Eine halbe Wahrheit ist immer eine Lüge!

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
2. Mose 20, Vers 16

Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten;
2. Mose 23, Vers 1


Der folgende Ablauf ist bestens bekannt und "bewährt":

Eine Zeitung verbreitet eine Halbwahrheit, die von den anderen Medien begierig aufgegriffen und weiter aufgebauscht wird, dem schließen sich im Internet massenweise „empörte Kommentare“ an, den Rest besorgen diverse „Fernseh-Quasselrunden“.

Ich habe eine ganze Sammlung solcher Halbwahrheiten, wo gelogen wurde,
dass sich die Balken biegen, worauf ich hier aber nicht näher eingehen will.

Hier eine Aussage aus dem Jahre 1880, allerdings die USA betreffend.

Ein John Swinton anwortete im Jahre 1880 auf einen Trinkspruch unter anderem wie folgt:

"Es gibt hier und heute in Amerika nichts, was man als unabhängige Presse bezeichnen könnte. Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie nicht gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für Ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Das Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen… Sie wissen es, ich weiß es, wozu der törichte Trinkspruch auf die freie Presse… Unsere Talente, unsere Fähigkeiten sind alle das Eigentum anderer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.”

Ist das bei uns heute auch noch so?

Auch das will ich nicht kommentieren. Ich weiß nur aus den Aussagen von
Midienmachenden, dass sie sich dazu berufen fühlen, die Medienkonsumenten
"zu erziehen", in dem sie "aufklären" und dabei bestimmte Sichtweisen
vermitteln, die im Interesse der Meinungsmacher, mit ihren Verbindungen
zur Poliitk, sind.

Und ich las jetzt ein ausführliches Interview, in dem eine beliebte Moderatorin darüber berichtet, wie Sendungen vorbereitet werden, damit genau das
Gewünschte bzw. "politisch Korrekte" gesagt wird, wobei bei Abweichungen sofort korrigierend eingegriffen werden muss. Sie hat ihre Tätigkeit bei dem Sender deshalb aufgegeben, weil das nicht ihren Vorstellungen von Jounalismus entsprach und stattdessen ein Buch geschrieben, in dem sie ihre Erfahrungen schildert.

Man wird deshalb in allen Publikationen und Sendungen immer dieselben Dinge
lesen und hören. Wer genau hinsieht, stellt fest, dass bestimmte Themen
überhaupt nie wirklich kritisch analysiert werden. Kein Wort über die langfristigen Folgen des Abtreibungsunwesens, der Unmöglichkeit statistische
Durchschnittswerte (Klima) zu schützen, Energiedichte und Wirkungsgrad,
was die Energiewende fraglich macht, Beeinflussung des Lebens in Gewässern
(genetische Veränderungen) durch Hormon- und Arzneimittelrückstände und vieles andere.

Dafür Diffamierungen und Verleumdungen gegenüber Kritikern.

Aber einen Nutzen haben die Medien doch: Man kann davon ausgehen, dass
die Dinge, die runtergebügelt werden, deshalb tatsächlich besonders gut sein müssen, was ich schon mehrfach erfahren habe.

Aber wir müssen ja nicht alles glauben, was uns berichtet wird. Wir können
uns nach wie vor ein eigenes Urteil und eine eigene Meinung bilden. Und das
sollten wir auch tun! Noch gibt es kein "betreutes Denken".

Und etwas gilt im besonderen Maße:

Bibelleser wissen mehr!


Jörgen Bauer