Gottes unwandelbare Beständigkeit!

Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde.

2. Mose 3, 14

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben
herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung
ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis.

Jakobus 1, 17

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste
wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht
in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er
Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lüg-
ner und der Vater der Lüge.

Johannes 8, 44



Ein Kirchenpräsident meint dazu:

"Auch bei Gott lässt die Bibel Veränderung und Entwicklung erkennen.
Wir dürfen Gott nicht verstehen nach dem, dass er der Unwandelbare
ist. Der Teufel hat theologisch gesehen gar keine Funktion. Es existiert
keine „Person“, die man so nennen könnte."

Die Bibel bezeugt Gott immer wieder als den Ewigen, der vor aller Zeit
war und der noch sein wird, wenn es den Kosmos nicht mehr gibt. Als
der Ewige ist Gott ohne Anfang und ohne Ende. Er ist der "Ich bin da".
Der Allwissende und Allmächtige und Allgegenwärtige, der als Schöpfer
von Raum und Zeit über diesen physikalischen Größen steht, weshalb
er keiner Veränderung oder gar "Entwicklung" bedarf, wie es Merkmal
des an die Zeit gebundenen Geschöpflichen ist.

Fast scheint es so, dass, so wie damals die Juden - mit "Juden" sind in
diesem Fall die damaligen Amtsträger gemeint - auch die Schriftgelehr-
ten unserer Zeit, anfällig für die Einflüsterungen des Vaters der Lüge
sind.

Und natürlich gibt es diesen Widersacher Gottes, der als Drahtzieher hin-
ter allem Bösen steckt und der sehr wohl eine, wenn auch bösartige und
destruktive Funktion ausübt. Das Weltbild der Bibel weiß davon, dass es,
neben der sichtbaren, auch eine ebenso reale unsichtbare Wirklichkeit gibt,
mit der wir rechnen müssen.

Jesus legt aber keinen Wert auf theologische Bildung oder theologische
"Fachansichten", sondern sagt an anderer Stelle, dass wir wie die Kinder
werden müssen, wenn wir das Himmelreich erlangen wollen.

Das bedeutet nicht "kindisch" zu werden, sondern Jesus und dem Vater so
zu vertrauen, wie es ein Kind gegenüber seinen Eltern tut.

Daran sollten wir uns halten, dem Wort Gottes vertrauen und IHM glauben
und uns nicht von begrenzter menschlicher Theologenweisheit blenden lassen.

Die Irrlehrer wird Gott richten.


Jörgen Bauer