Worüber man leider nie spricht!

Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen. die einen
zu ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande.

Daniel 12, Vers 2


Es ist richtig, wenn in erster Linie die Liebe Gottes und seine Bereitschaft uns
zu helfen und aus Bedrängnissen zu retten, verkündet wird und dass Gott
zu sich einlädt und Gebete erhört.

Gott möchte eigentlich alle seine Menschen um sich versammelt wissen, um
in einer befreiten und beglückenden Gemeinschaft für immer mit ihnen zusammen zu leben. Gott kennt jeden von uns und liebt jeden von uns, als seine einmalige Schöpfung, in der er jeweils einen Teil seines Wesen verwirklicht hat.

So ist der Mensch also etwas Besonderes.

Die Frage ist aber, ob dass der einzelne Mensch ebenso sieht und ob er,
umgekehrt, auch mit Gott, der sich in Jesus Christus als liebender Vater
offenbart hat, dessen Kinder wir sind, Gemeinschaft haben möchte.

Es kann hier immer nur um freiwillige, ehrliche, unverfälsche und ungezwungene, aus dem Herzen kommende Liebe gehen. Zwang entspräche nicht dem Wesen Gottes und auch nicht dem Wesen der Liebe, die immer nur frewillig sein kann.

Aber viele wollen keine Gemeinschaft mit Gott. Und Gott akzeptiert auch das.
Man hat mir schon mal geschrieben, dass man mit diesem Gott nichts zu tun
haben möchte und lieber in die Hölle käme. Auch diesen Wunsch erfüllt Gott.

Weil der natürliche Mensch nicht nach Gott fragt, steht er, bei aller Liebe
Gottes, von Natur aus, unter dem Zorn Gottes. Das scheint widersprüchlich,
ist aber biblische Realität. Weil Gott, trotz seines Zorns über die Sünde,
den Sünder liebt, will er diesen vor der ewigen Verdammnis, der der Sünder
verfallen ist, retten.

Zu unserer Rettung sandte Gott seinen Sohn, Jesus Christus, der durch
sein Leiden und Sterben, die Sünden der Menschen aller Zeiten, gesühnt
hat, so dass wir frei ausgehen und vor Gott bestehen können, wenn wir
das wollen, in dem wir umkehren und das Erlösungswerk Jesu Christi als
für uns geschehen annehmen und gelten lassen

Das sollte eigentlich immer im Zentrum christlicher Verkündung stehen.

Nur von der Liebe Gottes zu reden, ist zu wenig!

Bereits beim Propheten Daniel klingt an, dass unser Leben zwei mögliche Ausgänge hat. Wollen wir Gott bitten, dass wir den richtigen Ausgang
finden und bei diesem bleiben.

Jörgen Bauer