Kriege und Kriegsgeschrei!

Ihr werde hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt
nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.
Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königsreich
gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier
und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen.

Matthäus 24, Verse 6 bis 8


Das hinter uns liegende 20. Jahrhundert galt als besonders blutig und
notvoll, und Prognosen, oder besser Wunschvorstellungen zufolge, sollte
das neue Jahrhundert besser werden.

Aber warum eigentlich? Verändert sich der Mensch nur weil ein neues
Jahrhundert bzw. Jahrtausend begonnen hat? Ich denke nicht, und so
geht es, genau so, wie bisher, weiter!

Wir erfahren ständig von "Staatsmännern", die sich selbst als wichtig und
unentbehrlich ansehen und deshalb für besonders "gut" halten. Darum glauben sie, ihre jeweiligen Wunschvorstellungen mit Gewalt durchsetzen
zu müssen, weil sie meinen damit ihre Anhänger - und natürlich in erster
Linie sich selbst - zu beglücken.

Nach aller Erfahrung kann das immer nur in schrecklichen Katastrophen
enden, nach denen dann neuerlich Besserung gelobt wird, wonach es schon kurz danach, so wie gehabt, weiter geht.

Aber das alles muss so kommen! Dahinter steckt ein göttliches Muss. Was
uns unverständlich bleibt, ist Gott doch ein Gott der Liebe und des Friedens,
der daran kein Gefallen haben dürfte.

Gott hat daran auch kein Gefallen. Aber in seiner Gerechtigkeit gibt er auch
der Sünde und dem Bösen, vor deren endgültiger Vernichtung, die Gelegenheit
zum Ausreifen. Der Satan wird deshalb nicht sagen können, dass er gewonnen
hätte, wenn man ihn hätte gewähren lassen.

Wir leben hierzulande noch in ruhigen Verhältnissen, was wir auch unserer
"Klugheit" - man könnte dazu auch "Leichtgläubigkeit" sagen - verbunden mit der Neigung zum Verharmlosen, verdanken. "Aber der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist", wie ein Sprichwort sagt.

Wir werden auf andere Weise unterminiert, denkt man an die "Eine Welt
Ideologie" oder einen expansiven, gewaltaffinen Islam. Das enthält Zündstoff für Volksaufstände. Der Genderwahn und die Klimahysterie, mit ihren jeweils abstrusen Auswüchsen, sind bislang noch überschaubar.

Wir wollen darauf hoffen, dass sich die Vernunft am Ende durchsetzt und
Gott bitten, dass er die Verantwortlichen dazu mit einem besonders hohen
Maß und Weisheit und Verstand ausstattet.

Jörgen Bauer