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Chronologische Bibellese

Datum: Samstag, 31.05.2008
Bibelstelle: 1. Könige 3-4; 2. Chronik 1; Psalm 72
Autor: Roman Pototschnjak (Hoffnung@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Weisheit, die als Gabe empfangen wurde



Heute setzen wir unsere tägliche Bibellese fort. Ich, Roman Pototschnjak, werde Sie dabei begleiten. Zunächst möchte ich mich aber vorstellen. Ich bin verheiratet. Meine Frau heißt Marina. Wir haben zwei erwachsene Töchter: Jekaterina (22) und Iwanna (21). Wir sind Mitarbeiter in der Mission für Süd-Ost-Europa und wohnen und arbeiten in der alten Stadt Lwiw (früher: Lemberg), die in der West-Ukraine, 60 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt liegt.

Na, jetzt können wir uns auf den Weg machen durch die alten Wege der Geschichte von Juda und Israel. Hier werden wir vielen berühmten Königen begegnen und erkennen, wie sie vor Gott wandelten und was mit ihnen geschehen ist. Über die Ereignisse, die wir in den nächsten Tagen und Wochen in unserer chronologischen Bibellese betrachten werden, kann man gleich in drei Büchern lesen, nämlich in den Königen, in den so genannten Chroniken und sogar in den Psalmen. Diese Stellen sind von verschiedenen Menschen und in unterschiedlicher Zeit geschrieben worden. Sie erzählen uns eigentlich über ein und dasselbe Geschehen, aber meist ergänzen sie sich einander.

Koenig Salomo haben wir schon in vorherigen Kapiteln getroffen, aber heute werden wir sehen, wie er zu einem weisen Regenten wird durch die grosse Weisheit, die er als Gabe von Gott empfangen hat. Diese Gabe hat er empfangen, weil er den HERRN liebte und Seine Gebote bewahren wollte. Obwohl er erst 20 Jahre alt war, war seine Weisheit so groß, dass es keinen Menschen auf der Welt gab und es gibt bis heute keinen, der weiser wäre als er (1. Könige 3,12). Er konnte über ganz unterschiedliche Dinge urteilen. Er wusste offenbar alles über alle Tiere, Fische, Insekten und Pflanzen, obwohl die Wissenschaft der damaligen Zeit solche Kenntnisse nicht haben konnte.

Hier wird auch ein Beispiel angeführt, das von vielen Autoren in verschiedenen Ländern beschrieben wurde. Das ist eine Erzählung über eine opfernde Liebe einer Mutter und über die Weisheit des Königs. Sie werden diese Geschichte gewiss schon kennen, auch wenn sie sie vielleicht noch niemals in der Bibel gelesen haben sollten. Lesen Sie bitte nun die folgenden Texte und Sie werden sehen, dass Salomos Weisheit ein großer Segen Gottes für das ganze Volk Judas und Israels gewesen ist. Morgen wird mein Bruder Sergej Klik aus Weißrussland mit Ihnen den Psalm 119 fortsetzen, zu lesen. Wir werden uns - so Gott will - in mehr als einem Monat wieder hier begegnen. Es grüßt Sie sehr herzlich Ihr Roman Pototschnjak.

1. Könige 3
1 Und Salomo wurde Schwiegersohn des Pharao, des Königs von Ägypten, und nahm die Tochter des Pharao und brachte sie in die Stadt Davids, bis er den Bau seines Hauses und des Hauses des HERRN und der Mauer rings um Jerusalem vollendet hatte.
2 Jedoch opferte das Volk auf den Höhen; denn bis zu jenen Tagen war dem Namen des HERRN [noch] kein Haus gebaut worden.
3 Und Salomo liebte den HERRN, so dass er in den Ordnungen seines Vaters David lebte. Jedoch brachte er auf den Höhen Schlachtopfer und Rauchopfer dar.
4 Und der König ging nach Gibeon, um dort Schlachtopfer darzubringen, denn das war `die grosse Höhe'; tausend Brandopfer opferte Salomo auf jenem Altar.
5 In Gibeon erschien der HERR dem Salomo in einem Traum bei Nacht. Und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll!
6 Und Salomo sagte: Du selbst hast ja an deinem Knecht David, meinem Vater, grosse Gnade erwiesen, weil er vor dir gelebt hat in Treue, in Gerechtigkeit und in Aufrichtigkeit des Herzens gegen dich; und du hast ihm diese grosse Gnade bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzt, wie [es] am heutigen Tag ist.
7 Und nun, HERR, mein Gott, du selbst hast deinen Knecht zum König gemacht anstelle meines Vaters David. Ich aber bin ein kleiner Knabe, ich weiss nicht aus- noch einzugehen.
8 Und dein Knecht ist inmitten deines Volkes, das du erwählt hast, eines grossen Volkes, das wegen [seiner] Menge nicht gezählt noch berechnet werden kann.
9 So gib denn deinem Knecht ein gehorsames Herz, dein Volk zu richten, zu unterscheiden zwischen Gut und Böse. Denn wer vermag dieses dein gewaltiges Volk zu richten?
10 Und das Wort war gut in den Augen des HERRN, dass Salomo um diese Sache gebeten hatte.
11 Und Gott sprach zu ihm: Weil du um diese Sache gebeten hast und hast dir nicht viele Tage erbeten und hast dir nicht Reichtum erbeten und hast nicht um das Leben deiner Feinde gebeten, sondern hast dir Verständnis erbeten, um dem Recht zu gehorchen,
12 siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, so dass es vor dir keinen wie dich gegeben hat und nach dir keiner wie du aufstehen wird.
13 Und auch das, was du nicht erbeten hast, gebe ich dir, sowohl Reichtum als auch Ehre, so dass es unter den Königen keinen wie dich geben wird alle deine Tage.
14 Und wenn du auf meinen Wegen gehst, indem du meine Ordnungen und meine Gebote bewahrst, so, wie dein Vater David [auf ihnen] gegangen ist, dann werde ich [auch] deine Tage verlängern.
15 Da erwachte Salomo, und siehe, es war ein Traum gewesen. Und er ging nach Jerusalem, und er trat vor die Lade des Bundes des HERRN und opferte Brandopfer und bereitete Heilsopfer und bereitete für alle seine Knechte ein [Fest]mahl.
16 Damals kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn.
17 Und die eine Frau sagte: Bitte, mein Herr! Ich und diese Frau wohnen in ein [und demselben] Haus; und ich habe bei ihr im Haus geboren.
18 Und es geschah am dritten Tag, nachdem ich geboren hatte, gebar auch diese Frau, und wir waren beieinander, kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren im Haus.
19 Da starb der Sohn dieser Frau eines Nachts, weil sie sich auf ihn gelegt hatte.
20 Sie aber stand mitten in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite weg, während deine Sklavin schlief, und legte ihn an ihren Busen; ihren toten Sohn aber legte sie an meinen Busen.
21 Als ich nun am Morgen aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot. Am Morgen sah ich ihn mir genau an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte.
22 Da sagte die andere Frau: Nein, sondern mein Sohn ist der lebende, und dein Sohn ist der tote. Jene aber sagte: Nein, sondern dein Sohn ist der tote, und mein Sohn ist der lebende. So stritten sie vor dem König.
23 Da sagte der König: Diese sagt: Das [hier] ist mein Sohn, der lebende, dein Sohn ist der tote. Und jene sagt: Nein, sondern dein Sohn ist der tote und mein Sohn der lebende.
24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und man brachte das Schwert vor den König.
25 Und der König sprach: Zerschneidet das lebende Kind in zwei Teile und gebt der einen die [eine] Hälfte und der anderen die [andere] Hälfte!
26 Da sagte die Frau, deren Sohn der lebende war, zum König, denn ihr Innerstes wurde erregt wegen ihres Sohnes, sie sagte also: Bitte, mein Herr! Gebt ihr das lebende Kind, aber tötet es ja nicht! Jene aber sagte: Weder mir noch dir soll es gehören, zerschneidet [es]!
27 Da antwortete der König und sprach: Gebt der ersten das lebende Kindchen und tötet es ja nicht! Sie ist seine Mutter.
28 Und ganz Israel hörte das Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten sich vor dem König. Denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, [rechtes] Gericht zu halten.

1. Könige 4
1 So war der König Salomo König über ganz Israel.
2 Und das sind die obersten [Beamten], die er hatte: Asarja, der Sohn des Zadok, war der Priester;
3 Elihoref und Ahia, die Söhne des Schischa, waren [Staats-]schreiber; Joschafat, der Sohn des Ahilud, war Berater;
4 Benaja, der Sohn des Jojada, war über das Heer [gesetzt]; und Zadok und Abjatar waren Priester;
5 Asarja, der Sohn des Nathan, war über die Vögte [gesetzt]; und Sabud, der Sohn Nathans, war Priester, Freund des Königs;
6 Ahischar war über das Haus [gesetzt], und Hadoniram, der Sohn des Abda, [war Aufseher] über die Zwangsarbeit.
7 Und Salomo hatte zwölf Vögte über ganz Israel, die versorgten den König und sein Haus. Einen Monat im Jahr oblag einem [von ihnen] die Versorgung.
8 Und das sind ihre Namen: Der Sohn des Hur im Gebirge Ephraim;
9 der Sohn des Deker in Makaz und in Schaalbim und Bet-Schemesch und Elon [und] Bet-Hanan;
10 der Sohn des Hesed in Arubbot: er hatte [dazu] Socho und das ganze Land Hefer.
11 Der Sohn des Abinadab hatte das ganze Hügelland von Dor; Tafat, die Tochter Salomos, war seine Frau.
12 Baana, der Sohn des Ahilud, [hatte] Taanach und Megiddo und ganz Bet-Schean, das neben Zaretan [liegt], unterhalb von Jesreel, von Bet-Schean bis Abel-Mehola, bis jenseits von Jokneam.
13 Der Sohn des Geber war in Ramot-Gilead: er hatte die Zeltdörfer Jairs, des Sohnes Manasses, die in Gilead sind, [und] er hatte den Landstrich Argob, der in Basan ist, sechzig grosse Städte mit Mauern und bronzenen Riegeln.
14 Ahinadab, der Sohn des Iddo, war in Mahanajim;
15 Ahimaaz in Naftali: auch er hatte eine Tochter Salomos, die Basemat, zur Frau genommen;
16 Baana, der Sohn des Huschai, war in Asser und Bealot;
17 Joschafat, der Sohn des Paruach, in Issaschar;
18 Schimi, der Sohn des Ela, in Benjamin;
19 Geber, der Sohn des Uri, im Land Gilead, dem Land Sihons, des Königs der Amoriter, und Ogs, des Königs von Basan; und [nur] einen Vogt gab es, der im Land Juda war.
20 Juda und Israel waren an Menge so zahlreich wie der Sand am Meer. Sie assen und tranken und waren fröhlich.
21 \5:1\ Und Salomo war Herrscher über alle Königreiche, vom [Euphrat-]Strom an [bis zu] dem Land der Philister und bis an die Grenze Ägyptens; sie entrichteten Tribut und dienten Salomo alle Tage seines Lebens.
22 \5:2\Und der tägliche Bedarf Salomos betrug dreissig Kor Weizengriess und sechzig Kor Mehl,
23 \5:3\zehn fette Rinder und zwanzig Weide-Rinder und hundert Schafe ohne die Hirsche und Gazellen und Damhirsche und die gemästeten Vögel.
24 \5:4\Denn er herrschte über das ganze [Gebiet] diesseits des [Euphrat-]Stromes, von Tifsach bis Gaza, über alle Könige diesseits des Stroms; und er hatte Frieden von allen Seiten ringsumher.
25 \5:5\Und Juda und Israel wohnten in Sicherheit, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, von Dan bis Beerscheba alle Tage Salomos.
26 \5:6\Und Salomo hatte viertausend Stallplätze für die Pferde seiner Streitwagen und zwölftausend Pferde.
27 \5:7\Und die Vögte versorgten den König Salomo und alle, die zum Tisch des Königs Salomo Zutritt hatten, jeder in seinem Monat; sie liessen es an nichts fehlen.
28 \5:8\Und die Gerste und das Stroh für die Pferde und für die Wagenpferde brachte man an den Ort, wo er war, jeder nach seiner Vorschrift.
29 \5:9\ Und Gott gab Salomo Weisheit und sehr grosse Einsicht und Weite des Herzens wie der Sand am Ufer des Meeres.
30 \5:10\Die Weisheit Salomos war grösser als die Weisheit aller Söhne des Ostens und als alle Weisheit Ägyptens.
31 \5:11\Und er war weiser als alle Menschen, als Etan, der Esrachiter, und Heman und Kalkol und Darda, die Söhne Mahols. Und sein Name war [berühmt] unter allen Nationen ringsum.
32 \5:12\Und er verfasste dreitausend Sprüche, und die Zahl seiner Lieder war 1 005.
33 \5:13\Und er redete über die Bäume, [angefangen] von der Zeder, die auf dem Libanon [steht], bis zum Ysop, der an der Mauer herauswächst; und er redete über das Vieh und über die Vögel und über das Gewürm und über die Fische.
34 \5:14\Und man kam aus allen Völkern, um die Weisheit Salomos zu hören, von allen Königen der Erde her, die von seiner Weisheit gehört hatten.

2. Chronik 1
1 Und Salomo, der Sohn Davids, erstarkte in seiner Königsherrschaft. Und der HERR, sein Gott, war mit ihm und machte ihn überaus gross.
2 Und Salomo sprach zu ganz Israel, zu den Obersten über Tausend und über Hundert und zu den Richtern und zu allen Fürsten von ganz Israel, den Familienoberhäuptern.
3 Und sie, Salomo und die ganze Versammlung mit ihm, gingen zu der Höhe, die bei Gibeon war. Denn dort war das Begegnungszelt Gottes, das Mose, der Knecht des HERRN, in der Wüste gemacht hatte. -
4 Die Lade Gottes jedoch hatte David von Kirjat-Jearim heraufgebracht an [die Stelle, die] David für sie hergerichtet hatte; denn er hatte ihr in Jerusalem ein Zelt aufgeschlagen. -
5 Und der bronzene Altar, den Bezalel, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, gemacht hatte, war dort vor der Wohnung des HERRN. Und Salomo und die Versammlung suchten ihn [dort] auf.
6 Und Salomo opferte dort vor dem HERRN auf dem bronzenen Altar, der bei dem Zelt der Begegnung war; und er opferte auf ihm tausend Brandopfer.
7 In jener Nacht erschien Gott dem Salomo und sprach zu ihm: Bitte, was ich dir geben soll!
8 Und Salomo sagte zu Gott: Du selbst hast ja an meinem Vater David grosse Gnade erwiesen; und du hast mich zum König gemacht an seiner Stelle.
9 Und nun, HERR, Gott, möge sich dein Wort an meinen Vater David als zuverlässig erweisen! Denn du hast mich zum König gemacht über ein Volk, [das] zahlreich [ist] wie der Staub der Erde.
10 Gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, damit ich vor diesem Volk aus- und eingehen kann! Denn wer kann dieses, dein grosses Volk richten? -
11 Da sprach Gott zu Salomo: Weil dir dies am Herzen lag und du nicht gebeten hast um Reichtum, Güter und Ehre oder um das Leben derer, die dich hassen, und [weil du] auch nicht um viele Tage gebeten, sondern um Weisheit und Erkenntnis für dich gebeten hast, damit du mein Volk richten kannst, über das ich dich zum König gemacht habe,
12 so sind dir Weisheit und Erkenntnis gegeben. Und Reichtum und Güter und [auch] Ehre will ich dir geben, wie sie die Könige, die vor dir gewesen sind, nicht gehabt haben und wie sie nach dir keiner haben wird.
13 Und Salomo kam von der Höhe, die bei Gibeon war, von [der Stelle] vor dem Zelt der Begegnung, nach Jerusalem. Und er regierte über Israel.
14 Und Salomo brachte Streitwagen und Pferde zusammen, und er hatte 1 400 Streitwagen und 12 000 Pferde. Und er legte sie in die Wagenstädte und zu dem König nach Jerusalem.
15 Und der König machte das Silber und das Gold in Jerusalem an Menge den Steinen gleich, und die Zedern machte er [an Menge] den Maulbeerfeigenbäumen gleich, die in der Niederung sind.
16 Und die Ausfuhr der Pferde für Salomo [erfolgte] aus Ägypten und aus Koe. Die Aufkäufer des Königs holten [sie] aus Koe gegen Bezahlung.
17 Bei der Ausfuhr aus Ägypten handelte man einen Wagen für 600 [Schekel] Silber und ein Pferd für 150. Und so führte man [sie] für alle Könige der Hetiter und für die Könige von Aram durch die Aufkäufer [wieder] aus.

Psalm 72
1 Von Salomo. Gott, gib dem König deine Rechtssprüche und deine Gerechtigkeit dem Königssohn,
2 dass er dein Volk richte in Gerechtigkeit und deine Elenden nach Recht.
3 Es mögen dem Volk Heil tragen die Berge und die Hügel Gerechtigkeit.
4 Er schaffe Recht den Elenden des Volkes; bringe Hilfe den Kindern des Armen, und den Unterdrücker zertrete er.
5 Und er möge lange leben, solange die Sonne [scheint], solange der Mond [leuchtet], von Geschlecht zu Geschlecht.
6 Er komme herab wie ein Regen auf die gemähte Flur, wie Regenschauer als Befeuchtung auf das Land.
7 In seinen Tagen wird der Gerechte blühen, und Fülle von Heil [wird sein], bis der Mond nicht mehr ist.
8 Und er möge herrschen von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde.
9 Vor ihm sollen sich beugen die Bewohner der Wüste, und seine Feinde sollen den Staub lecken.
10 Die Könige von Tarsis und den Inseln sollen Geschenke bringen, es sollen Tribute entrichten die Könige von Scheba und Saba.
11 Und alle Könige sollen vor ihm niederfallen, alle Nationen ihm dienen.
12 Denn retten wird er den Armen, der um Hilfe ruft, und den Elenden und den, der keinen Helfer hat.
13 Er wird sich erbarmen des Geringen und des Armen, und das Leben der Armen wird er retten.
14 Aus Bedrückung und Gewalttat wird er ihr Leben erlösen, denn ihr Blut ist kostbar in seinen Augen.
15 Und er soll leben, und von dem Golde Schebas wird man ihm geben; und man soll beständig für ihn beten, den ganzen Tag ihn segnen.
16 Überfluss an Getreide soll im Land sein; auf dem Gipfel der Berge soll es wogen; wie der Libanon sei seine Frucht; sie sollen hervorblühen aus der Stadt wie das Kraut der Erde.
17 Sein Name soll ewig sein; vor der Sonne soll aufsprossen sein Name; und in ihm wird man sich segnen; alle Nationen sollen ihn glücklich preisen.
18 Gepriesen sei Gott, der HERR, der Gott Israels. Er tut Wunder, er allein!
19 Und gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit! Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde! Amen, ja Amen.
20 Es sind zu Ende die Gebete Davids, des Sohnes Isais.




 

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