Es gibt nur den einen Weg zu Gott!

Jesus Christus spricht:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14, Vers 6


Auch diese Aussage Jesus ist und bleibt bis heute ein Ärgernis, an dem sich die Geister scheiden. Denn was Jesus hier ausspricht, beinhaltet einen Absolutheitsanspruch, der überhaupt nicht in unsere Zeit passt, in der alles
beliebig geworden ist.

Kirchliche Vertreter betonen die Gleichwertigkeit und -gültigkeit von Islam
und Christentum. Es wird von einer "abrahamitischen Ökumene" fabuliert,
weil beide Religionen auf den gleichen Ursprung zurückgeführt werden könnten. Beide seien auf je andere Weise unterwegs zu demselben Gott.

Der Ratspräsident der EKD meinte bei einem interreligiösen Gespräch, dass
sich die Religionen von dem Gedanken verabschieden müssen, die Wahrheit
allein zu besitzen.

Damit hatte der Ratspräsident sogar Recht: Weder eine christliche Religion
noch eine islamische Religion können die Wahrheit haben, weil das Christentum keine Religion, sondern Jesus Christus selbst ist, dem wir als
Christen angehören - und der ist nun mal der einzige Weg zu Gott und keine
von Menschen gemachte Religion!

"Religion" ist, im Gegensatz zum Christentum, ein System aus frommen menschlichen Vorstellungen, wobei, im Falle einer christlichen Religion, Jesus ein guter Mensch und Religionsstifter und kein Gottessohn, Retter und Erlöser ist.

Auch der Papst drückt sich missverständlich aus, wenn er sagt, "es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt." Richtig sollte es heißen:
Gott führt jeden auf einem anderen Weg zu Christus, welcher der eigentliche
und einzige Weg zu Gott ist.

Wenn wir das Ewigkeitsziel nicht verfehlen wollen, dann dürfen wir uns durch solche Irrlehren, wie sie von Kirchenvertretern verbreitet werden, nicht verführen lassen. Die biblischen Aussagen sind, was das nur in Christus zu
findene Heil anbelangt, ebenso eindeutig wie das Urteil über die Irrlehrer, die
etwas anderes behaupten.

Lassen wir uns deshalb nicht betrügen!

Christentum und Islam sind nicht miteinander vereinbar. Der Allah des Koran ist ein völlig Anderer und damit das gerade Gegenteil zum lebendigen Gott, der sich in seinem Wort und in Jesus Christus offenbart hat.

Interreligiöse Gottesdienst sind Zeichen einer schrecklichen Verblendung, denen die Christen, unter Berufung auf die Heilige Schrift, widersprechen müssen.

Als Christen schulden wir der Welt das Evangelium, weshalb wir auch den in unserem Land lebenden Muslime das Evangelium bezeugen müssen. Der Koran hat auf die Muslime nachweislich eine nachteilige Wirkung, was von vielen Muslimen auch so empfunden wird, die hier unter einer Knechtschaft stehen.

Beten wir für die bedrängten Glaubensgeschwister in der islamischen Welt und für die vielen Muslime, dass sie den Heiligen Geist empfangen und den Vater und den Sohn lieben lernen.


Jörgen Bauer

Quelle: 123. Rundbrief des Gemeindhilfsbundes Walsrode, dem einzelne Aussagen entnommen und in die Andacht eingebaut wurden.