Unser Glaube ist der Sieg der Welt überwunden hat!

Wer glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist.
Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?

1. Johannes 5, Verse 1 bis 5



Gestern ging es um die Unterscheidung der Geister und dass
sich an Jesus Christus die Lüge von der Wahrheit scheidet.
Hier sind die Christen herausgefordert ihrer Salz- und Lichtfunktion nachzukommen, in dem sie ihr Fähnlein nicht
nach dem Wind hängen, sondern gegen den Strom schwimmen.

Die Kraft zum Kampf fließt aus der persönlichen Beziehung,
die wir zu Jesus Christus haben. Es geht auch dabei um
das Wiedergeborensein. Um das Gewordensein zu einer
neuen Kreatur, bei der das Alte vergangen ist.

Es reicht also nicht, sich nur ganz allgemein zum christlichen Glauben als einer moralischen, vielseitig anwendbaren Lehre
zu bekennen, mit der sich, entsprechend hingebogen, alles rechtfertigen und begründen lässt, sondern um eine Verinnerlichung des Glaubens bei der man sich an Gottes
Geboten orientiert.

Und Gottes Gebote werden nicht immer als bequem
empfunden, auch wenn sie Schutzzäune für unser Leben sind. Weil die Gebote unbequem sein können, wird dann immer
wieder versucht, das Liebesgebot gegen die anderen Gebote auszuspielen. Wer das tut, verkennt, dass das Liebesgebot
alle Gebote, einschließlich der Unbequemen, beinhaltet!

Deshalb auch im heutigen Text die Forderung, sich an Gottes Geboten, seinen Schöpfungs- und Lebensordnungen zu
orientiern und an Christus, als seinem Herrn und Erlöser festzuhalten und dabei gleichzeitig aus der Vergebung zu
leben, weil wir nicht vollkommen sind, sondern selbst immer wieder gegen Gottes Gebote verstoßen.

Nur wenn wir in dieser Weise treu bleiben, wird unser Glaube
zum Sieg, der die Welt überwindet. Das zeigt sich darin, dass
alle Geister und Ideologien ihre Zeit haben und sich früher
oder später als nichtig oder falsch erweisen, und im
letzteren Fall alle diejenigen mitreißen, die darauf gebaut
haben.

Was über unseren Tod und das Ende der Welt hinaus bestehen bleibt ist Christus und sein Wort. Wenn wir uns daran halten, haben wir Bestand.


Jörgen Bauer