Wer aber eines dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt,
für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und
er ersäuft würde im Meer wo es am tiefsten ist.

Matthäus 18, Vers 6


Der spätere Massenmörder Josef Stalin verlor am Priesterseminar von
Tiflis, durch die Bibelkritik made in Germany, seinen Glauben an Gott
und später auch an die Humanität.

Davon erzählt der Stalin Biograph Stephen Kotkin, was jetzt in ideaSpektum
zu lesen war.

Es wurde aber auch schon davon berichtet, dass Stalin während des
2. Weltkrieges, jeden Morgen, in Begleitung seiner Leibwächterin, die solange draußen warten musste, die Kapelle im Kremel aufsuchte. Vielleicht fehlte ihm doch etwas?

Bis heute wird durch "aufgeklärte Theologen" das Wort Gottes, versehen mit dem Schein der "Wissenschaftlichkeit" verfälscht, verwässert und umgebogen. Die Existenz Jesu und seine Aussagen werden bestritten und die ihn betreffenden Berichte und Aussagen als "Erbauungsliteratur" abgetan, die man nicht wörtlich nehmen darf, zumal die Quellen, auf die man sich beruft, äußerst zweifelhaft sind, weil die ganzen Berichte aus allemöglichen Quellen, und dazu erst sehr viel später, zusammengemixt wurden.

Schlussfolgerung: "Es ist nicht wichtig, was du für wahr hältst, solange du
ein christliches Leben führst", worunter ein nach bürgerlichen Maßstäben
anständiges Leben verstanden wird.

Die von solchen Vorstellungen behafteten Verkünder können eigentlich nur
Irrlehrer sein, die Menschen vom Glauben fernhalten und abbringen, was,
wie an Josef Stalin zu erkennen ist, dramatische Folgen haben kann.

Die uns überlieferten Worte Jesu, mit dem um den Hals gehängten Mühlstein
scheinen uns sehr hart zu sein. Jesus hätte sicherlich keinen Menschen auf
diese Weise zu Tode gebracht. Sein strenges Urteil über die Verführer
zeigt uns aber den Ernst an, um den es hier geht.

Wir dürfen aber dankbar, dass es in der Vergangenheit und bis heute
Theologen und Verkünder gibt, die treu zum Wort Gottes stehen und dieses
frei und offen verkünden, was oftmals massive Widerstände und Angriffe
zur Folge hat. Aber solche Verkünder sind wie Lichter in der Dunkelheit,
die wir unterstützen und für die wir beten müssen.

Das treue Verkünden hat eine große Verheißung:

"Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele
zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich."
Daniel 12, Vers 3

Jörgen Bauer