Lasst euch nicht verführen!

Lasst euch nicht verführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.

1. Korinther 15, Vers 33



Dass schlechter Umgang abfärbt ist altbekannt! Im konkreten Fall der Korinther ging es darum, dass die Auferstehung Christi - schon damals! - in Zweifel gezogen wurde und dass Glaubenszweifel abfärben und anstecken konnten.

Und damit sind wir bei dem bis heute zeitlos Gültigen.

Wenn es um die Auferstehung und den Glauben allgemein geht, werden wir
immer wieder mit "Fakten" konfrontiert, mit denen der Glaube infrage gestellt werden soll.

Und hier sollen wir uns auf auf keine Diskussionen einlassen, weil man dabei schleichend mit falschen Sichtweisen infiltriert wird und diese möglicherweise
verinnerlicht.

Wir alle kennen die Argumente, die in etwas so lauten: "Man kann sich das
doch wenigstens mal anhören und darüber reden, was ist denn schon dabei?!"
Eine weitere Steigerung ist, dass beispielsweise gesagt wird, "wenn dein Glaube so fest ist, dann darf dir eine andere Meinung doch nichts ausmachen,
oder ist dein Glaube so schwach?"

Als nächstes kommt, dass man als "intolerant", "stur", "unbelehrbar", "intolerant", "stur", "vernagelt" usw. hingestellt wird, und weil das niemand gerne sein möchte, ist man dann doch bereit, sich auf eine Diskussion einzulassen, bei der man möglicherweise unmerklich in ein verkehrtes Denken geführt wird.

Genau das ist die Taktik der alten Schlange, mit der diese bereits im Paradies die Eva verführte. Das Verführerische dieser Art von Taktik besteht darin,
dass sich alles sehr logisch, überzeugend und schlüssig anhört und deshalb den sich "intelligent", "gebildet" und "weltoffen" dünkenden Menschen besonders anspricht.

Man denkt dann automatisch über das Gehörte nach, kann damit in ein
falsches Fahrwasser kommen und hat danach damit zutun wieder zu einer klaren Sicht zu kommen.

Schlechter Umgang verdirbt! Fürwahr!

Deshalb tun wir gut daran, die reine und unverfälschte Lehre mehr und mehr
zu verinnerlichen, um, wenn es notwendig ist, unbeirrt das Evangelium
zu bezeugen, ohne sich dabei auf die Argumente des Unglaubens einzulassen.

Wir wollen Gott deshalb bitten, dass ER uns ein festes Herz gibt.


Jörgen Bauer