Dürfen wir furchtsam sein?

Und er sprach zu ihnen:
Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?

Markus 4, Vers 40


Jesus mitsamt seinen Jüngern im Boot auf dem See-Genezareth.
Ein starker Sturm kommt auf, die Jünger bekommen Angst, obwohl
Jesus mit bei ihnen im Boot ist, allerdings hinten im Boot schläft.

Soweit die Ausgangslage.

Diese Fragen die Jesus seinen Jüngern stellt, müssen auch wir uns immer
wieder stellen lassen! Aber stimmt es, dass gläubige Menschen, insbesondere
Jünger Jesu, keine Furcht haben dürfen?

Natürlich haben auch gläubige Menschen, Jünger Jesu eingeschlossen, jede
Menge Befürchtungen. Jesus sagt an anderer Stelle: "In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden (Johannes 16, 33).

Es ist aber so, dass Furcht und Ängste uns ganz erhebliche behindern,
lähmen und irreleiten können. Und die Welt ist voller Angst und weckt jede Menge Ängste. Und da ist es erwiesenermaßen so, dass eine gottlose Gesellschaft, die keinen Halt im Glauben hat, für Ängste und Befürchtungen noch mal besonders anfällig ist, weil sie keine Kraft aus dem Glauben und
dem Vertrauen auf Gott schöpfen kann.

Das ist auch bei uns gut zu beobachten.

So glaubt man die Natur, in Gestalt des Klimas, das es nur rein statistisch,
in Form abstrakter Werte gibt, die so in der Natur nirgendwo verwirklicht
sind, steuern zu können. Was es tatsächlich gibt, ist das Wetter, und das beherrschen wir in gar keinem Fall und damit auch nicht die sich daraus ergebenden Mittelwerte, die man als “Klima” bezeichnet.

Und da werden gewaltige Ängste und Weltuntergangsszenarien geschürt,
wobei die beabsichtigte “Verhinderung der Klimakatastrophe” entweder Aberglauben in Reinform oder Leichtgläubigkeit - "weil es alle sagen" - aufgrund mangelndem Faktenwissen ist.

Jesus hat damals Sturm und Wellen geboten und es entstand eine große
Stille. Sollte Jesus das heute nicht mehr können?

Deshalb wollen wir unser Vertrauen auf Gott nicht wegwerfen, sondern
hoffen und beten, dass die Vernunft irgendwann wieder die Oberhand gewinnt.

Jörgen Bauer