Es gilt ein klares Bekenntnis!

Kinder sind Gebieter meines Volks, und Frauen beherrschen es.
Mein Volk, deine Führer verführen dich und verwirren den Weg,
den du gehen sollst!

Jesaja 3, Vers 12



Ich will jetzt nicht nach Gemeinsamkeiten zwischen den damaligen und unseren gegenwärtigen Verhältnissen suchen, auch wenn sich hier sicher manches finden ließe, weil die biblischen Aussagen zeitlos gültig sind. Aber das könnte zu Missverständnissen führen, womit niemand gedient wäre.

Es geht mir also nicht um Kinder, Frauen und ungeeignete Führer*innen,
wie es jetzt konkret heißen muss, auch wenn ich das Gegendere nicht ernst nehme, sondern um das Grundsätzliche und zeitlos Gültige, das hier angesprochen wird.

Auch zu den Zeiten Jesajas waren die Verhältnisse nicht so, wie sie dem
Willen Gottes entsprachen. In solchen Zeiten sandte Gott immer wieder
einzelne Propheten, die das Volk zur Umkehr rufen sollten, und das meistens
ohne großen Erfolg, was dann zum Gericht Gottes führte, das ER zuvor für den Fall angekündigt hatte, dass es trotz ständiger Warnungen, zu keiner Umkehr kommt.

Wenn heute wieder ein Prophet, wie Jesaja, käme, wäre das nicht anders.
Auch bei uns gibt es sehr viel, was Gott nicht gefallen kann. Die von Gott
gesandten Propheten wurden damals verfolgt und zum Teil auch getötet,
und das wäre heute ganz genauso.

Ein Grund, warum sich Pfarrer, Prediger und Verkünder zurückhalten, dem
Zeitgeist anpassen, um mit aller Vorsicht und Zurückhaltung das zu sagen, was der indirekt vorgeschriebenen, korrekten Meinung nicht widerspricht,
und von dem sie glauben, dass es die Leute so hören wollen.

Wir alle kennen die aktuellen Folgen, zu denen es kommen kann, wenn ein
Pfarrer den Mut aufbringt, schriftgemäß zu verkunden. Dazu muss er sich
überhaupt nicht weit aus dem Fenster lehnen. Um ausgegrenzt zu werden, reicht es schon aus, für simple Wahrheiten einzutreten, die nicht den gegenwärtigen vorgegebenen Sichtweisen entsprechen.

Gottesfürchtige Menschen und damit jetzt die Christen, leben nach wie vor gefährlich und werden, wie früher die Propheten, ausgegrenzt, verleumdet und isoliert. In unserer Zeit gibt es hierfür den Begriff des "Cancel Culture".

Führer*innen (wie es jetzt korrekt heißt), die verdunkeln und verwirren, sind damals wie heute am Wirken und eine Wurzel allen Übels. Weshalb es
auch Verführer*innen heißen müsste, sofern der Begriff "Führer", denkt man
an den Einen, noch erlaubt ist, denn es gab auch mit dem "Führerschein" schon Probleme.

Das Führungspersonal vermeidet es, Pflichten klar zu formulieren, sondern
versucht es stattdessen mit Nötigun. Dabei gefällt man sich in Amts-Eiden und laufenden Erklärungen, für dies und das, "die Verantwortung zu übernehmen", dem dann keine Taten folgen. Auch das ist nicht neu!

Auch sonst lässt man vieles schleifen und delegiert die Verantwortung an Dritte, die im eigenen Ermessen, z.B. "Unkorrektes", löschen müssen und erheblich zur Kasse gebeten werden können, wenn sie zu "großzügig" sind.
Auch das ist nicht neu, sondern in gewisser Weise typisch für eine
Gesellschaft, der der Gottesbezug und die Verantwortung gegenüber
Gott, verloren gegangen ist

Auf einen neuen Propheten werden wir vergeblich warten, denn wir Christen
sind zu einem klaren Bekenntnis gerufen und müssen widergöttlichen
Umtrieben entschieden widersprechen.

Unser Herr Jesus Christus weiß um die Feindschaft der Welt und was wir uns
hier einhandeln können.

Wir wolllen unseren Herrn um seine Kraft, um Mut, seinen Beistand und seine Führung bitten.

Jörgen Bauer