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Weitere Andachten:

05.08. Vertrauen in Gott V - Vertrauen in Seine Annahme

04.08. Vertrauen in Gott IV - was macht Vertrauen aus?

03.08. Vertrauen in Gott III - persönliche Schritte gehen

02.08. Vertrauen in Gott II - wem vertraue ich da?

01.08. Vertrauen in Gott I - worum gehts?

29.07. Eine glorreiches Ende

28.07. Selbstbewusstsein durch Vertrauen

27.07. Wenn Vertrauen auf die Probe gestellt wird
 
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Vertrauen in Gott I - worum gehts?
Eine Truppe von Urlaubern hat sich in einer großen Stadt verlaufen. Statt zu dem Museum zu kommen, das sie besichtigen wollten, sind sie irgendwo in einem Wohngebiet gelandet und wissen jetzt nicht mehr, wo sie sind und wie sie wieder zurück in die Stadtmitte oder zu dem Museum kommen sollen. Sie fragen eine Passantin und die gibt Anweisungen: ja, das kenne ich. Da müßt ihr diese Straße bis zum Ende, dann rechts, die zweite links und nach 100 Metern den kleinen Fußweg nehmen, der bringt euch gleich zum Museum, alllerdings von Hinten. Ihr könnt auch anders gehen, aber das dauert doppelt so lange oder mehr. Klar, dass die Urlauber sich bedanken und im vollen Vertrauen den Worten der Passantin folgen. Und wirklich: am Ende dieses Fußweges ist das gewünschte Museum zu finden.
 
"Vertrauen" und Glauben ist unser Sommerthema. Worum geht es? Was ist eigentlich Vertrauen? Wozu und warum sollte ich vertrauen? Wem vertraue ich und was hat das für Konsequenzen in meinem Leben? Wir steigen ein mit einem Abschnitt aus dem Johannes Evangelium.
 
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 19 Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. (Evangelium des Johannes 3, 17 ff.)
 
Es geht hier um das Vertrauen - um den Glauben. Der Apostel Johannes verbindet in unserem Text eine Reihe wichtiger Dinge: Gottes Motivation zu Retten, Gerechtigkeit und Vertrauen/Glauben, Gericht und Liebe die sich zeigt in dem was Menschen wichtig ist und was sie tun. Wir wollen diese Dinge ein wenig genauer ansehen und zu klären versuchen, was das Thema Vertrauen mit dem christlichen Glauben zu tun hat.
 
Zuerst einmal: es geht Johannes in seinem ganzen Evangelium um das Vertrauen in Jesus Christus. Er möchte dieses Vertrauen wecken, möchte uns mit hineinnehmen in das praktisch gelebte Vertrauen. Das hat seinen Grund, der mit Jesus und Gottes Charakter zusammenhängt.
 
Gott ist ein Gott des Vertrauens und der Liebe. Johannes geht in einem seiner Briefe sogar so weit, daß er Gott als "die Liebe" bezeichnet, die Liebe selbst in der konzentriertesten Form, die wir kennen. Darum hat unser Vertrauen ganz wesentlich etwas mit Gott zu tun. Wenn wir Gott vertrauen, dann behandeln wir Gott gerecht und angemessen, denn er ist durch und durch vertrauenswürdig und voller Liebe.
 
Gott möchte die Menschen retten - und zwar retten zu einem Leben in Vertrauen und Liebe, in Wahrheit und Gerechtigkeit. Glaube hat mit einem solchen Leben zu tun und wir wollen das in den kommenden 14 Tagen genauer kennenlernen und in einzelnen Zügen und Ausprägungen erforschen. Wir werden uns auch Gedanken über das Leben machen, über die Art, wie Vertrauen praktisch werden kann und wo unser Handeln im Grunde fehlendes Vertrauen zeigt. Das Vertrauen zu Jesus zu entdecken und dabei ein Christ oder eine Christin zu werden ist eine der spannendsten Wege, die ein Mensch auf dieser Erde einschlagen kann!
 
Roland Potthast für das Evangeliumsnetz. [Feedback per Email]



 

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