Issak ist der Träger der Verheißung, nicht Ismael!

Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr: Siehe du bist schwanger geworden
und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn
der Herr hat dein Elend erhört.
Er wird ein wilder Mensch sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns
Hand wider ihn, und er wird wohnen all seinen Brüdern zum Trotz.

1. Mose 16, Verse 11 und 12


Der Vater Ismaels ist Abraham, der diesen Sohn mit der Magd Hagar gezeugt
hatte, weil er auf diese Weise “Gott nachhelfen wollte," der ihm einen Nach-
kommen verheißen hatte, welcher aber lange ausblieb. Der Nachkomme der Ver
heißung war aber Isaak - und nicht der Sohn der Magd - auf dem die Ver-
heißungen Gottes hinsichtlich des von Gott erwählten Volkes Israel ruhen.

Weil Ismael aber ein Sohn Abrahams ist, hat Gott zugesagt, auch aus Ismael
ein großes Volk zu machen. Das sind die Araber, weshalb sich die Muslime
ebenfalls auf Abraham als ihren Stammvater berufen. Auch die Christen
gelten im Glauben als Kinder Abrahams.

Daraus resultiert das Gerede von den “Abrahamitischen Religionen," zwischen
denen, hinsichtlich des Islam, tatsächlich überhaupt keine Gemeinsamkeiten
bestehen, auch wenn die Muslime behaupten, dass Abraham ebenfalls ein Muslim gewesen sei.

Höchst bedauerlich ist, dass man hierzulande so wenig von der biblischen
Geschichte zu wissen scheint, dass man den fundamentalen Unterschied zwischen der Linie Abraham, Isaak, Jakob und seinen 12 Söhnen, den Stammvätern der 12 Stämme des Volkes Israel und der Linie Abraham,
der Magd und Ismael, die völlig bedeutungslos ist, nicht kennt.

Was sich immer wieder bewahrheitet, ist der “wilde Mensch” Ismael,
was auf seine Nachkommen zutrifft, wobei man sich aber davor hüten muss, alle Araber und Muslime über einen Kamm zu scheren. Hier zeigt sich aber, welche nachhaltigen Folgen die Sünde eines einzelnen Gottesmannes haben kann, der Gott nicht vertraute.

Kürzlich wurde in unserer Tageszeitung davon berichtet, dass die Abordnung
einer Kreisgemeinde zu Besuch in der neuen Moschee in der benachbarten Kreisstadt war, was sehr "nett, interessant und aufschlussreich" war, woran
ich nicht zweifle.

Ich zweifle nicht daran , dass die überwiegende Mehrzahl der Muslime friedlich ist – was aber nichts an den Lehren des Islam ändert. Christentum und
Islam sind wie Feuer und Wasser, auch wenn das viele nicht wahrhaben
wollen und dabei sind, immer neue "Gemeinsamkeiten" zu "entdecken".

Das ist zwar nett und freundlich gedacht - und Freundlichkeit ist immer
gut - allerdings gehören umgekehrt alle Nichtmuslime zu den "Lebens-
unwürdigen" denen sich die Muslime als unendlich überlegen fühlen
dürfen. Und das kann zu einer explosiven Mischung führen.

Bei aller Menschenfreundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe usw.
heißt es trotzdem aufmerksam zu bleiben. Bei aller akzeptablen und
begrüßenswerten Rücksichtnahme gegenüber anderen Kulturen und
Religionen - kurzum bei aller notwendigen Toleranz - sollte man sich
nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weil das als "unterwürfige Schwäche" missverstanden werden könnte.

Dazu gehört der Verzicht christliche Symbole zu zeigen und auf christliche
Traditionen zu verzichten. Also keine Weihnachtsfeiern und keine Ostergrüße.
Weihnachten als christliches Fest könnte Muslime diskriminieren, weshalb Weihnachtsfeiern vermieden oder umfunktioniert werden.

Banken verteilen keine Sparschweine mehr, weil Schweine kultisch "unreine Tiere" sind und zu Weihnachten werden nur noch “Frohe Feiertage” gewünscht.
Soviel "Toleranz" - wenn es denn noch welche ist - ist wirklich nicht erforderlich.

Muslime haben ein Gefühl für Rückgrat, mutiges Bekennen und dem
Stehen zu eigenen Überzeugungen. Und das macht mehr Eindruck,
wird respektiert und überzeugt mehr als devote Unterwürfigkeit.

Wir müssen zu unserem Eigenen stehen und wahrhaftig sein, das entspricht
auch dem Wesen des christlichen Glaubens, dem Heuchelei fremd ist.

Bitten wir um die rechte Leitung durch den Geist Gottes!


Jörgen Bauer