Unvereinbarkeiten!

Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes;
es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es
muss geistlich beurteilt werden. Der geistliche Mensch aber
beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.

1. Korinther 2, Verse 14 und 15


In ideaSpektrum war es einmal zu lesen:

"Judentum, Christentum und Islam gehören zusammen"
Dazu die muslimische Politikerin Aydan Özoguz (SPD), die
sich für die Integration stark macht:
Alle drei haben die gleichen Wurzeln. Es wird dann gefordert,
dass die "Fundamentalisten" der jeweiligen Religionen durch
Gespräche eingegrenzt werden müssten.

Der "Genossin" riet ich in einer Mail, sich unbedingt mit den
jeweils unaufgebbaren fundamentalen Grundlagen der einzelnen
Religionen vertraut zu machen.

Unaufgebbar deshalb, weil die jeweilige Religion sofort zusammen-
bräche, wenn man ihr ihre jeweiligen Fundamente entziehen würde.
Das Evangelium verliert ja gerade deshalb an Kraft, weil ständig an
den Wurzeln gesägt wird. Der Satan ist hinsichtlich seiner Irrlehren,
hier "klüger".

Natürliche Menschen sehen in Religionen so etwas wie eine beliebig
austauschbare "private Meinung", oder ein "Hobby", wie es mir mal
einer sagte. Sie verkennen, dass sich die Religionen, das Christen-
tum eingeschlossen, auf "göttliche Offenbarungen" oder "Erleuch-
tungen" berufen, die dem menschlichen Zugriff entzogen und da-
mit unveränderlich sind.

Von daher ist der von einem ungöttlichen Geist eingegebene Koran
mit der durch den Geist Gottes inspirierten Heiligen Schrift, der Bibel, unvereinbar.

Wenn wir im Glauben stehen haben wir den Geist Gottes, der uns
die Unterschiede klar erkennen lässt. Unsere Erkenntnisse, die wir
hier dem natürlichen Menschen voraus haben, machen uns aber
dankbar und demütig, weil wir wissen, dass all unsere Erkenntnisse
nie vollkommen sein können, sondern immer nur Stückwerk bleiben.

Unsere Mitmenschen werden wir deshalb auch nicht besserwisserisch
oder überheblich "belehren". Aber wir müssen immer wieder in sach-
licher Weise auf Unvereinbarkeiten hinweisen.

Im Fernsehen war kürzlich eine Muslima zu sehen, die den Zorn der
Islamisten auf sich gezogen hat, weil sie in einem Buch Mohammed
als Terroristen und den Islam als nicht friedfertig, sondern als gewalt-
tätig bezeichnet hatte. Das hat die Muslima richtig erkannt.

So wie Martin Luther möchte sie eine Reformation des Islam bewirken.
Aber hier besteht ein unüberbrückbarer Unterschied, der ncht in den
unterschiedlichen Lehren besteht, sondern im Prinzip begründet ist.

Martin Luther hat alle unbiblischen Lehren "wegrefomiert" und sich
allein auf die Schrift, die Bibel besonnen. Wenn man sich im Islam
"nur noch auf den Koran besinnt", ändert das nichts an den zu
beanstandenden koranischer Aussagen, die sich nicht wegreformieren
lassen. Kurzum der Islam ist nicht reformierbar.

Wir wollen Gott bitten, dass ER seinen Geist im Land wehen lässt
und Menschen davon angesprochen werden und zur Erkenntnis
der Wahrheit kommen. Und wir wollen durch klare Aussagen unseren
Teil dazu beitragen.


Jörgen Bauer