Der Geist der Freiheit

Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

2. Korinther 3, Vers 17


Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

Galater 5, Vers 1



Gottesferne bedeutet immer Unfreiheit. Und wenn es keine sichtbare und offenbare Unfreiheit ist, dann ist eine unsichtbare, nämlich eine Knechtung
unter die gottfernen Mächte der Welt.

Als Ebenbild Gottes und Eigentum Gottes kann der Mensch niemandem
anders als Gott, als der Quelle des Lebens und damit dem Leben selbst, gehören. Deshalb kann insbesondere ein Christ, der von Christus frei gemacht
wurde und damit ein aus der Welt Herausgerufener ist, kein Sklave sein.

Die Erkenntnis, dass der Mensch Ebenbild Gottes ist, hat dazu geführt, dass unter dem Einfluss des Christentums Sklaverei und Leibeigenschaft nach und nach abgeschafft wurden.

Das wird aber nicht überall so gesehen:

Aufschlussreich ist ein islamischen Rechtsgutachten, eine Fatwa, über Sklavinnen, aus dem Jahre 2001 (Fatwa Nr. 8747) in der es heißt:

„In unserer Zeit ist die Sklaverei fast verschwunden. Es gibt mittlerweile weder Sklaven noch Knechte. Das heißt jedoch nicht, dass die Vorschrift zur Versklavung ausgetilgt ist, falls die passenden Bedingungen dafür gegeben sind, z.B. im Fall eines Krieges zwischen Muslimen und Ungläubigen. Die Frauen derjenigen, die gegen die Muslime kämpfen gelten als Kriegsbeute für Muslime. Für diese Frauen gelten die Vorschriften der Sklavinnen und das ‚von Rechts wegen besitzen’, selbst wenn weltliche Gesetze das verbieten würden.“

Nach dem Koran ist die Sklaverei eine göttliche Ordnung, und der Allah des Koran kennt nur Sklaven. Und bis heute gibt es, wenn auch verdeckt, die
Sklaverei im Islam, legitimiert durch die Scharia.

Versklavt werden kann man nur unter satanische Mächte, nicht aber unter unseren Gott und unseren Heiland Jesus Christus.

Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, dass das Evangelium Licht für die Welt ist. Die Freiheiten die wir haben und die für uns ganz selbstverständlich sind, haben ihre Wurzeln im biblischen Welt- und Menschenbild.

Ohne Gott und dem demütigen Gehorsam gegenüber Seinem Wort geht es zielsicher in den Abgrund und in die Unfreiheit. Das bezeugt die menschliche Geschichte in eindeutiger Weise.

Deshalb sollen wir sichtbar und erfahrbar unserer Salzfunktion nachkommen und Lüge als Lüge aufdecken, damit jeder Religionsvermischung wehren und den Weg zum Licht weisen. Jeder an dem Platz an den ihn Gott hingestellt hat.


Jörgen Bauer