An deiner Größe zerschellen die Worte

An deiner Größe zerschellen die Worte

Mit neuen Bildern,
mit alten Bildern
kreis ich dich ein.
Doch du bist anders:
immer entkommst du.

Mit lauter Stimme
und leise flüsternd
geb ich dir Namen - Vater, Gott.
Doch namenlos
umschließt du alles.

An deiner Größe
zerschellen die Worte!
Und doch: jede Scherbe
meiner hilflosen Rede
ist geborgen
in dir.


(Georg Bydlinski)