Das alte Übel: Den Menschen gefallen wollen!

Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer
willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen
zu werden. Denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als Ehre bei Gott.

Johannes 12, Verse 42 und 43


Nach Ansicht des Vize Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und
Wissenschaft in NRW, Sebastian Krebs, drohe die größere Gefahr für
die Meinungsfreiheit von "christlich-fundamentalistischer Seite". So würden
mancherorts "besorgte Eltern vor einer angeblichen Frühsexualisierung
warnen", empörte sich der Gewerkschaftsfuktionär.
ideaSpektrum Nr. 45, vom 04.11.2020, S 36, wo islamistischer Terror
thematisiert wurde)

So sehen "christlich fundamentalistische Warnungen" aus:

Eine Mutter findet es zu früh, daß Ihre 5- jährige Tochter im Kindergarten lernt, wie sie einem Jungen ein Kondom überzieht.
Eine Mutter findet es zu früh, dass ihr 7-jähriger Sohn in der Schule lernt, vor dem homosexuellen Verkehr den Darm zu lehren. (Beides berichtete Vorfälle)

Weil die unsinnigen Vergleiche zwischen dem biblisch fundierten Glauben
und islamistischen Terror, der seine Wurzeln im Islam (Koran) hat, ständig unwidersprochen hingenommen werden, passt sich auch die Evangelische Kirche mehr und mehr dem Islam an, denn weiterhin möchte man lieber
Ehre bei den Menschen, als Ehre bei Gott haben.

Aber nicht nur hier. Die Liste der Absonderlichkeiten ist sehr lang:

Infragestellen des biblischen Zeugnisses und apostolischen Glaubens-
bekenntnisses, Relativieren und Aufheben der 10 Gebote und Gottes
Schöpfungsordnungen,
Evolutionsglaube (Evolutiontheorie; unbewiesen und voller Widersprüche)
Endzeit, Antichrist und Wiederkunft Christi sind unerwünschte Themen,
Abtreibung wird toleriert, Gegner sind "rechtsradikal, frauen- und menschenfeindlich",
Homosexualität als Schöpfungsvariante,
Promiskuität,
Prostitution als Beruf,
Ehe für Alle, mit Segnung homosexueller "Ehen",
Befürwortung von Selbstmord und Töten auf Verlangen,
Im Mittelpunkt steht, anstelle Gottes und seinen Gebote und Schöpfungsordnungen, der Mensch, mit seinen Wünschen und Vorstellungen.

Eine Kirche, die sich so ausrichtet und nicht Substanzielles mehr zu bieten hat, ist dem Niedergang und dem Verfall preisgegeben.

Wir können den Herrn Jesus Christus nur bitten, dass ER er Herr der
Kirche bleibt, die Kräfte stärkt, die sich weiterhin treu an Seinem Wort
orientieren und denen wehrt, die Sein Evangelium umbiegen, verfälschen,
mit neuen Sinninhalten füllen und so zur Irrlehre machen.

Es kommt in Allem aber auch auf das richtige Maß an, und es gibt tatsächlich
auch einen unguten Fundamentalismus, der sich in früheren Zeiten z.B. durch
den Blick, hinter den Gardinen, auf die Nachbarn, geäußert hat.

Bibeltreue hat nichts mit Engstirnigkeit, Spitzfindigkeit und Kleinlichkeit
zu tun. Vergleiche mit dem Islam und dem Ableger Islamismus sind nicht
akzeptabel und liegen völlig daneben.

Jörgen Bauer