Christen sind wichtig für die Welt!

Ihr seid das Salz der Erde. Wo nun das Salz dumm wird, womit soll man's salzen? Es ist hinfort zu nichts nütze, denn das man es hinausschütte und lasse es die Leute zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Matthäus 5, Verse 13 und 14 (Luther 1912)




Ohne Salz schmeckt alles fad. Aber das wäre vielleicht noch zu ertragen, wenn Salz nicht ausgesprochen lebensnotwendig wäre. Zum Erhalt des elektrolytischen Gleichgewichts im Körper, ist Salz unverzichtbar. Der Genuss von destilliertem Wasser oder Regenwasser würde deshalb innerhalb kurzer Zeit zum Tode führen, weil dadurch alles Salz aus dem Körper herausgespült würde.

Das Meerwasser enthält etwa 3,5% Salz. Das entspricht "nur" 3 Esslöffel Salz in einem Liter Wasser, womit das Meerwasser ziemlich "versalzen" ist, und es ist anzunehmen, dass das Salz auch im Meer eine bestimmte, unverzichtbare Funktion hat. Zumindest konserviert Salz und wirkt der Fäulnis entgegen.
Wenig Salz bewirkt demnach schon sehr viel!

Dass das Licht ebenso lebensnotwendig und damit unverzichtbar ist, bedarf keiner besonderen Erklärung.

Mit diesen beiden lebenswichtigen Elementen vergleicht Jesus die Christen, und das will, nachdem wir wissen, welche Bedeutung Salz und Licht haben, etwas heißen. Daraus ist nämlich zu schließen, dass die Christen unverzichtbar für das Überleben von Welt und Menschheit sind.

Das hört sich etwas hochtrabend an. Nehmen sich die Christen damit zu wichtig?

Das ganz gewiss nicht, denkt man an die Feindschaft der Welt, und an die Widersacher und Verfolger, welche die Christen offenbar sehr wichtig nehmen.

Die nordkoreanischen Diktatoren haben vor den Christen und der Bibel die allergrößte Angst, weshalb sie die Christen brutal verfolgen. Den Zusammenbruch des Kommunismus in Europa schreiben sie christlicher Einwirkung zu, womit sie so falsch nicht liegen.

Entscheidend ist aber, dass Jesus selbst den Seinen die Salz- und Lichtfunktion zugesprochen hat.

Und wenn man es recht besieht, ist die Aussage Jesu sehr einleuchtend. Einfach deshalb, weil es ohne Gott, ohne den Glauben, ohne den Retter Jesus Christus in die Dunkelheit und in den Abgrund geht. Die Bibel spricht von nichts anderem und davon, dass wir gerade davor bewahrt werden sollen.

Das sieht selbst der intelligente Linken-Politiker Gysi so, dem es ohne Christen unwohl wäre.

Deshalb ist es so unverzichtbar wichtig, die Botschaft des Evangeliums zu verbreiten und Menschen für Jesus Christus zu gewinnen. Schon deshalb, weil es sich schon in dieser Welt sehr positiv auswirkt, wenn Menschen Jesus nachfolgen und sich in ihrem Tun und Lassen von IHM und seinem Wort leiten lassen.

Die Christen haben damit eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und stehen damit in der Verantwortung vor Gott und den Menschen.

Dass die Salz- und Lichtfunktion ernst zu nehmen ist, zeigt sich an den Worten Jesu, der davon spricht, dass das Salz, das seine Salzkraft verliert, zu nichts anderem mehr nütze ist, als unter die Leute geworfen und zertreten zu werden.

Auch das ist erkennbar: Eine Kirche, eine Christenheit, die sich der Welt anpasst und nichts mehr zu sagen hat, macht sich überflüssig, schafft sich selbst ab und wird nicht mehr ernst genommen. Allenfalls bietet sie noch Stoff für kabarettistische Einlagen.

Es liegt mit an uns, was aus dem Christentum im Lande wird. Daran wollen wir auch in dieser Woche denken, wenn die Sprache auf den Glauben und das Christentum kommt.


Jörgen Bauer