Die ganze Schöpfung dient Gott!

Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des
Abends.
1. Könige 17, Vers 6

Und die Eselin sah den Engel des Herrn auf dem Wege stehen mit einem
bloßen Schwert in seiner Hand.
4. Mose 22, Vers 23

Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und
irrefliegen, weil sie nichts zu essen haben?
Hiob 38, Vers 41

Aber der Herr ließ einen großen Fisch kommen, Jona zu verschlingen.
Jona 2, Vers 1


Im Wort Gottes geht es in erster Linie um den Menschen und seine
Beziehung zu Gott. Zwar wird auch die übrige Schöpfung, einschließlich
der Tiere, erwähnt, der scheinbar aber nur so etwas wie eine Kulisse oder Statistenrolle zukommt.

Aber ist dieser Eindruck zutreffend?

Ist es nicht vielmehr so, dass die gesamte Schöpfung den Schöpfer anbetet,
lobt und preist und Gott auch diese, samt der Tierwelt, in seinen Dienst
stellt?

Vielleicht sollte man die Bibel einmal nach solchen Aussagen durchsuchen,
was dazu führen könnte, dass wir Menschen uns nicht immer an erster
Stelle sehen und meinen uns als die Herren der Welt, denen alles erlaubt
ist, aufführen zu müssen.

Und es ist gut vorstellbar, dass auch die Tiere eine instinktive Bindung zu Gott haben, auch wenn wir davon nichts das Geringste ahnen und Gott auf die
Nöte der Kreatur reagiert, was für uns dann nicht ohne Folgen bleibt.

Auch Bäume sollen ja untereinander kommunizieren, und wenn man die
Pflanzen im Garten beobachtet, könnte man glauben, dass es auch hier
einen Informationsaustausch gibt.

Intelligenz und zielgerichtetes Verhalten sind in der Schöpfung von Anfang an
angelegt, schrieb der Wissenschaftsautor Hoimar von Ditfurth, der dies
mit erstaunlichen Beispielen belegt.

Jörgen Bauer