Abergläubische Praktiken trennen uns von Gott!

Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird,
so sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker zu tun, dass nicht jemand
unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer
gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei
treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei
vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein
Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker
vor dir.

5. Mose 18, Verse 9 bis 12


Auch wenn in unserer "rationalen aufgeklärten" Welt, die hier aufgeführten
Praktiken, als "Unsinn" abgetan werden, ist es trotzdem so, dass viele un-
serer "aufgeklärten" Zeitgenossen einen ausgeprägten Hang zu okkulten
Praktiken haben, wovon zahlreiche Webseiten, diverse Horoskope in Zeitun-
gen, abergläubische Praktiken und Vorstellungen, Esoterikangebote und
-messen zeugen.

Bei Naturvölkern mit ihren Medizinmännern, Geisterbeschwörern und Scha-
manen, sind derartige Dinge gang und gäbe und die "funktionieren" tatsäch-
lich, sodass niemand Grund hat, an deren Wirkung zu zweifeln. Und das galt
auch für die Völker des Altertums einschließlich der Völker im Lande Kanaan, das Gott dem Volk Israel zum bleibenden Erbe verheißen hatte.

Diese Dinge funktionieren, weil es eine real existierende unsichtbare Wirk-
lichkeit, der Teufel und Dämonen gibt.

Gott warnt sein Volk allerdings davor, sich das "Geheimwissen" dieser Völker
anzueignen. Gott geht sogar so weit, zu fordern, die Völker Kanaans nicht nur
zu vertreiben, sondern im Einzelfall sogar vollständig zu vernichten, was uns
heute sehr hart erscheint.

Wenn Gott so etwas verlangt, dann nur deshalb, weil okkulte Praktiken über-
aus gefährlich und zerstörerisch sind. Hier werden Verbindungen zum Wider-
sacher Gottes und der Welt der Finsternis hergestellt. Leider hat sich das
Volk Israel nicht in allen Punkten an Gottes Auftrag, die Völker Kanaans zu
vertreiben, gehalten, was sich später als äußerst nachteilig erwies.

Heute gibt es bei uns Dinge wie Horoskope, Pendeln, Kartenlegen, Handlesen,
Besprechen und ähnliches. Solche Dinge sind keinesfalls harmlos. Sie trennen
von Gott, können Menschen auf ungute Weise verändern, zu sehr belastenden
Bindungen führen, aus denen man aus eigener Kraft nicht mehr frei kommt.

Deswegen sind abergläubische Praktiken Gott nach wie vor ein Gräuel.
(Aberglaube heißt eigentlich "Afterglaube" und soviel, dass man an etwas
Reales glaubt, dies aber der falsche Glaube ist.)

Beispiele hierfür, die zum Teil haarsträubend sind, gibt es zur Genüge. Des-
halb kann man nur empfehlen, einen großen Bogen um derartige Dinge zu
machen, keine ungesunde Neugier zu entwickeln und Rat und Wegweisung
allein beim Schöpfer aller Dinge und nicht bei der "Schmutzkonkurrenz" zu
suchen.


Jörgen Bauer