Menschen nicht in Schubladen stecken!

Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier,
hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in
Christus Jesus.

Galater 3, Vers 28




Das ist die einzig richtige Haltung, die Christen angesichts der Wirrnisse
und der unsachlichen und letztlich schädlichen Auseinandersetzungen
in Sachen aufgebauschter Rassenkonflikte haben sollten.

Für Christen kann es immer nur um Menschen, die entweder zu
Christus gehören oder IHM fernstehen und nicht um das Einordnen
in Schubladen gehen, bei denen man, bei der Vielfalt der Menschen,
immer nur daneben liegen kann.

Von Anfang an war mir klar, dass der mutmaßlich, durch einen dilettan-
tischen Polizeieinsatz verursachte bedauerliche Tod des Afroamerikaners
George Floyd in unsachlicher und reißerischer Weise missbraucht und
im böser Absicht vorsätzlich instrumentalisiert werden wird.

Sogleich war dann auch ein politisch krimineller Mob zur Stelle, der durchaus berechtigte Proteste kaperte, um landesweit eine gewalttätige
und brandschatzende Randale anzuheizen, was bis zu uns herüberschwappte und zu zum Teil merkwürdigen Reaktionen führte.

Beschämend ist allerdings das Einknicken und die devote Ergeben-
heit gegenüber dem randalierenden Mob, denn durch das, was hier ab-
ging und abgeht, wird der Rassismus erst recht salonfähig, wenn
auch anders, als beabsichtigt, was sich u.a. darin äußert das Produkte,
wo Farbige als Werbeträger, wie bei Uncle Sam, fungieren, aus dem
Angebot genommen werden und "Mohrengassen", "Mohrenapotheken",
Gasthäuser "Zum Mohren" oder Begriffe wie "Schwarzfahrer" und
"Schwarzer Peter" problematisch sind.

Denn beim Antirassismus geht es nicht mehr darum die Gleichheit
der Menschenwürde zu verteidigen, sondern um eine Ideologie, die
man als den „Kommunismus des 21. Jahrhunderts“ bezeichnen kann,
so der bekannte französische Philosoph und Publizist Alain Finkelkraut,
Mitglied der Academie Francaise.

Eine „kritische Weißseinforschung“ soll „weiße Erfahrungswelten“ hinterfragen. Es geht dabei um ein moralisches Regelwerk, das Denkverbote durchsetzen und sogenannte weiße Privilegien beseitigen will. Dabei geht es auch um
Anti-Rassismus Veranstaltungen, an der Menschen mit weißer Hautfarbe
nicht teilnehmen dürfen.

Alle Schuld dieser Welt werde den „toten weißen europäischen Männern“
zugeschoben, so der Philosoph Finkelstein, der diese Entwicklung als
„Auto-Rassismus“ bezeichnet, der gefährlich ist und zum erschüttendsten
und groteskesten unserer Zeit gehört, bei der intensiv an der kulturellen
Auflösung der Alten Welt gearbeitet wird.

Hier muss sich anbahnenden Irrlehren und dümmlichen Ideologien ge-
wehrt und Rückgrat gezeigt und die Liebe Christi zu allen Menschen
groß gemacht werden.


Jörgen Bauer