Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Projekt des Evangeliumsnetzes in Deutschland.
 
Links:

Auftanken.de
Bibel-Online.net
Evangeliumsnetz
 
Die tägliche Bibellese per eMail:

Hier an- und abmelden
 
Weitere Sprachen:

English
 
Werbung:

Auftanken.de auf Ihrer Homepage!
 
Weitere Andachten:

20.11. Von Sehnsüchten und Gemeinschaft

19.11. Von Sehnsüchten und Gemeinschaft

18.11. Letzte Ermahnungen - was ist wichtig?

17.11. Der Weg zu Gott ist frei - in alttestamentlichen Bildern

16.11. In Geduld auf Jesus blicken ... und die Frage der Erziehung

15.11. Wer ist der Größte unter euch?

14.11. Das Leben kann und soll sich völlig verändern! (Teil II)

13.11. Das Leben kann und soll sich völlig verändern! (Teil II)
 
Nächste Andacht: Der Weg zu Gott ist frei - in alttestamentlichen Bildern
Vorige Andacht: Wer ist der Größte unter euch?
Andachtarchiv



In Geduld auf Jesus blicken ... und die Frage der Erziehung
Der Lebensweg von Christen kann genauso hart und schwierig sein wie der Lebensweg von Nichtchristen. Die Bibel macht klar, daß es hier keinen Unterschied gibt. Gott liebt ja alle Menschen und er gibt Bösen wie Guten in seiner unendlichen Güte. Es ist ein Teil der Feindesliebe Gottes, daß er den Menschen in ihrer Lebensspanne viel Gutes zukommen läßt.
 
Und doch gibt es einen unendlich großen Unterschied, ob man an Jesus glaubt oder nicht. In allen Anfechtungen, allen Schwierigkeiten des Lebens, in Schmerz oder Krankheit, in Problemen und Versagen können Christen sich an Jesus wenden und von seinem heiligen Geist Trost und Zuspruch erfahren. Der heilige Geist wirkt Geduld und Frieden in einem Menschen. Im Hebräerbrief heißt es:
 
Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, laßt uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und laßt uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, 2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande geringachtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. 3 Gedenkt an den, der soviel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken laßt.
 
4 Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 5 und habt bereits den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu seinen Kindern (Sprüche 3,11-12): «Mein Sohn, achte nicht gering die Erziehung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. 6 Denn awen der Herr liebhat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.» 7 Es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müßt. Wie mit seinen Kindern geht Gott mit euch um; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? 8 Seid ihr aber ohne Züchtigung, die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder. 9 Wenn unsre leiblichen Väter uns gezüchtigt haben und wir sie doch geachtet haben, sollten wir uns dann nicht viel mehr unterordnen dem geistlichen Vater, damit wir leben? 10 Denn jene haben uns gezüchtigt für wenige Tage nach ihrem Gutdünken, dieser aber tut es zu unserm Besten, damit wir an seiner Heiligkeit Anteil erlangen. 11 Jede Züchtigung aber, wenn sie da ist, scheint uns nicht Freude, sondern Leid zu sein; danach aber bringt sie als Frucht denen, die dadurch geübt sind, Frieden und Gerechtigkeit.
(Hebräerbrief 12, 1ff)
 
Die Sache mit der "Züchtigung" (Lutherübersetzung) kann uns heute einige Schwierigkeiten im Verständnis bereiten. Was meint das? Sind wir nicht viel weiter in unserer Erziehung, die ohne Gewalt auskommt? Ich denke es geht dem Author hier zuerst darum, daß Kindern gegenüber klare Linien wichtig und ein Zeichen von Liebe sind. Wer Kinder alles tun läßt, gefährdet sie damit und somit sind Grenzen wichtig und unverzichtbar für gelingende Erziehung. Grenzen aber müssen eingefordert werden - ohne Einsatz von Macht geht das nicht. Darf man ein Kind auf sein Zimmer schicken? Darf man Eis oder Süssigkeiten entziehen?
 
Einsatz körperlicher Züchtigung ist heute verboten - eine Tracht Prügel kommt nicht mehr in Frage. Das ist gut, um dem Mißbrauch von Gewalt in der Familie Einhalt zu gebieten! Doch die derzeitige rechtliche Diskussion um den "Klaps", der nicht mehr eingesetzt werden darf, greift mitten hinein in die Frage, wie überhaupt Erziehung noch funktionieren kann und soll! Wer selbst mehrere Kinder hat weiß, wie schwierig es ist, auch nur halbwegs den laufenden Betrieb in der Familie aufrecht zu erhalten. Ich bin meinen Kindern gegenüber äußerst vorsichtig mit dem Einsatz von Machtmitteln - wenn ich auch ohne nicht auskomme. Aber ich freue mich darüber, daß Gott hier klar vorangeht und uns auf den richtigen Weg stupst! Denn ohne ihn würde ich diesen richtigen Weg nicht finden oder darauf bleiben können.
 
Roland Potthast für das Evangeliumsnetz. [Feedback per Email]



 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto
[X-Tours Glaubensseminar] [Bibelseminar] [Evangeliumsnetz] [Impressum]