Nach seiner Auferstehung lehrt Jesus noch die Jünger

Ihnen zeigte er sich nach seinen Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom
Reich Gottes.

Apostelgeschichte 1, Vers 3



Lukas beginnt sein Evangelium damit, dass er darauf hinweist, dass er sehr
sorgfältig recherchiert ist. Der Schluss des Lukasevangeliums und der Anfang seiner Apostelgeschichte überschneiden sich teilweise, und wir können davon ausgehen, dass Lukas auch diese, sehr gründlich, mit wissenschaftlicher
Akribie und unter der Leitung durch den Heiligen Geist niedergeschrieben hat.

Wie alle biblischen Bücher ist auch die Apostelgeschichte zuverlässig.

Lukas bestätigt uns, dass Jesus tatsächlich leibhaftig auferstanden und dazu nach seiner Auferstehung seinen Jüngern nicht nur 40 Tage lang ständig erschienen ist, sondern mit diesen sogar weiterhin über das Reich Gottes gesprochen hat, bei denen den Jüngern weitere wesentliche Dinge gesagt worden sein dürften.

Ich halte die Aussage des heutigen Verses für sehr wesentlich. Wir können daraus schließen, dass die Apostel sehr gut informiert waren, und das nicht nur durch ihr Zusammensein mit Jesus, während seines irdischen Lebens.

Wir können daraus schließen, dass auch die Aussagen in den Briefen der Apostel - dem Paulus erschien der Herr vor Damaskus - authentisches Wort Gottes sind und nicht etwa die persönlichen und damit fragwürdigen Sichtweisen der Apostel, wie das gerne hingestellt wird.

Auch hier wird nochmals eindeutig die Auferstehung Christi, als die eigentliche
zentrale Aussage des christlichen Glaubens, der ein Auferstehungsglaube ist, bezeugt. ("Auferstehungsglaube" ist wichtig, kein "Glaube an ein Leben nach dem Tod", ein solcher Begriff wird in der Bibel bewusst vermieden, weil irreführend und schillernd vieldeutig.)

Aufgrund der vielfach bezeugten Auferstehung Christi ist es völlig unverständlich, dass dieser Tatbestand von manchen "Geistlichen" geleugnet wird, die mit Ostern "Probleme" haben und sich deshalb mit allerlei geistigen Klimmzügen und viel Wortakrobatik um die Tatsache Auferstehung herumwinden.

Wenn Christus nicht wirklich und wahrhaftig auferstanden ist, wäre unser Glaube eine einzige Lachnummer, wie Paulus sinngemäß feststellt.

Das gehört zwar nicht hierher und bleibt für uns rätselhaft und unerklärlich: Aber bis heute ist es so, dass manchmal Verstorbene ihren Angehörigen erscheinen um ihnen Botschaften zu überbringen, was selbst in unserer
nächsten Umgebung geschehen ist.

Diesen Dingen sollen wir aber nicht näher nachgehen, sondern nur erkennen, dass es eine für uns unsichtbare Wirklichkeit gibt und Gott den Vorhang manchmal ein kleines Stück zurückzieht.

Wesentlich für uns ist es aber zu wissen, dass sich Gott, für uns verbindlich und zuverlässig und jederzeit ganz offen, in seinem Wort offenbart, das wir nur zur Hand nehmen müssen.

Die satanisch inspirierten Machthaber dieser Welt fürchten nicht umsonst das Wort Gottes - sprichwörtlich: "wie der Teufel das Weihwasser" - und der Besitz der Bibel kann, wie z.B. in Nordkorea, das Leben kosten.

Wir können Gott nur unendlich dafür danken, dass wir sein Wort haben, und es ist schmerzlich zu sehen wie achtlos oftmals bei uns mit Gottes gutem Wort umgegangen wird.

Deshalb wollen wir die Aussagen der Bibel verinnerlichen und auswendig lernen, damit sie wir auch dann noch zur Hand haben, falls wir das geschriebene Wort einmal nicht mehr haben sollten.


Jörgen Bauer