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Chronologische Bibellese

Datum: Freitag, 05.12.2008
Bibelstelle: 2. Korinther 5-9
Autor: Sergej Klik (Hoffnung@msoe.org)
Organisation: Mission für Süd-Ost-Europa (http://www.msoe.org)
Thema: Antriebskraft



Ich grüße Sie herzlich, liebe Leser! Wir beginnen heute mit dem zweiten Abschnitt aus dem 2. Korintherbrief: Kapitel 5–9. Gerade am Anfang unseres heutigen Textes benennt der Apostel sein innerstes Motiv, was sein Leben und Dienen bewegt: Die Liebe Christi. In der Lutherübersetzung heißt es „Die Liebe Christi drängt uns“ (2. Ko 5,14). Im Griechischen bedeutet der Vers wörtlich: „Die Liebe des Christus umfasst uns, hält uns zusammen, beherrscht uns, treibt uns an“.

Die Junger von Jesus wussten seinerzeit, worum es geht. Viele waren ja selbst Augenzeugen Jesu gewesen. Sie hatten ihn drei Jahre lang hautnah erlebt. Der Apostel Johannes schrieb in seinem ersten Brief: „... was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir beschaut und was unsere Hände betastet haben... bezeugen und verkündigen wir euch“ (1. Jo 1,1-2).

Die Kreuzigung Jesu war für sie keine Geschichte, die sie von jemandem gehört hatten. Sie hatten ja die Kreuzigung Jesu in ihrer ganzen Brutalität selbst miterlebt! Das war der gewaltige Beweis der Liebe Gottes gewesen. Sie hatten seine Kreuzigung gesehen und begriffen, dass Jesus, Gottes Sohn, für sie persönlich, für jeden von ihnen, gestorben war.

Gestorben:
- weil es eine Kluft zwischen den Menschen und Gott gibt.
- weil Gott heilig ist und wir Menschen nicht.
- weil die Menschen Gott ablehnen.

Jesus trug aus Liebe zu den Menschen dafür die Rechenschaft. Die Liebe der Apostel zum Herrn war demnach nicht nur auf einem Gefühl gegründet, sondern auf der Erkenntnis der Tatsache, dass Jesus aus Liebe zu uns für uns alle gestorben ist. Diese Erkenntnis hat das ganze Leben der Jünger total verändert. Auch das Leben von Paulus übrigens, der erst später dazu kam. Der ganz fromme, religiöse, eifrige Pharisäer Paulus, der ohnehin jeden Sabbat seine Kirche (Synagoge) besuchte, erfuhr eine Hundertachtzig-Grad-Wendung in seinem Leben.

Wenn man liebt, lebt man nicht mehr für sich, sondern für den anderen. Man denkt an den Gegenüber. Man will im demjenigen zusammen sein, etwas für ihn tun, ihm eine Freude machen. Man achtet dann nicht mehr auf sich. Wie Jesus nicht auf sich achtete, um unsertwillen! Gerade diese gegenseitige Liebe meinte Paulus, als er in dem gleichen Vers schrieb: „Einer starb für alle, also sind sie alle gestorben“. (2. Ko 5,14).

Gott liebte ihn und Paulus hatte Jesus auch lieb. Von dieser Liebe war Paulus durchdrungen. Die Liebe Christi drängte ihn. Nun entsteht aber die berechtigte Frage – wohin drängt sie konkret? „Wohin treibt die Liebe Christi“? – Paulus beantwortet diese Frage in dem gleichen Kapitel. Im Vers 20, Kapitel 5 schreibt er: „So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott!“

Paulus ist ein Botschafter und ein Missionar geworden. Die Liebe Gottes drängt ihn zu den Menschen, die mit Gott noch nicht versöhnt sind. Zu den Menschen, die in Gefahr sind, gottlos zu bleiben, verloren zu gehen, die Ewigkeit zu verpassen.

Im Prinzip ist es egal – in welchem Land die Menschen leben. Jesus ist der Retter für alle Menschen. Die Bibel nennt ihn so (Apg 13,23; 2. Petrus 1,1,11; 2,20; 2 Tim. 1,10 usw.).

Wie ist es mit uns? Was drängt uns in unserem Leben? Was habe ich für Jesus aus Liebe zu Ihm getan? Das ist die Frage, die ich mir selbst jeden Tag zu beantworten habe.

Die Welt braucht Jesus heute genauso wie vor 2000 Jahren. Er hat uns die Verantwortung übertragen, mit Seiner Botschaft zu den verlorenen Menschen zu gehen. „Die Liebe Christi beherrscht uns, bestimmt uns, drängt uns“ – schrieb Paulus vor 2000 Jahren. Möge Gott uns so segnen, dass diese Liebe, von der uns Paulus geschrieben hat, auch unser innerstes Motiv und Lebensmotto bleibt. Ich wünsche Ihnen heute eine gesegnete Zeit mit Gott! Mit herzlichem Gruß, Ihr Sergej Klik.


2. Korinther 5
1 Denn wir wissen, dass, wenn unser irdisches Zelthaus zerstört wird, wir einen Bau von Gott haben, ein nicht mit Händen gemachtes, ewiges Haus in den Himmeln.
2 Denn in diesem freilich seufzen wir und sehnen uns danach, mit unserer Behausung aus dem Himmel überkleidet zu werden,
3 insofern wir ja bekleidet, nicht nackt erfunden werden.
4 Denn wir freilich, die in dem Zelt sind, seufzen beschwert, weil wir nicht entkleidet, sondern überkleidet werden möchten, damit das Sterbliche verschlungen werde vom Leben.
5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns das Unterpfand des Geistes gegeben hat.
6 So [sind wir] nun allezeit guten Mutes und wissen, dass wir, während einheimisch im Leib, wir vom Herrn ausheimisch sind
7 - denn wir wandeln durch Glauben, nicht durch Schauen -;
8 wir sind aber guten Mutes und möchten lieber ausheimisch vom Leib und einheimisch beim Herrn sein.
9 Deshalb setzen wir auch unsere Ehre darein, ob einheimisch oder ausheimisch, ihm wohlgefällig zu sein.
10 Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib [vollbracht], dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.
11 Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir Menschen, Gott aber sind wir offenbar geworden; ich hoffe aber, auch in euren Gewissen offenbar zu sein.
12 Wir empfehlen uns nicht wieder selbst bei euch, sondern geben euch Anlass zum Ruhm unsertwegen, damit ihr ihn habt bei denen, die sich nach dem Ansehen rühmen und nicht nach dem Herzen.
13 Denn sei es, dass wir ausser uns waren, [so waren wir es] für Gott; sei es, dass wir vernünftig sind, so [sind wir es] für euch.
14 Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir zu diesem Urteil gekommen sind, dass einer für alle gestorben ist [und] somit alle gestorben sind.
15 Und für alle ist er gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.
16 Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch; wenn wir Christus auch nach dem Fleisch gekannt haben, so kennen wir [ihn] doch jetzt nicht mehr [so].
17 Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
18 Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat,
19 [nämlich] dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnt hat, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat.
20 So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!
21 Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.

2. Korinther 6
1 Als Mitarbeiter aber ermahnen wir auch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt.
2 Denn er spricht: `Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen. Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.
3 Und wir geben in keiner Sache irgendeinen Anstoss, damit der Dienst nicht verlästert werde,
4 sondern in allem empfehlen wir uns als Gottes Diener, in vielem Ausharren, in Drangsalen, in Nöten, in Ängsten,
5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Tumulten, in Mühen, in Wachen, in Fasten;
6 in Reinheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Güte, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe;
7 im Reden der Wahrheit, in der Kraft Gottes; mit den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken;
8 mit Ehre und Unehre, mit böser und guter Nachrede, als Verführer und Wahrhaftige;
9 als Unbekannte und Wohlbekannte; als Sterbende, und siehe, wir leben; als Gezüchtigte und [doch] nicht getötet;
10 als Traurige, aber allezeit uns freuend; als Arme, aber viele reich machend; als nichts habend und [doch] alles besitzend.
11 Unser Mund hat sich euch gegenüber aufgetan, ihr Korinther; unser Herz ist weit geworden.
12 Ihr seid nicht beengt in uns, sondern ihr seid beengt in euren [eigenen] Herzen.
13 Gleicherweise zur Belohnung aber - ich rede wie zu Kindern - werdet auch ihr weit!
14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?
15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?
16 Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: `Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
17 Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt Unreines nicht an, und ich werde euch annehmen
18 und werde euch ein Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

2. Korinther 7
1 Da wir nun diese Verheissung haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes und die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes.
2 Gebt uns Raum [in euren Herzen]; wir haben niemand unrecht getan, wir haben niemand zugrunde gerichtet, wir haben niemand übervorteilt.
3 Nicht um zu verurteilen, rede ich; denn ich habe vorhin gesagt, dass ihr in unseren Herzen seid, um mit zu sterben und mit zu leben.
4 Gross ist meine Freimütigkeit euch gegenüber, gross mein Rühmen über euch; ich bin mit Trost erfüllt, ich bin überreich an Freude bei all unserer Drangsal.
5 Denn auch als wir nach Mazedonien kamen, hatte unser Fleisch keine Ruhe, sondern in allem waren wir bedrängt; von aussen Kämpfe, von innen Ängste.
6 Aber der die Niedrigen tröstet, Gott, tröstete uns durch die Ankunft des Titus;
7 doch nicht nur durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, womit er euretwegen getröstet worden ist, denn er berichtete uns eure Sehnsucht, euer Wehklagen, euren Eifer für mich, so dass ich mich noch mehr freute.
8 Denn wenn ich euch auch durch den Brief betrübt habe, so reut es mich nicht. Wenn es mich auch gereut hat, so sehe ich, dass jener Brief, wenn er euch auch kurze Zeit betrübt hat, [doch Segen gewirkt hat; und]
9 jetzt freue ich mich, nicht dass ihr betrübt worden, sondern dass ihr zur Busse betrübt worden seid; denn ihr seid nach Gottes [Sinn] betrübt worden, damit ihr in keiner Weise von uns Schaden erlittet.
10 Denn die Betrübnis nach Gottes [Sinn] bewirkt eine nie zu bereuende Busse zum Heil; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.
11 Denn siehe, eben dies, dass ihr nach Gottes [Sinn] betrübt worden seid, wieviel Bemühen hat es bei euch bewirkt! Sogar Verteidigung, sogar Unwillen, sogar Furcht, sogar Sehnsucht, sogar Eifer, sogar Bestrafung! In allem habt ihr erwiesen, dass ihr in der Sache rein seid.
12 Wenn ich euch also auch geschrieben habe, [so geschah es] nicht wegen des Beleidigers, noch wegen des Beleidigten, sondern damit euer Bemühen um uns bei euch offenbar werde vor Gott.
13 Deswegen sind wir getröstet worden. Ausser unserem Trost aber freuten wir uns noch viel mehr über die Freude des Titus, denn sein Geist ist durch euch alle erquickt worden.
14 Denn wenn ich ihm etwas Rühmendes über euch gesagt habe, so bin ich nicht zuschanden geworden; sondern wie wir alles in Wahrheit zu euch geredet haben, so ist auch unser Rühmen vor Titus Wahrheit geworden;
15 und sein Herz ist euch besonders zugetan, wenn er an euer aller Gehorsam denkt, wie ihr ihn mit Furcht und Zittern empfangen habt.
16 Ich freue mich, dass ich in allem Zutrauen zu euch haben kann.

2. Korinther 8
1 Wir teilen euch aber mit, Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben worden ist,
2 dass bei grosser Bewährung in Drangsal der Überschwang ihrer Freude und ihre tiefe Armut übergeströmt ist in den Reichtum ihrer Freigebigkeit.
3 Denn nach Vermögen, ich bezeuge es, und über Vermögen waren sie aus eigenem Antrieb willig
4 und baten uns mit vielem Zureden um die Gnade und die Beteiligung am Dienst für die Heiligen.
5 Und nicht [nur so], wie wir hofften, sondern sie gaben sich selbst zuerst dem Herrn und [dann] uns durch Gottes Willen,
6 so dass wir Titus zugeredet haben, er möge bei euch ebenfalls diese[s] Gnaden[werk] auch so vollenden, wie er es früher angefangen hatte.
7 Aber so wie ihr in allem überströmend seid: in Glauben und Wort und Erkenntnis und allem Eifer und der Liebe, die von uns in euch [geweckt] ist, so möget ihr auch in diesem Gnadenwerk überströmend sein.
8 Nicht befehlsweise spreche ich, sondern um durch den Eifer anderer auch die Echtheit eurer Liebe zu prüfen.
9 Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich werdet.
10 Und ich gebe hierin eine Meinung ab; denn das ist euch nützlich, die ihr nicht allein das Tun, sondern auch das Wollen vorher angefangen habt - seit vorigem Jahr.
11 Nun aber vollendet auch das Tun, damit, wie die Bereitwilligkeit des Wollens, so auch das Vollbringen da ist, nach dem, was ihr habt.
12 Denn wenn die Bereitwilligkeit da ist, so ist sie willkommen nach dem, was sie hat, und nicht nach dem, was sie nicht hat.
13 Denn [das sage ich] nicht, damit andere Erleichterung haben, ihr aber Bedrängnis, sondern nach Massgabe der Gleichheit:
14 in der jetzigen Zeit [diene] euer Überfluss dem Mangel jener, damit auch der Überfluss jener für euren Mangel diene, damit Gleichheit entstehe;
15 wie geschrieben steht: `Wer viel [sammelte], hatte keinen Überfluss, und wer wenig [sammelte], hatte keinen Mangel.
16 Gott aber sei Dank, der denselben Eifer für euch in das Herz des Titus gegeben hat;
17 denn er nahm zwar das Zureden an, doch weil er noch eifriger war, ist er aus eigenem Antrieb zu euch gegangen.
18 Wir haben aber den Bruder mit ihm gesandt, dessen Lob wegen [der Verkündigung] des Evangeliums durch alle Gemeinden [verbreitet ist].
19 Aber nicht allein das, sondern er ist auch von den Gemeinden zu unserem Reisegefährten in diesem Gnadenwerk gewählt worden, das von uns besorgt wird zur Herrlichkeit des Herrn selbst und als Beweis unserer Bereitwilligkeit;
20 denn wir suchen das zu verhüten, dass uns jemand übel nachredet dieser reichen Gabe wegen, die von uns besorgt wird;
21 denn wir sind auf das Rechte bedacht, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.
22 Wir haben aber unseren Bruder mit ihnen gesandt, den wir oft in vielem als eifrig erprobt haben, der nun aber noch viel eifriger ist durch das grosse Vertrauen, das er zu euch hat.
23 Sei es, was Titus betrifft, [er ist] mein Gefährte und in bezug auf euch [mein] Mitarbeiter; seien es unsere Brüder, [sie sind] Gesandte der Gemeinden, Christi Herrlichkeit.
24 So erbringt nun ihnen gegenüber angesichts der Gemeinden den Beweis eurer Liebe und [der Berechtigung] unseres Rühmens über euch.

2. Korinther 9
1 Denn was den Dienst für die Heiligen betrifft, so ist es überflüssig für mich, euch zu schreiben.
2 Denn ich kenne eure Bereitwilligkeit, die ich zu euren Gunsten den Mazedoniern gegenüber rühme, dass Achaja seit vorigem Jahr bereit ist; und euer Eifer hat die Mehrzahl angereizt.
3 Ich habe aber die Brüder gesandt, damit unser Rühmen über euch in dieser Beziehung nicht zunichte würde, damit ihr, wie ich gesagt habe, bereit seid [und]
4 damit nicht etwa, wenn die Mazedonier mit mir kommen und euch unvorbereitet finden, wir - um nicht zu sagen: ihr - in dieser Zuversicht zuschanden würden.
5 Ich hielt es daher für nötig, die Brüder zu bitten, dass sie zu euch vorauszögen und diese eure zuvor angekündigte Segensgabe vorher zubereiteten, damit diese so bereit sei wie eine Gabe des Segens und nicht des Geizes.
6 Dies aber [sage ich]: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten.
7 Jeder [gebe], wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.
8 Gott aber vermag auf euch überströmen zu lassen jede Gnade, damit ihr in allem allezeit alles Genüge habt und überströmt zu jedem guten Werk;
9 wie geschrieben steht: `Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.
10 Der aber Samen darreicht dem Sämann und Brot zur Speise, wird eure Saat darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen,
11 [und ihr werdet] in allem reich gemacht zu aller Freigebigkeit, die durch uns Danksagung Gott gegenüber bewirkt.
12 Denn die Besorgung dieses Dienstes füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern ist auch überströmend durch viele Danksagungen zu Gott;
13 denn infolge der Bewährung dieses Dienstes verherrlichen sie Gott wegen des Gehorsams eures Bekenntnisses zum Evangelium Christi und wegen der Lauterkeit der Teilnahme gegen sie und gegen alle;
14 und im Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwenglichen Gnade Gottes an euch.
15 Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!



 

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