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Geschichten und Zeugnisse

Datum: Mittwoch, 04.06.2008
Bibelstelle: Jakobus 5,16
Autor: Cornelia Hott (C.Hott@t-online.de)
Organisation: ( )
Thema: Sechzehn Soldaten





Eine Missionarin, die in einem entlegenen Missionskrankenhaus arbeitet, ist mit einer Begleiterin in der Stadt. Sie haben viele Wege zu erledigen und alles dauert sehr viel länger als geplant. Zum Schluss gehen sie noch auf die Bank, um eine größere Summe Geld abzuholen.

Dabei werden sie von Banditen beobachtet, die sie verfolgen und ausrauben wollen. Durch die früh hereinbrechende Dunkelheit schaffen es die beiden Frauen nicht mehr, rechtzeitig nach Hause zu kommen und sind gezwungen im Freien unter einem Abhang zu übernachten.

Die Banditen schleichen sich heran, um sie zu überfallen. Doch was sie da sehen, lässt sie vor Angst erstarren und flüchten. Die schlafenden Frauen werden von sechzehn Soldaten bewacht und jeder von ihnen hält ein glänzendes Schwert in der Hand.

Nach Wochen kommt einer dieser Männer zu der Krankenstation. Er erkennt die Missionarin sofort und berichtet zögernd von ihrem Vorhaben, sie überfallen zu wollen und, dass es ihnen nicht möglich war, wegen der sechzehn Soldaten, die sie bewachten. Das macht die Missionarin sehr nachdenklich. Sie hatten ja noch nicht einmal gewusst, dass sie in Gefahr waren und Gott musste für sie seine Engel geschickt haben.

Einige Zeit später ist sie in der Heimat im Reisedienst und berichtet von diesem ungewöhnlichen Erleben. Nach der Veranstaltung kommt ein Mann auf sie zu und fragt noch einmal nach, wann denn das gewesen ist. Die Missionarin schaut in ihren Terminkalender und kann genau den Tag nennen. Darauf der Mann: „Da hatten wir Gebetsstunde. Wir wurden an Sie erinnert und beteten intensiv für Sie. Und an diesem Abend waren wir genau sechzehn Personen.“

Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist Jakobus 5,16

(Cornelia Hott, nacherzählt aus: Die sprechende Tapete – KEB)


 

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