Diese Woche möchte ich Ihnen einfach eine ganze Reihe
persönlicher Fragen stellen. Vielleicht sind sie ja offen
für einige Herausforderungen. Vielleicht sind sie mit ihrem
Leben noch nicht fertig und lassen sich ermutigen, etwas
Neues zu wagen.
Die fünfte Frage, die ich stellen möchte:
Wo finden Sie Trost und Hoffnung? Was tröstet mich
in Mißerfolg und den dunklen Stunden meines Lebens? Was gibt
mir Hoffnung im Mißerfolg, im Scheitern, in der
Verlassenheit? Was tröstet mich in Krankheit und im Sterben?
Was gibt mir Hoffnung für jeden Tag und jede Stunde meines
Lebens?
Man kann den Trost und die Hoffnung in vielen Dingen dieser
Erde suchen. Freundschaften, Sicherheiten, Kampfwille,
Begabungen - ja in der Schönheit der Welt selbst mit ihren
Wäldern, Gebirgen, Meere und Seen, Tieren und Menschen.
Der eine tröstet sich durch Arbeit - und vollbringt dabei
wahrlich großes. Ein andere tröstet sich durch Alkohol, und
verliert dabei Haus und Hof. Ein dritter sucht Vergnügungen
oder läuft weg - in eine andere Stadt oder ein anderes
Land. Was hält uns, wenn alles zerbricht? Was gibt unserem
Leben ein Licht, auf das wir zugehen?
Jesus sagt im neuen Testament, daß nur er selbst ein Trost
und eine Hoffnung geben kann, die durch allen Zerbruch der
Welt hindurchtragen können. Weil er den Tod kennengelernt und
überwunden hat, gibt er eine Hoffnung über Tod und Sterben
hinaus. Weil die ganze Welt sein ist, gibt er eine Hoffnung
in dieser Welt, die letztlich IHM gehört. Wo ich allein und
verlassen bin, ist er doch unmittelbar gegenwärtig durch
seinen heiligen Geist. Er kann Menschen senden und seine
Engel können mich auf Händen tragen, wenn ich selbst nicht
mehr laufen kann. Er selbst ist Trost und Hoffnung für die
Welt und für mich persönlich.
Wo finden SIE Trost und Hoffnung?
Roland Potthast für das Evangeliumsnetz.
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