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20.09. Glaube - es geht um mehr ... (Matthäus 20, 17ff)

19.09. Mitarbeit bei Gott - gibts sowas? ... (Matthäus 20, 1ff)

16.09. Was Nachfolge Jesu bringt ... (Matthäus 19, 27ff)

15.09. Warum Anderen Gutes tun? (2. Kor 9:10-11)

14.09. Vom Säen und Ernten (2. Kor 9, 6-8)

13.09. Geben - aber nur wenn es Freude bringt (2. Kor 8, 12-14)

12.09. Geben wie Jesus es sieht ... (2. Kor 8, 4-5)

08.09. Gott behütet dich (Psalm 121)
 
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Was Nachfolge Jesu bringt ... (Matthäus 19, 27ff)
Wir befinden uns auf einer Tour durch das Matthäus Evangelium. Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs. Er zeigt ihnen, wie ein Leben in Gemeinschaft mit Gott aussieht. Er predigt und heilt, er ist Vorbild und Leiter dieser Gemeinschaft. So kommt es zu vielerlei tiefliegenden Gesprächen zwischen Jesus und den Jüngern ...
 
Da fing Petrus an und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür gegeben? 28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. 29 Und wer Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verläßt um meines Namens willen, der wird's hundertfach empfangen und das ewige Leben ererben. 30 Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein. (2. Kor 9:10-11)
 
Erstens: Jesus gibt den zwölf Aposteln eine klare Verheißung, eine Voraussage über ihr Schicksal welches weit über die momentane Situation hinausreicht. Wenn die Welt zum Ende kommt, wenn ER, Jesus, wiederkommt in Herrlichkeit, dann werden sie auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Das ist eine weitreichende Sache. Wer ist der Weltenrichter? Wer schafft am Ende volle Gerechtigkeit? Es ist Jesus mit seinen Aposteln und seinen Jüngern. Diese Dinge reichen weit über unser Jahrhundert hinaus. Sie reichen über die Gesetze und Möglichkeiten dieses Universums hinaus. Wer nicht mit Gottes Macht und Möglichkeiten rechnet, dem wird all das unverständlich und verborgen bleiben müssen.
 
Zweitens: Jesus verheißt hundertfachen Lohn und das ewige Leben all denen, die auf dieser Welt Dinge oder Menschen verlassen um seinetwillen. "Folge mir nach" kann dazu führen, daß wir echten Verlust erleiden mitten in dieser Welt. Die Entwicklung von Karrieren und Familien wird der Glaube beeinflussen, weil er tiefer sieht und weiter sieht als der im Weltlichen gefangene Blick. Wer die Perle Jesus findet, der wird alles andere als müden Abglanz seiner Herrlichkeit betrachten. Das wahre Leben verändert unser Wünschen und Wollen, wenn wir ihm in Offenheit begegnen. Und die Entscheidungen für Jesus bleiben nicht ohne Konsequenzen, nicht ohne Folgen. Jesus sagt sogar: ihr werdet es hundertfach wieder empfangen. Welche eine Ermutigung. Und am Ende steht das ewige Leben. Wer es fassen kann, der fasse es!
 
Drittens: Viele, welche jetzt die Ersten sind, werden die Letzten sein. Und die Letzten werden die Ersten sein. Wenn es um das Reich Gottes geht, drehen sich mancherlei Hierarchien und Reihenfolgen um. Jesus urteilt nicht nach äußerlichen Maßstäben. Jesus sieht ins Herz, er urteilt in Gerechtigkeit. So kann es sein, daß ein Bettler und mittelloser Mensch zum König wird, aber ein Reicher vor Gott nichts hat. So kann es sein, daß ein angesehener Pastor vor Gott klein und elend ist, aber ein einfaches und unscheinbares Gemeindemitglied vor dem Herrn der Welt an der ersten Stelle steht. "Wer groß sein will unter euch, der soll euer aller Diener sein." sagt Jesus in Markus 10, 43. Wir Menschen denken so oft in weltlichen Ranglisten. Gott aber denkt in göttlichen Ranglisten. Die Kinder stehen hier ganz weit oben und alle, die wie die Kinder zu ihm kommen. Was für ein Gott!
 
Roland Potthast für das Evangeliumsnetz. [Feedback per Email]



 

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