Die Wahrheit macht frei!

Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der
Wahrheit kommen.

1. Timotheus 2, Vers 4


Jesus sagt dazu:

"Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen." (Johannes 8, 31.32)

Aber was ist die Wahrheit und warum macht sie frei und im Umkehrschluss die
Lüge unfrei?

Die Wahrheit, die uns trägt und die sich immer wieder als richtig bestätigt, ist das biblische Welt- und Menschenbild und die Lebensordnungen, die sich daraus ergeben.

Und dass die Wahrheit frei macht lässt sich schon an ganz einfachen Dingen
deutlich machen: Wenn ich auf eine Frage, gleich welcher Art, die richtige Antwort bekomme, bringt mich das weiter. Umgekehrt laufe ich auf, wenn ich
eine falsche Auskunft bekomme und dieser folge.

Insoweit ist die Bibel, als das Wort Gottes, eine Gebrauchsanleitung für unser
Leben, mit der wir nicht fehl gehen können. Hierzu ist allerdings anzumerken,
dass wir die Bibel betend lesen und dabei um die Leitung des Heiligen Geistes
bitten müssen, denn es gibt auch einen falschen Gebrauch der Bibel, nämlich dann, wenn diese gesetzlich verstanden oder als Orakelbuch verwendet wird.

Deshalb ist es auch wichtig, stille vor Gott zu werden und die Worte der Schrift auf sich wirken zu lassen.

Die Welt ist voll von Irrlehren und Falschmeldungen. Und deshalb werden wir im Wort Gottes immer zur Wachsamkeit und Nüchternheit aufgefordert.

Die Bibel berichtet davon, dass auch uneingestandene Schuld unfrei
macht. "Ein ruhiges Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen", besagt eine
Spruchweisheit.

Wenn wir etwas falsch gemacht haben und uns das gegenüber selbst
nicht eingestehen, sondern verharmlosen, nach dem Motto "ich vergebe
mir selbst", laden wir eine Last auf uns, und wenn sich solche Lasten
häufen, macht uns das krank (Psalm 32, 3).

Deshalb ist es sehr sinnvoll sich immer wieder selbst zu prüfen, ob es
etwas gibt, was bereinigt werden müsste, wobei eine Bereinigung als
Befreiung erlebt wird.

Deshalb ist es gut, Gott gegenüber unsere Verfehlungen zu bekennen
und um Vergebung zu bitten, denn wenn wir das tun, erweist sich Gott
als treu und gerecht, der uns unsere Sünden vergibt, denn das Blut
Jesu Christi reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (1.Johannes 1, 9 ff.)

Dabei muss es nicht unbedingt um schwere Vergehen gehen. Aber es
gibt so viele kleine Dinge, die wir immer wieder bereinigen sollten.

Jörgen Bauer