Nicht alles ist gleich wichtig. Unwichtiges aussortieren! !

Und über allem, mein Sohn, lass dich warnen;
denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel studieren macht den
Leib müde. Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und
halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.

Prediger 12, Verse 12 bis 14



Wie es aussieht, wurde schon immer gern und viel geschrieben, geforscht und
studiert. Also nicht erst seit heute, wo wir mit Gedrucktem "zugemüllt", mit Nachrichten und Neuigkeiten überflutet werden, und wo pausenlos geforscht, erkundet und studiert wird.

Leider werden dabei auch viele unnütze Theorien und Irrlehren kreiert, die
mehr schaden als nützen. Und deshalb dürfen wir nicht alles glauben, was
uns weiß gemacht werden soll, sondern müssen den Dingen auf den Grund gehen.

Nicht überall hat man Angst vor dem völlig unbedenklichen CO². In anderen Ländern, besonders in Asien, sind an die Tausend Kohlkraftwerke im Bau,
und auch vor der Kernenergie fürchtet man sich nicht. Das soll dann wohl dadurch ausgeglichen werden, dass man bei uns immer noch mehr CO² einsparen soll und man uns das Leben mit zusätzlichen Steuern und Restriktionen schwer machen will.

Dabei gäbe es völlig neue Technologien, die man bei uns vielleicht verschlafen hat, oder aus ideologischer Verblendung nicht wahrnimmt.

Dieser Tage besuchte ich, zusammen mit einer Gruppe, ein Heimatmuseum,
wo wir sahen, in welch bescheidenen und ärmlichen Verhältnissen, die
Menschen früher lebten, die deshalb aber bestimmt nicht immer unglücklich
waren. Erkennbar war auch eine starke Bindung an den christlichen
Glauben, der das Leben der Menschen bestimmte.

Dem Besuch des Museum gab ich im Stillen die Überschrift: "Erinnerung
an die Zukunft!" Denn das alles könnte sich wiederholen, wenn infolge der Klimaängste ganze Industriezweige zusammenbrechen und Massen von
Arbeitslosen produziert werden.

Ein E-Auto wird sich kaum einer leisten können, und wenn es flächendeckend
zu E-Autos käme, müsste das zum blackout führen, weil die "alternative Energie" schon jetzt nicht zur Grundversorgung ausreicht, sondern ständig aus dem Ausland "schmutziger Strom" hinzugekauft werden muss. Ein blackout hätte unseren totalen Zusamenbruch, einschließlich der öffentlichen Ordnung, zur Folge, und wir sind manchmal schon knapp daran vorbeigeschrammt.

Genau so gleichgültig, wie man sich Gott und dem Glauben gegenüber
verhält, verhält man sich auch Bedrohungen gegenüber. Das römische
Weltreich ging an "Brot und Spielen" zugrunde. Heute, wie damals,
waren die Menschen hauptsächlich an seichter Unterhaltung und Konsum
interessiert.

Was geschieht, wenn das bei uns nicht mehr geboten ist? Soziale
Unruhen, revolutionäre Bestrebungen?

Das "Heilige römische Reich, deutscher Nation", wie es anfänglich hieß,
hat viel von Rom übernommen. Unsere ganze Rechtsordnung ist davon
geprägt. Das römische Reich war im übrigen ein ausgesprochener Rechtstaat.

Schließen will ich aber mit einem Aufblick zu Gott:

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der
Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller Bedrängnis,
damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind.
2. Korinther 1, 3-4

An IHN wollen wir uns halten, dann hat es keine Not!

Jörgen Bauer