Den Juden zuerst!

Aber er (Jesus) antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen
Schafen des Hauses Israel.

Matthäus 15, Vers 24



Die ganze Heilige Schrift, und hier insbesondere das Neue Testament,
bezeugen ganz klar und eindeutig, dass Jesus zum Volk Israel gekommen ist,
nachdem Gott zuvor Israel viele Propheten gesandt hatte. Nach biblischer
Aussage ist Jesus der (kommende) König auf dem Thron Davids.

Jesus bezeichnet sich selbst als den einzigen Weg zurück zu Gott. Erst nach
Seiner Auferstehung erteilt Jesus den Missionsbefehl an Seine Jünger, wonach diese alle Völker zu Seinen Jüngern machen sollen.

Im ganzen Neuen Testament geht es nur darum, dass Jesus der Retter ist, was sowohl für die Christen aus den Juden, als auch für die Christen aus den Heiden gilt, und Paulus ist zutiefst darüber betrübt, das es ausgerechnet dem von Gott erwählten Volk Israel - hier speziell den Juden - an dieser Erkenntnis
fehlt.

Deshalb ist die merkwürdige Logik der EKD mehr als nur befremdlich:

"Das Bekenntnis des christlichen Glaubens, dass Jesus für alle gestorben ist, darf nicht die Folgerung haben, Jüdinnen und Juden fehle etwas zum Heil, wenn sie dieses Bekenntnis nicht teilten." Ein christlicher "Vormundschaftsanspruch" müsse überwunden werden."

Selbstverständlich wäre es Pflicht der Kirchen den christlichen Missionsauftrag auch gegenüber den Juden zu erfüllen, und selbstverständlich fehlt den Juden das ganz Entscheidende zum Heil, wenn sie Christus ablehnen, und selbstverständlich gibt es diesen Absolutheitsanspruch Jesu Christi.

Eine Kirche, die das leugnet, hört auf christliche Kirche zu sein.

Den Judenchristen wird vorgeworfen, Juden missionieren zu wollen und damit
den jüdisch-christlichen Dialog durch ihre "Ignoranz und Überheblichkeit" zu
gefährden, und das sei mit dem Selbstverständnis zum Beispiel eines Kirchentages nicht vereinbar, weshalb messianische Christen auf Kirchentagen
unerwünscht sind-

Nach dieser Logik ist es demnach besser, Juden nicht den Weg ins ewige
Leben aufzuzeigen, damit sie um so sicherer das Ewigkeitsziel verfehlen. Es geht um Ewiges Leben oder Ewigen Tod und nicht um die intellektuellen
Diskussionen eines jüdisch-christlichen Dialolgs!

Wegen der Judenverfolgung unter der national-sozialistischen Herrschaft
wird die Juden-Mission durch Deutsche als problematisch angesehen Da ist sicher etwas dran. Durch falsche Zurückhaltung würde man sich aber neuerlich an den Juden versündigen.

Und das sollte nicht sein!


Jörgen Bauer