Diese Woche möchte ich Ihnen einfach eine ganze Reihe
persönlicher Fragen stellen. Vielleicht sind sie ja offen
für einige Herausforderungen. Vielleicht sind sie mit ihrem
Leben noch nicht fertig und lassen sich ermutigen, etwas
Neues zu wagen.
Die weiterführende Frage, die ich stellen möchte:
Glauben Sie an Jesus?
Menschen in diesem und manchem anderen Land haben zu Kirche
und Glauben ja die unterschiedlichsten Einstellungen. Einige
lehnen die Kirche und die Christen aus mancherlei Gründen
ab. Da ist einer in seiner Jugend von manchem Kirchenfunktionär
drangsaliert worden - und er hat durchaus mit Recht einen
negativen Eindruck vom Glauben an Jesus. Andere sind als
Kinder getauft und dann konfirmiert worden - und haben sich
doch nie mit dem Glauben anfreunden können. Da sind sie in
der Kirche, um das soziale zu unterstützen, und sind doch
wie leere Gefäße in einem Bierzelt. Ohne den Inhalt fehlt
dem Glas das Wesentliche. Ein solcher "Glaube" ist so tot
wie derjenige, der zwar alle Dogmen der Kirche für richtig
hält, aber selbst weder seine Feinde noch seinen Nächsten
liebt von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit dem ganzen
Verstand.
Gegen wir es doch zu: es sind viele auf dieser Welt, die
sich "Christen" nennen und doch Jesus nicht kennen, den
Christus, nach dem sie benannt sind. So ist der Glaube an
Jesus keine intellektuelle Übung - ich sage ja zu irgendeinem
Dogma. Der Glaube an Jesus ist ein Weg, auf den ich mich
mit meiner ganzen Person mache, es ist eine Verwandlung meiner
Person mit allem, was zu mir gehört.
Der Glaube nach dem neuen Testament ist wie ein neuer Beginn,
eine neue Geburt. Aus "Wasser und Geist" neu geboren "in
Christus". Dann beginnt auch mein Alltag sich zu verändern.
Dann lerne ich andere Christen kennen, denen es die
Wichtigste Sache der Welt geworden ist, daß Gott in ihr
Leben hineinzusprechen begann, daß sie sich persönlich
auf den Weg gemacht haben. Glaube an Jesus ist die Erfahrung,
daß Gott lebendig ist, daß er mit seinem Geist und seiner
Macht mein Leben leitet und alles in seiner Hand hat,
so wie den Fischfang des Petrus damals nach der Auferstehung,
als sie die ganze Nacht nichts gefangen hatte und Jesus
zu ihnen sagte: werft das Netz zu eurer Rechten aus, und
sie konntens nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische.
Glauben SIE an Jesus?
Roland Potthast für das Evangeliumsnetz.
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