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Es bleiben Glaube, Liebe und Hoffnung
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Worum geht es bei dem christlichen Glauben eigentlich? Kann
man die vielen verschiedenen Briefe und Erzählungen des
neuen Testaments zusammenfassen und auf den Punkt bringen?
Danach wollen wir in den kommenden Tagen fragen. An ganz
unterschiedlichen Stellen der Bibel geben Jesus und seine
Apostel selbst solche kleinen Zusammenfassungen.
Im Brief an die Korinther schreibt der Apostel Paulus einige
Worte, die als "Hohelied der Liebe" in die Kirchengeschichte
eingegangen sind. Auch hier geht es um das, was zentral
wichtig ist - und um das, was letztlich nichts ist.
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht,
so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch
reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und bhätte allen Glauben,
so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen,
und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt
nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 5sie verhält sich nicht ungehörig, sie
sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8 Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das
Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist
Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das
Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 11 Als ich ein Kind war, da redete ich
wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann
wurde, tat ich ab, was kindlich war. 12 Wir asehen jetzt durch einen Spiegel ein
dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise;
dann aber werde ich erkennen, bwie ich erkannt bin.
13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte
unter ihnen.
(1. Kor. 13)
Glaube ist das Vertrauen auf Gott, ein Handeln, das auf ihn baut in allen Dingen.
Hoffnung ist der Zustand meiner Seele, der mich mit dem Wissen um Gottes Treue und Hilfe erfüllt.
Liebe ist die Zugewandtheit, Freundlichkeit, Achtung und der Beistand zum anderen, der seinen
tiefsten Wert unaufgebbar macht.
Roland Potthast für das Evangeliumsnetz.
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