Der erste Märtyrer der Christenheit

Saulus aber hatte Gefallen an seinem Tode.

Apostelgeschichte 8, Vers 1



Nicht allen ist bekannt, dass der 2. Weihnachtsfeiertag der Stephanustag ist, an dem des ersten Märtyrers der Christenheit gedacht wird.

Aufgrund einer intriganten Verleumdungskampagne musste sich Stephanus vor dem Hohen Rat verantworten, vor dem er ein klares Bekenntnis zu Jesus
Christus abgab.

Wie schon zuvor, konnte Stephanus auch hier nicht widerlegt werden. Der blinde Hass der Gegner führte aber dazu, dass Stephanus widerrechtlich gesteinigt wurde, was Saulus mit Wohlgefallen sah.

Dieser Bericht ist deshalb aktuell, weil wir heute ähnliches erleben. Und das nicht nur in der islamischen Welt und in Nordkorea, sondern auch hierzulande, wo Christen, die sich am Wort Gottes orientieren und widergöttlichen Ideologen widersprechen, mit Rechtsradikalen, Menschenfeinden und dergleichen in einen Topf geworfen werden.

Zwar wird man bei uns nicht gesteinigt, und wenn, dann allenfalls im
übertragenen Sinn, wobei die Wirkung allerdings ganz ähnlich sein kann.

Aber noch etwas anderes und viel Entscheidenderes lehrt die Apostelgeschichte:

Die Verfolgung der Christen, die nach der Steinigung des Stephanus einsetzte,
trug in einzigartiger Weise zur Verbreitung des Evangeliums bei, und am Ende wurde sogar aus dem Saulus ein Paulus. Damit war die Wirkung eine völlig andere, als sie von den Gegnern der Christen beabsichtigt war.

So wirkt Gott bis heute. Menschen gedenken es schlecht zu machen, aber Gott gedenkt es gut zu machen, und allein das zählt.

Deshalb sollten wir uns von dem Geschnaube und Geplänkel der Irrlehrer, wie zum Beispiel der Gender-Ideologen oder den chrislamischen Vermischungsverkündern nicht beeindrucken lassen, sondern treu zum
uverfälschten Wort Gottes stehen und dieses bezeugen.

Denn eines ist absolut sicher: Die Ideologien vergehen viel schneller als man
es für möglich hält. Aber das Wort Gottes besteht unverändert fort und
setzt sich, ganz wie von selbst, immer wieder als richtig durch.

Die "Menschenfreunde" hingegen werden sich in Sachen Diskriminierung entscheiden müssen: Wollen sie es mit den Gendergebürsteten oder den muslimischen Mitbürgern halten, welche die ständige Genderpropaganda als "diskriminierende Belästigung" empfinden könnten? Das sind die Folgen, wenn man keine klare Linie hat, sondern es ständig allen recht machen will und
meint Entscheidungen damit umgehen zu können.

Ich schließe mit einem Vers von Paul Gerhardt aus seinem Lied "Wie soll ich dich empfangen:

Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück?
Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augenblick.
Er kommt, er kommt, ein König, dem wahrlich alle Feind
AUF ERDEN VIEL ZU WENIG ZUM WIDERSTANDE SEIND.


Jörgen Bauer