehörigen] Seelen, die nach Ägypten kamen, die aus seinen Lenden hervorgegangen waren, ausgenommen die Frauen der Söhne Jakobs, alle Seelen waren 66.
27 Und die Söhne Josephs, die ihm in Ägypten geboren wurden, waren zwei Seelen. Alle Seelen des Hauses Jakob, die nach Ägypten kamen, waren siebzig.
28 Und er sandte Juda vor sich her zu Joseph, dass er vor ihm her Weisung gebe nach Goschen. Und sie kamen in das Land Goschen.
29 Da spannte Joseph seinen Wagen an und zog hinauf, seinem Vater Israel entgegen nach Goschen; und als er seiner ansichtig wurde, fiel er ihm um den Hals und weinte lange an seinem Hals.
30 Und Israel sagte zu Joseph: Nun kann ich sterben, nachdem ich dein Gesicht gesehen habe, dass du noch lebst!
31 Und Joseph sagte zu seinen Brüdern und zum Haus seines Vaters: Ich will hinaufziehen und dem Pharao berichten und zu ihm sagen: `Meine Brüder und das Haus meines Vaters, die im Land Kanaan waren, sind zu mir gekommen.
32 Und die Männer sind Schafhirten - denn sie haben Viehzucht getrieben -, und sie haben ihre Schafe und ihre Rinder und alles, was sie haben, mitgebracht.'
33 Und geschieht es, dass der Pharao euch ruft und spricht: `Was ist eure Tätigkeit?'
34 dann sagt: `Deine Knechte haben Viehzucht getrieben von unserer Jugend an bis jetzt, sowohl wir als auch unsere Väter', damit ihr im Land Goschen bleiben könnt; denn alle Schafhirten sind den Ägyptern ein Greuel.

1. Mose 47
1 Und Joseph kam und berichtete dem Pharao und sagte: Mein Vater und meine Brüder, ihre Schafe und ihre Rinder und alles, was sie haben, sind aus dem Land Kanaan gekommen; und siehe, sie sind im Land Goschen.
2 Und er nahm aus der Gesamtheit seiner Brüder fünf Männer und stellte sie vor den Pharao.
3 Und der Pharao sprach zu seinen Brüdern: Was ist eure Tätigkeit? Und sie sagten zum Pharao: Deine Knechte sind Schafhirten, sowohl wir als auch unsere Väter.
4 Und sie sagten zum Pharao: Wir sind gekommen, um uns im Land als Fremde aufzuhalten; denn es gibt keine Weide für die Schafe, die deine Knechte haben, denn die Hungersnot ist schwer im Land Kanaan. Und nun lass doch deine Knechte im Land Goschen wohnen!
5 Da sagte der Pharao zu Joseph: Dein Vater und deine Brüder sind zu dir gekommen.
6 Das Land Ägypten ist vor dir: Lass deinen Vater und deine Brüder im besten Teil des Landes wohnen; sie sollen im Land Goschen wohnen. Und wenn du erkennst, dass tüchtige Männer unter ihnen sind, setze sie als Oberhirten ein über das, was ich habe!
7 Und Joseph brachte seinen Vater Jakob und liess ihn vor den Pharao treten. Und Jakob segnete den Pharao.
8 Und der Pharao sprach zu Jakob: Wie viele sind die Tage deiner Lebensjahre?
9 Und Jakob sprach zum Pharao: Die Tage der Jahre meiner Fremdlingschaft sind 130 Jahre; wenig und böse waren die Tage meiner Lebensjahre, und sie erreichen nicht die Tage der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft.
10 Und Jakob segnete den Pharao und ging von dem Pharao hinaus.
11 Joseph aber wies seinem Vater und seinen Brüdern Wohnsitze an und gab ihnen Grundbesitz im Land Ägypten, im besten Teil des Landes, im Land Ramses, wie der Pharao befohlen hatte.
12 Und Joseph versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach der Zahl der Kinder.
13 Und es gab kein Brot im ganzen Land, denn die Hungersnot war sehr schwer; und das Land Ägypten und das Land Kanaan verschmachteten vor Hunger.
14 Und Joseph brachte alles Geld zusammen, das sich im Land Ägypten und im Land Kanaan vorfand, für das Getreide, das man kaufte. Und Joseph brachte das Geld in das Haus des Pharao.
15 Und als das Geld im Land Ägypten und im Land Kanaan ausging, da kamen alle Ägypter zu Joseph und sagten: Bring uns Brot her! Warum sollen wir denn vor dir sterben? Denn das Geld ist zu Ende.
16 Da sagte Joseph: Bringt euer Vieh her! Dann gebe ich euch [Brot] für euer Vieh, wenn das Geld zu Ende ist.
17 Da brachten sie ihr Vieh zu Joseph, und Joseph gab ihnen Brot für die Pferde und für die Schafherden und für die Rinderherden und für die Esel; und so versorgte er sie mit Brot für all ihr Vieh in jenem Jahr.
18 Als jenes Jahr zu Ende war, da kamen sie im zweiten Jahr zu ihm und sagten zu ihm: Wir wollen es meinem Herrn nicht verschweigen, dass das Geld ausgegangen ist, und die Viehherden sind bei meinem Herrn. Nichts ist vor meinem Herrn übriggeblieben als nur unser Leib und unser Land.
19 Warum sollen wir vor deinen Augen sterben, sowohl wir als auch unser Land? Kaufe uns und unser Land für Brot, dann wollen wir und unser Land dem Pharao fronpflichtig sein; und gib Samen, dass wir leben und nicht sterben und das Land nicht verödet daliegt!
20 Da kaufte Joseph das ganze Land Ägypten für den Pharao; denn die Ägypter verkauften jeder sein Feld, weil die Hungersnot schwer auf ihnen lag. Und so kam das Land an den Pharao.
21 Und das Volk, das versetzte er in die verschiedenen Städte, von einem Ende der Grenze Ägyptens bis zu ihrem anderen Ende.
22 Nur das Land der Priester kaufte er nicht, denn die Priester hatten ein festgesetztes Einkommen vom Pharao, und sie lebten von ihrem festgesetzten Einkommen, das der Pharao ihnen gab; deshalb verkauften sie ihr Land nicht.
23 Und Joseph sagte zum Volk: Siehe, ich habe euch und euer Land heute für den Pharao gekauft. Da habt ihr Samen! Besät nun das Land!
24 Und es soll beim Ernten geschehen, dass ihr den Fünften dem Pharao gebt; die vier Teile aber sollen für euch sein zum Besäen des Feldes und zur Nahrung für euch und für die, die in euren Häusern sind, und zu Nahrung für eure Kinder.
25 Da sagten sie: Du hast uns am Leben erhalten; finden wir Gunst in den Augen meines Herrn, dann wollen wir Knechte des Pharao sein.
26 Und Joseph legte es dem Land Ägypten bis zu diesem Tag als Ordnung auf, dass dem Pharao der Fünfte gehöre. Nur das Land der Priester allein kam nicht an den Pharao.
27 Und Israel wohnte im Land Ägypten, im Land Goschen; und sie machten sich darin ansässig und waren fruchtbar und vermehrten sich sehr.
28 Und Jakob lebte im Lande Ägypten siebzehn Jahre; und die Tage Jakobs, die Jahre seines Lebens, betrugen 147 Jahre.
29 Und als die Tage Israels nahten, dass er sterben sollte, rief er seinen Sohn Joseph und sprach zu ihm: Wenn ich nun Gunst gefunden habe in deinen Augen, dann lege doch deine Hand unter meine Hüfte, und erweise Gnade und Treue an mir: Begrabe mich doch nicht in Ägypten!
30 Wenn ich mich zu meinen Vätern gelegt habe, dann führe mich aus Ägypten, und begrabe mich in ihrem Grab! Und er sprach: Ich werde tun nach deinem Wort.
31 Er aber sagte: Schwöre mir! Da schwor er ihm. Und Israel neigte sich [anbetend] nieder am Kopfende des Bettes.

 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto
[X-Tours Glaubensseminar] [Bibelseminar] [Evangeliumsnetz] [Impressum]