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Geschichten und Zeugnisse

Datum: Samstag, 06.03.2010
Bibelstelle: Hiob 38-41
Autor: Cornelia Hott (C.Hott@t-online.de)
Organisation:
Thema: Das Gewitter





Eine junge Mutter bringt ihr kleines Mädchen zu Bett. Sie erzählt eine Geschichte, es wird noch gebetet und die Mama gibt der Kleinen einen Kuss. Dann verabschiedet sie sich. Kurze Zeit später zieht ein Gewitter auf. Es blitzt und blitzt. Die Mutter ist in Sorge um ihre kleine Tochter. Vielleicht ist sie aufgewacht und hat Angst? Vorsichtig geht sie ins Kinderzimmer. Die Kleine liegt nicht im Bett. Sie steht vor dem Fenster auf einem Stuhl. Immer wieder neu stellt sie sich in Pose und lächelt. Sie hat keine Angst vor den Blitzen, sie scheinen ihr sogar zu gefallen. Da entdeckt sie ihre Mutter. Fröhlich ruft sie ihr zu: „Mama, Mama, Mama, der liebe Gott macht gerade Fotos von mir!“

Nicht alle Menschen freuen sich so bei einem Gewitter. Viele haben ganz schreckliche Angst. Doch wer möchte sie offen zugeben? Ich habe bei Gewitter keine Angst und kann ruhig weiter schlafen. Wenn ich aufwache, es donnert und blitzt, gehe ich manchmal zum Fenster und bewundere das Schauspiel am Himmel.

Ich sehe in den gewaltigen Blitzen und Donnern die Majestät Gottes. Es ist mir, als wolle er durch die Naturgewalten zu uns Menschen sprechen. Es ist mir, als will er sich ein Ohr verschaffen.

Ich denke: Merken denn die Menschen nicht wie klein sie sind? Warum wollen sie den großen Schöpfergott nicht anerkennen? Sind Blitze nicht doch Fotos von Gott?

Er macht sich bemerkbar.

Ich schlafe wieder ein. Mein Herz ist froh. Dieser Gott, der Blitz und Donner in seiner Hand hält, bei dem darf auch ich geborgen sein. Mein kleines Leben steht in seiner Hand. Ich brauche mich nicht zu fürchten.

Martin Luther sagt: „Sei guter Dinge und freu dich, denn Gott ist dein Freund!“

„Der Herr antwortete Hiob aus dem Wettersturm“. Hiob 38-41

© Cornelia Hott 2007



 

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