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Nächste Andacht: Der vollkommene Mensch Vorige Andacht: Das Schönste kommt noch! Andachtarchiv Geschichten und Zeugnisse Datum: Donnerstag, 11.02.2010 Bibelstelle: Johannes 15,4 Autor: Cornelia Hott (C.Hott@t-online.de) Organisation: Thema: Der König und der Lindenbaum Ein König saß einst unter einer Linde in seinem Garten. Er war in nachdenklicher Stimmung, und als er an ihrem Stamm emporblickte, sagte er sich: „Ich wünschte, meine Untertanen würden so an mir hängen wie die Lindenblätter an diesem Lindenbaum. Da gab ihm der Baum zur Antwort: Sie hängen deshalb so fest an mir, weil ich den Saft meines Stammes mit viel mehr Kraft in die Blätter treibe, als ich ihn aus ihnen zurücksauge. Sie bekommen viel mehr von mir, als ich von ihnen zurückfordere. Als der König das hörte, schwieg er betroffen. Und er dachte angestrengt darüber nach, wie er wohl für seine Untertanen ein so guter König werden könnte, wie es der Lindenbaum für seine Blätter war. (J.H.Pestalozzi) Diese Geschichte sagte dasselbe aus wie das Gleichnis Jesu vom Weinstock und den Reben. Wenn er uns auffordert, „in ihm“ zu bleiben, an ihm festzuhalten wie die Reben am Weinstock, dann deshalb, weil nur so sein Leben, seine Liebe, seine Gnade, seine Vergebung ungehindert in uns hineinfließen können. Nur wenn wir in dieser engen Verbindung zu ihm stehen, haben wir wirklich Anteil an ihm. Und das, was er uns zu geben hat, ist unendlich viel mehr als das, was er von uns verlangt. Jesus sprich: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun“. Johannes 15,4 Martina Merckel-Braun: Tag für Tag an deiner Hand /R.Brockhaus Verlag S.180
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