Es gibt immer auch eine Grenze!

Denn sie (die Obrigkeit) ist Gottes Dienerin dir zugut. Tust du aber Böses, so
fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes
Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.

Römer 13, Vers 4


Dazu fällt mir derzeit immer mein Bundeswehr-Gelöbnis ein:
„Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“

Was den Waffengebrauch mit einschließt.

Zur Waffe zu greifen beabsichtige ich natürlich nicht. Aber ich habe vollstes Verständnis für diejenigen, die gegen die Coronamaßnahmen protestieren und demonstrieren, was auch spürbar und damit heftig sein darf und soll.

Auch wenn man dafür in den Regierungsmedien einhellig und pauschal verleumdet, diffamiert und nicht unbedingt wahrheitsgemäß berichtet wird,
und wie es den Anschein hat, mit zweierlei Maß gemessen wird, zeigt
sich aber, dass die nicht linientreuen Proteste ankommen und damit nicht vergeblich sind.

Für mich ist es beruhigend, dass unsere Mitbürger nicht nur aus angepassten
Untertanen bestehen, sondern sich auch zu wehren wissen, zumal der
angepasste Untertanengeist, gerade in der Vergangenheit, schon viel Schaden
verursacht hat

Allerdings muss man sich bei Protestaktionen unbedingt zivilisiert verhalten,
die Regeln beachten, nicht unnötig provozieren und nicht gewalttätig werden, weil man sich andernfalls über Verbote nicht wundern muss. Denn Entgleisungen aller Art werden von interessieren Kreisen dankbar zur Kenntnis genommen.

Und nicht zu vergessen:

Es kann auch Ungehorsam geboten sein, und in der Bibel gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass es der Ungehorsam war, der das Volk Gottes und später die Gemeinde Jesu Christi voranbrachte.

Das gilt auch für das gesellschaftliche Leben allgemein: denn ohne Widersetzlichkeit hätte es keinerlei Fortschritte, keine Zivilisation und keine
Demokratie gegeben, so wie wir sie kennen, in der es sich, bis jetzt noch, leben lässt.

Hier muss dann jeder, auch in der Verantwortung vor Gott und seinen
Mitbürgern, entscheiden und handeln.

Jörgen Bauer