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30.09. Liebet eure Feinde, sagt Jesus.

29.09. Die Geheimnisse Gottes verstehen

28.09. Kein neuer Wein in alte Schläuche - sagt Jesus.

27.09. Hütet euch vor der Heuchelei! sagt Jesus

26.09. Wer glaubt wird gerecht, wer bekennt, wird gerettet.

25.09. Wer glaubt wird gerecht, wer bekennt, wird gerettet.

24.09. Wer glaubt wird gerecht, wer bekennt, wird gerettet.

23.09. Es bleiben Glaube, Liebe und Hoffnung
 
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Wer glaubt wird gerecht, wer bekennt, wird gerettet.
Worum geht es bei dem christlichen Glauben eigentlich? Kann man die vielen verschiedenen Briefe und Erzählungen des neuen Testaments zusammenfassen und auf den Punkt bringen? Danach wollen wir in den kommenden Tagen fragen. An ganz unterschiedlichen Stellen der Bibel geben Jesus und seine Apostel selbst solche kleinen Zusammenfassungen.
 
Heute schauen wir einen Abschnitt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer an, in dem er um prägnante Formulierungen und ein weitreichendes Verständnis der Rolle Jesu und des Glaubens für einen Menschen ringt. Diese Passage hat die Christen von der frühen Christenheit bis über die Reformation und die aktuellen Diskussionen um die Rechtfertigungslehre zwischen katholischer und evangelischen Kirchen bewegt.
 
Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist, und ich flehe auch zu Gott für sie, daß sie gerettet werden. 2 Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht. 3 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. 4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
 
5 Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt (3. Mose 18,5): «Der Mensch, der das tut, wird dadurch leben.» 6 Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so (5. Mose 30,11-14): «Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?» - nämlich um Christus herabzuholen - 7 oder: «Wer will hinab in die Tiefe fahren?» - nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen -, 8 sondern was sagt sie? «Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.» Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen. 9 Denn wenn du mit deinem Munde abekennst, daß Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 11 Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): «Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.» 12 Es ist hier bkein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. 13 Denn «wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden» (Joel 3,5).
(Römerbrief Kap 10, 1 ff)
 
Von Gott voll und ganz angenommen zu werden ist eine Sache des Glaubens, des Vertrauens. Ein Mensch wird nicht vor Gott gerecht, weil er das Gesetz Gottes ält - so wäre es nach dem "Alten Bund" (Alten Testament) gelaufen. "Wer dies Gesetz tut, der wird leben." hieß es da. Doch jetzt gilt ein anderer Bund, der "Neue Bund", das "Neue Testament": Niemand wurde durch das Gesetz gerecht, aber Gott macht die Menschen gerecht durch den Glauben an Jesus. Wer an ihn glaubt, ist gerecht, und wer ihn bekennt, wird gerettet.
 
Roland Potthast für das Evangeliumsnetz. [Feedback per Email]



 

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